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18.7.22: Megahertz-Mythos

Gurman: Macbooks Pro mit M2 pro und Max eventuell schon im Herbst +++ Webcam für den Mac: Das iPhone kann nicht die Lösung sein +++ Apple Music Sessions: Live in 3D

Macwelt wünscht einen guten Morgen! “We don’t believe in tradeshows” erklärte Apple gegen Ende der Nullerjahre und verwies auf seine immer besser laufenden und immer weiter verbreiteten Apple Stores. Diese seien ja so etwas wie permanenten Ausstellungen und würden Tag für Tag wesentlich mehr Besucher anziehen, als das eine Messe je könnte. Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen, mit der WWDC und dem ein oder anderen Special Event kann Apple seinen eigenen Rhythmus bestimmen. Wenn ein neues iPhone einfach etwas länger braucht, verschiebt man eben dessen Vorstellung in den Oktober, so wie beim iPhone 4S und seiner revolutionären Neuerung Siri im Jahr 2011 geschehen oder erst vor zwei Jahren mit den iPhones 12, die erstmals 5G an Bord hatten.

Aber ein Messetermin ist nun mal einer, den der Veranstalter festlegt. Eine Macworld Expo Anfang Januar bedeutete für Apple immer Mehrarbeit in der Weihnachtszeit, eine Mitte Juli bedeutete, dann frische Produkte in den Handel zu bringen, wenn deren potenzielle Käufer schon in der Sommerfrische sind oder dorthin aufbrechen.

Dennoch vermissen wir ein wenig die Sommer-Expos in New York. Für Macworld Expo 2001 brachte Steve Jobs neben neuen Power Macs auch einen neuen Begriff mit, der an jenem 18. Juli vor 21 Jahren seine Weltpremiere feierte: der Megahertz-Mythos.

Kurz gesagt, waren die nur wenige Jahren zuvor von Apple noch als “Schnecken” geschmähten x86-Chips von Intel in Sachen Taktrate an den in Macs eingebauten PowerPC-Prozessoren deutlich vorbeigezogen. Ein 700-MHz-G4 in einem Mac sieht halt auf den ersten Blick langsamer aus als ein 1,1-GHz-Intel in einer Maschine von Dell. Aber das sei doch nur ein Mythos, behauptete der Apple-CEO zur Eröffnung der Sommermesse kühn, die Intel-Chips hätten eine viel längere Pipeline abzuarbeiten und bräuchten daher einen höheren Takt, um überhaupt mithalten zu können. Mehr Megahertz gleich schnellerer Rechner, das stimme einfach nicht.

Ob Steve Jobs wohl schon ahnte, dass die PPC-Architektur Apple in eine Sackgasse führe, aus der sich das Unternehmen vier Jahre später spektakulär würde befreien müssen? Denn bis in das Jahr 2005 war dann die Lücke bei der Taktrate deutlich größer geworden und in einer Sache verstand Apple dann gar keinen Spaß mehr, bei der Leistungsfähigkeit pro Watt. Sprich: Damit der mittlerweile von IBM hergestellte PowerPC G5 richtig rocken konnte, musste er enorm viel Energie aufnehmen und das meiste davon in Form von Wärme wieder abgeben. Ein Powerbook G5 war somit unmöglich zu bauen. Taktraten sagen heute in der Tat nicht mehr viel über die Leistungsfähigkeit einer CPU aus, seit Jahren steigen sie nicht mehr. Stattdessen setzen Intel, ARM und nun auch Apple selbst darauf, mehr Rechenkerne auf einen Chip zu packen. Das dient dazu, das Moore’sche Gesetz noch eine Weile zu erhalten, mit Verkleinerungen der Strukturen ist es bald nicht mehr getan. Unterhalb von zwei bis drei Nanometern kommen Quanteneffekte zum Tragen, die eine völlig neue Logik erforderten . Kein Wunder, dass auch der A16 für die iPhones 14 Pro angeblich noch ein einem 5-nm-Prozess gefertigt werden soll.

Intel, exakt 33 Jahre vor Erfindung des Megahertz-Mythos als Noyce-Moore-Electronics gegründet, half Apple schlussendlich aus der Patsche: Schon ein Jahr nach jener Expo in New York kommentierte Apple Gerüchte um einen Intel-Port von Mac-OS X damit, dass man gerne Alternativen habe, im Sommer 2005 erfolgte dann der Umstieg. Doch auch Intel hat seine Schwächen und war nicht in der Lage, konkurrenzfähige Chips für ultramobile Geräte wie iPhone und iPad zu entwickeln.  Apple gestaltet diese  selbst auf Basis der ARM-Architektur und lässt die Chips hauptsächlich von TSMC fertigen.

