16.8.22: Love me tender

Apples Risiko mit dem iPhone 14 +++ Schwere Sicherheitslücke in macOS – bereits geschlossen +++ Apple zeigt Werbung in seinen eigenen Apps +++ Massenfertigung des iPad 10.Gen angeblich angelaufen – Vorstellung im September

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Jetzt ist der August auch schon zur Hälfte rum. Vier Wochen noch, dann geht es wieder so richtig los, wir tippen nach wie vor auf den 13. September als Tag der iPhone-Keynote. Oder zieht uns Apple einen Strich durch die Rechnung und präsentiert die 14er am 14ten? So sehr haben sie es in Cupertino nicht mit Zahlenspielen, wir erinnern uns lediglich an den 12. September 2012, als das Logo der Einladung zum Special Event, eben die “12” einen Schatten warf, der wie eine “5” aussah. “It’s almost there”, hieß das Motto, das auf das iPhone 5 anspielte, dessen Besonderheit der erstmals in die Länge gewachsene Bildschirm war, 4 Zoll in der Diagonal anstatt bisher 3,5.

It’s almost there, das gilt jetzt für das iPhone 14 mit seinen vier Varianten. Größer wird es im Durchschnitt, da Apple das Mini einstellt und ein großes 14er neben das reguläre stellt. Wie aber das Motto in diesem Jahr lauten wird? “The bigger, the better?” Nein, derartige Plattitüden sind von Apple nicht zu erwarten. Wir fürchten nur, dass in der Viertelstunde vor Beginn der eigentlichen Show wieder komischer Elektro im Stream läuft, den teilweise nicht mal Shazam kennt.

Dabei würden wir doch gerne mal Elvis im Vorprogramm hören, ja, das gab es bei Apple tatsächlich mal , ebenso wie Messeeröffnungen am 8. Januar, dem Geburtstag des King. Heute ist indes dessen 45ster Todestag: Am 16. August 1977 verstarb der King of Rock’n’Roll, Elvis Presley, in Memphis, Tennessee. Bevor sein zeitweiliger Schwiegersohn Michael Jackson fast 32 Jahre danach das Zeitliche segnete, war Elvis derjenige Musiker, der posthum das meiste Geld einbrachte, durch Neu- und Wiederveröffentlichungen. Klar, seine Musik ist ja auch zeitlos, das kann man dem King nicht vorwerfen. Außerdem, was heißt posthum? Populären Verschwörungstheorien ist er ja gar nicht gestorben, sondern nur nach Hause gefahren, wie es bei den “Men in Black” heißt. Auch Douglas Adams sah den King noch auf einem anderen Planeten am Leben, in seinem letzten Werk vor dem plötzlichen Tod “Einmal Rupert und zurück” (der Originaltitel ist besser: “Mostly Harmless”), war Elvis als Sandwichmacher irgendwo weit draußen in der Galaxis untergekommen. Nur Siri sieht das heute etwas nüchterner. Das Easter-Egg, in dem Apples digitaler Assistent meinte, Elvis sei zuletzt in Las Vegas gesichtet worden und das an mehreren Plätzen gleichzeitig, ist der spröden, aber sachlich korrekten Antwort “Ich glaube, in Memphis, Tennessee” gewichen.

Lesetipps für den Dienstag

Risiko: Apple bereitet den Launch von iPhone 14 und 14 Pro vor, alle Anzeichen deuten auf den 13. September als Termin für die Keynote hin. Anscheinend rechnet Apple mit einer unverändert hohen Nachfrage, aber das iPhone 14 birgt einige Risiken, mit denen sich Michael Simon auf Macworld näher befasst. Zum einen könnten die Preise deutlich steigen, zum anderen werden die Unterschiede zwischen den regulären Modellen und den iPhones Pro deutlicher ausfallen als bisher, womöglich auch hinsichtlich der Optik. Alles in allem falle aber das Design wie bei den iPhones 12 aus, deren Besitzer sehen sich vielleicht noch nicht zu einem Upgrade genötigt, zumal man auch auf einen besseren optischen Zoom noch eine Weile wird warten müssen.

Ungewohnt: Apple zeigt in einigen seiner Apps nun auch Werbung an, unter anderem in der News-App, die es in Deutschland nicht gibt. Dabei sei es egal, ob man News+ abonniert hat oder nur den kostenlosen Aggregator verwendet. Apple muss auch seine eigenen Apps nicht mit dem Popup für die Ad Tracking Transparency ausstatten, da sie keine Daten von Dritten benötigen, um maßgeschneiderte Anzeigen auszuliefern, Informationen über die Nutzer zieht Apple aus der Apple-ID. Dies lässt sich abstellen, die Anzeigen verschwinden dann zwar nicht, sind aber etwas allgemeiner gehalten und nicht personalisiert. Bloombergs Mark Gurman vermutet, dass Apple die Anzeigen bald auf App wie Karten den Bookstore und Podcasts ausweiten werde.

Lücke: Der Sicherheitsforscher Thijs Alkemade von der Firma Computestreminds hat eine fiese Sicherheitslücke in macOS entdeckt, die dazu ausnutzbar ist, kompletten Zugriff auf das System zu bekommen. Der Weg führt über den Saved State des Systems, in dem der Mac notiert, welche Programme beim Shutdown liefen und welche Dokumente geöffnet waren, um nach dem Neustart den Zustand des Systems wieder herzustellen. Die gute Nachricht: Die Lücke hat Apple längst mit Updates für macOS Monterey und macOS Catalina gefixt, eine vergleichbare Lücke hat Apple mit iOS 14.5 und iPadOS 14.5 geschlossen.

Frühstart: Wir hätten mit einem neuen Basis-iPad erst im Oktober gerechnet, Digitimes berichtet nun, die Massenfertigung für ein neues Modell habe bereits begonnen, damit es im September vorgestellt werden könne. Das iPad der zehnten Generation komme mit einigen wesentlichen Design-Änderungen, dank dünnerer Rahmen wachse die Bildschirmdiagonale auf 10,5 Zoll, das Gehäuse werde etwas eckiger und flacher, die rückwärtige Kamera stehe hervor. USB-C löse Lightning ab, die Touch-ID bleibe aber in einem Home-Button. Großflächige Stromsperren in der Provinz Sichuan, die aufgrund großer Trockenheit erlassen wurden, hätten aber womöglich die Produktion aufgehalten, weiß das Blatt weiter zu berichten.

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