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221.000 € Strafe für illegale Airbnb-Wohnung

Rund 221.000 Euro muss ein Mann bezahlen, weil er seine Wohnung über Airbnb ohne Zustimmung des Vermieters untervermietet hat.

Ein Mieter in Paris witterte das Geschäft seines Lebens und vermietete zwischen dem 29. Dezember 2016 und dem 21. Dezember 2020 seine Zwei-Zimmer-Wohnung (möbliert, 30 m² groß) in der französischen Hauptstadt (im 6. Bezirk) über Airbnb weiter. Im Durchschnitt 178 Euro kassierte der geschäftstüchtige Franzose pro Nacht für seine Pariser Wohnung, insgesamt hatte der Mann 329 Airbnb-Buchungen mit insgesamt 1114 Übernachtungen, mit denen er nach Abzug der Airbnb-Gebühren rund 198.000 Euro einnahm. Doch jetzt kam die dicke Rechnung, wie Le Figaro berichtet .

Denn der Mann fragte sein Vermieterpaar nicht um Erlaubnis. Durch die intensive Nutzung seiner Mietwohnung durch ständig wechselnde Untermieter-/Airbnb-Kunden unterlag die Wohnung aber auch noch einem höheren Verschleiß beziehungsweise einer höheren Abnutzung. Als die Vermieter ihrem Mieter schließlich im Juni 2020 auf die Schliche kamen, forderten sie von Airbnb eine Aufstellung der Übernachtungen. Daraus gingen die oben stehenden Zahlen hervor. Da im Mietvertrag ausdrücklich stand, dass eine Untervermietung die schriftliche Zustimmung durch die Vermieter erfordert, zogen die Vermieter vor Gericht.

Das Urteil

Das Gericht urteilte, dass der Mieter seine rund 198.000 Euro Einnahmen an die Vermieter überweisen muss. Außerdem muss er 11.370 Euro Mietrückstand zahlen, weil der dreiste Mieter nicht einmal seine eigene Kaltmiete von 1380 Euro pro Monat vollständig gezahlt hat. Ferner muss der Mann rund 11.500 Euro für Reparaturen bezahlen.

Somit muss der zwar geschäftstüchtige, aber nicht unbedingt besonders clevere Pariser Mieter insgesamt 220.870 Euro an seine Vermieter bezahlen. Dazu kommen noch 1000 Euro für den Anwalt und zudem könnte der Mann noch weiteren Ärger bekommen, und zwar mit Airbnb. Denn der Mann hat mit seinem eigenmächtigen Vorgehen gegen die Bestimmungen von Airbnb verstoßen.

Obendrein hatte der Mieter auch noch gegen die gesetzliche Vorschrift in Frankreich verstoßen, dass in Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern Mietwohnungen höchstens am 120 Tagen touristisch vermietet werden dürfen, wie die Welt schreibt . Ähnliche Regelungen gibt es auch in vielen deutschen Städten.

Ob der Mann überhaupt noch so viel Vermögen besitzt, um die Strafe bezahlen zu können, ist unbekannt.

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