Nur noch einen Mac hat Apple zwei Jahre nach der Ankündigung des nächsten Wechsels – weg von Intel, hin zu eigenem Silizium – nicht umgestellt, den Mac Pro. Der wird auch nicht mit wesentlich höheren Taktraten arbeiten, neben der Vielzahl von Kernen für CPU, GPU und Neural Engine hat Apple Silicon aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Intel und Co, den gemeinsamen Speicher. Sprich: Der RAM ist bereits fest in den Chip integriert, CPU-, GPU- und neurale Kerne teilen sich den nach Bedarf. Das kürzt gewissermaßen die Pipeline noch viel mehr und ermöglicht erst Produkte wir das Macbook Air M2. Und das bei großer Skalierbarkeit, den im künftigen Mac Pro werden vier oder gar acht eng miteinander verknüpfte M2-Chips ihre Dienste verrichten und auch das Hihg-End-Computing auf ein neues Niveau heben. Das hat dann auch gar nichts mehr mit jenen Power Macs von 2001 oder den noch schlimmeren Nachfolgern von 2002 (Power Mac G4 Mirrored Drive Doors) gemeinsam, die zu ihrer Zeit zwar anständige Leistung boten, aber wegen der Probleme mit der Abwärme einfach nur laut waren, die Lüfter dröhnten schon gleich nach dem Einschalten und hörten damit auch gar nicht mehr auf.

Lesetipps für den Montag

Schlag auf Schlag: Neue Macbooks Pro mit M2 Pro und M2 Max könnten schon in diesem Herbst auf den Markt kommen, spekuliert Mark Guman in seinem jüngsten Newsletter “Power On”. Apple habe sich intern eine “aggressive Zielsetzung” verpasst – es könne aber auch noch bis Frühjahr 2023 dauern, schreibt der Bloomberg-Journalist weiter. Es ist also nichts gewiss, schon ein Jahr nach den M1 Pro und M1 Max wäre ein Update ungewöhnlich früh, sonst aktualisiert Apple Macbooks eher im 18-Monats-Rhythmus.

Falsche Lösung: Dafür, dass Apple vor gut 20 Jahren mit der per Firewire verkabelten Webcam iSight die Revolution des Videotelefonats überhaupt erst antrieb, sind die derzeit in Macbooks verbauten Kameras eine wahren Enttäuschung. Auch das neue Macbook Air M2 bringt mit seiner 1080p-Kamera keine wesentliche Verbesserung, wirklich gut wir das Erlebnis erst mit Continuity Cam in iOS 16 und macOS Ventura. Aber das kann an sich nicht die Lösung sein, dem iPhone künftig komplett das Feld zu überlassen, meint unser US-Kollege Jason Cross und zeigt beeindruckende Vergleichsbilder.

Live und in 3D: Apple hat am Freitag die ersten beiden Apple Music Sessions vorgestellt, Live-Aufnahmen in 3D-Audio in den eigenen Studios des Unternehmens. Die Auftritte wurden auch gefilmt, liegen somit als Live-Video vor, in das – mit passenden Kopfhörer – immersiv eintauchen kann. Die ersten beiden Session entstanden in Nashville mit den beiden Künstlerinnen Carrie Underwood und Tenille Townes, die jeweils drei ihrer Songs zum Besten geben. Weitere Sessions mit Country-Musikern sollen in Kürze folgen.

Patent: Apple hat ein Patent beantragt, das die Airpods und Airpods Pro genauer wissen lassen soll, ob sie in den Ohren stecke oder in der Tasche. Erreichen will Apple das mit einem neuen Sensor, der den Kontakt zur Haut mit optischen Methoden messen soll. Genau heißt es im Patentantrag: ” “Ein tragbares elektronisches Gerät wie ein Ohrhörer, eine Armbanduhr oder ein anderes Gerät kann mit einem Hautsensor ausgestattet sein. Der Hautsensor kann optische Messungen verwenden, um das Vorhandensein von Haut in der Nähe des elektronischen Geräts zu erkennen. Der Sensor kann über eine erste und eine zweite lichtemittierende Vorrichtung, z. B. eine Infrarotvorrichtung, verfügen, die Licht mit einer ersten bzw. einer zweiten Infrarot-Wellenlänge aussendet. Das reflektierte Licht wird von einem Fotodetektor überwacht. Die Steuerschaltung kann die Audiowiedergabe einleiten oder unterbrechen oder andere Maßnahmen ergreifen, wenn anhand der Messungen des reflektierten Lichts festgestellt wird, dass Haut vorhanden ist. Der Sensor kann einen Dünnfilm-Interferenzfilter oder eine andere optische Struktur aufweisen, die die erste und zweite lichtemittierende Vorrichtung überlappt, um die Winkelstreuung des vom Hautsensor emittierten Lichts zu verringern. Dadurch wird die Neigungsempfindlichkeit verringert und die Genauigkeit des Hautsensors verbessert.”

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