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24.3.22: Großjährige Großkatzen

21 Jahre Mac-OS X +++ Macbook Air 15 Zoll soll ab 2023 mit M2 kommen +++ Kameras des iPhone 14 Pro stehen noch weiter hervor +++ Wie es Apple mit dem Recycling übertreibt +++ Führerschein und Personalausweis im iPhone – Arizona macht nun den Anfang

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Ein besonderer Leckerbissen wird heute großjährig, wie man immer noch die Vollendung des 21sten Lebensjahres nennt. Wählen kann man fast überall auf der Welt shon früher, beim heute Großjährigen handelt es sich aber um etwas, das wir als Mac-Anwender gerne gewählt haben: Am 24. März 2001 wollten wir unsere Macs buchstäblich abschlecken – alle Hygieneregeln missachtend. Denn genau das war der Leckerbissen, das fast 15 Monate zuvor Steve Jobs bei der Vorstellung des neuen Mac-Betriebssystems versprochen hatte: Die bunt-transparent-verspielte Oberfläche Aqua sei so, dass man sie am liebsten mit der Zunge berühren wollte: “You wanna lick it”.

Eine Public Beta (kostete 49 US-Dollar oder 79 Mark! Ja, Mark …) und ein gutes Jahr später, war dann Mac-OS X endlich fertig. Nun ja, in Version 10.0 mit all ihren Macken und Unzulänglichkeiten, die schon ein halbes Jahr später das erste Wartungsupdate erforderte, für das Apple auch noch eine Schutzgebühr von 29 US-Dollar oder 49 Mark verlangte.

Der Preis des finalen Mac-OS X ließ aufhorchen – und löst heute Staunen aus: 129 US-Dollar – 329 Mark. Das war zwar wesentlich übersichtlicher als die dutzenden von unterschiedlichen Preise all der Windows-Varianten, aber dass wir für ein neues Betriebssystem zahlen wollten, das ist schon lange her. An Neuheiten pries Apple das Unix-Fundament, den auf PDF basierende Grafiklayer Quartz und die spektakulären Spiele, die das neue System auf Grundlage von Open GL erlaube. Sie sehen: Eine solides Fundament ist die stabile Grundlage einer jeden festen Basis.

Aber auch weiter an der Aqua-Oberfläche war einiges geboten: Quicktime für Audio- und Videostreaming, Java 2 und die neue Carbon-API für Programme, die auf alle neuen Techniken zugreifen wollten. Klassische Mac-Software musste sich der Classic-APIs bedienen. Das klingt nicht nur kompliziert, das war es auch. Die nachfolgenden Wechsel von PPC auf Intel und nun der von Intel auf ARM waren weit einfacher zu bewerkstelligen, mit einer Übersetzungsschicht auf Systemebene.  Das klassische Mac-System und Mac-OS X waren aber nicht wie unterschiedliche Sprachen, sondern wie unterschiedliche Kommunikationsformen. Wer den Film “Arrival” gesehen und den Begriff “non lineare Linguistik” gehört hat, bekommt eine ungefähre Vorstellung davon. Das klassische Mac-System und seine dafür entwickelten Programme konnte nur in einer eigenen Umgebung existieren, wie eben jene Tentakelwesen aus fremden Welten im Hollywood-Streifen.

Vor 21 Jahren stellte sich Apple mit dem ersten Mac-OS X nach der Beta-Phase einer gewaltigen Herausforderung – und kam an einem wichtigen Punkt einer Reise an, die schon Jahre zuvor begann.  Das in eine Sackgasse manövrierte Mac-Betriebssystems musste Cupertino aufgeben und eine moderne und skalierbare Betriebssoftware für allerlei Geräte finden. Dabei sollte aber auch der für Apple berühmte “Ease of use” erhalten bleiben. Die Kundschaft wollte die Rechner schließlich nicht mit Kommandozeilen bedienen müssen.

Mac-OS X musste daher nicht nur wegen der klassischen Programme Kompromisse eingehen, den späten Nachfolgern macOS Monterey, iOS 15, iPadOS 15, tvOS 15 und watchOS 8 ist zwar das Unix-Fundament gemeinsam, aber passen so genau zu den entsprechenden Geräten, dass man ihre Verwandtschaft kaum noch erkennt.

Fast fünf Jahre hatte es gedauert, von der Entscheidung, Steve Jobs mitsamt seiner Firma NeXT und ihrem Betriebssystem NeXTStep (zurück) nach Cupertino zu holen, bis zum Release des ersten Unix-Systems für Apple-Produkte. Das lässt gewisse Rückschlüsse zu, auf die weiten Wege und Umwege, die Apple ging und gehen musste. Die schlimmsten Irrpfade hatte man aber schon verlassen, Begriffe wie “Copland”, “Tangent” oder “Pink” markieren dessen Ränder. Kurz vor der letztlich goldenen Entscheidung für NeXT war auch BeOS von Jean-Louis Gassées Firma Be Inc. ein heißer Kandidat. Wer weiß, mit welchen Systemen und Geräten wir uns heute herumplagen müssten, wäre es so gekommen. Und ob es Apple dann überhaupt noch gäbe?

Lesetipps für den Donnerstag:

Nicht nur Umweltschutz : Apple hat sich auf die Fahnen geschrieben, bis zum Jahr 2030 die Lieferkette CO 2 -neutral zu bekommen, schon seit Jahren geht das Unternehmen voran, weshalb nicht einmal mehr Greenpeace etwas zu meckern hat. Kompakte Packungen aus Pappe, keine überflüssigen Ladegeräte mehr dabei und dort wiederverwertetes Aluminium, Zinn und seltene Erden genutzt. Wie Jason Snell in seiner Kolumne “More Color” aber anmerkt, denkt Apple den Recycling-Gedanken noch ein gutes Stück weiter. Warum denn das Gehäuse des iPhone 8 nicht noch für eine weitere SE-Generation nutzen? Oder A13-Chips und eine Center-Stage-Kamera in ein neues Display einbauen? Letzteres hat Apple mit dem Studio Display gemacht und bewährte Techniken “recycelt”. Leider hat der schicke Monitor auch alle Nachteile geerbt …

Dickes Ding: Das iPhone als solches könnte Apple zwar noch ein wenig dünner machen, bei einer Komponente setzt aber die Physik Grenzen, der Kamera. Und wie der Leaker Max Weinbach zeigt, könnte die Kamera des iPhone 14 Pro sogar noch weiter herausstehen, als das beim aktuellen Modell der Fall ist. Das iPhone 14 Pro werde an der Kamera insgesamt 12,02 Millimeter dick sein, das 13 Pro bringt es auf 11,25 Millimeter. Grund dafür sollten Änderungen im Kameradesign sein, Apple wolle eine 48-MP-Kamera einbauen, bisher reichten 48 MP aus. Die Anordnung von drei Objektiven soll bestehen bleiben, doch munkelt man auch über ein Periskop, das hinter der Telekamera stecken soll und das weit größeren Zoom ermögliche.

Große Sache: Zwar hat Apple auch noch ein Macbook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm im Angebot, doch dieses steht auf der unteren Stufe der Pros. Die hochwertigeren sind von 13 und 15 Zoll auf nunmehr 14 und 16 Zoll gewachsen, das 14-Zöller erst mit dem Umstieg auf M1 Pro und Max, das 16-Zöller schon in seiner letzten Intel-Variante. Die klassische Größe von 15 Zoll soll laut jüngster Gerüchte, die vorwiegend der Display-Analyst Ross Young vorantreibt, aber in Apples Portfolio zurückkehren. Dabei soll es sich um ein neues Macbook Air handeln, welches das aktuelle Modell nicht ersetzt, sondern ergänzt. Erst im Jahr 2023 soll es herauskommen, dann vermutlich mit M2-Chip. Schon früher hatte es das Macbook Air in zwei Größen gegeben, zunächst nur als 11-Zöller, später auch noch in 13 Zoll, was die Größe war, die bis heute überlebte.

Wallet: Im Juni letzten Jahres hatte Apple auf der WWDC angekündigt, ab iOS 15 die Möglichkeit zu schaffen, in der Wallet des iPhones Führerschein und Personalausweis rechtskonform zu hinterlegen. Das wäre zunächst auf die USA beschränkt und auch dort nur allmählich Staat für Staat eingeführt. Mehr als neun Monate später ist es nun in Arizona so weit: Bürger:innen des Bundesstaates können Personalausweis und Führerschein daheim lassen und deren digitale Kopien auf dem iPhone vorzeigen.

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