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26.7.22: Billiger Trick

Apple und Co. sollen illegal geschürftes Gold aus Brasilien bezogen haben +++ Trockenätzung: Darum könnte das iPad Pro teurer werden +++ Apple und Koss einigen sich im Patentstreit +++ Was vom A16 zu erwarten ist

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Wann ist ein Mac ein Mac? Klar: Wenn ein angebissener Apfel auf dem Gehäuse prangt und macOS auf der Maschine läuft. Der Mac ist aber immer noch ein Mac, wenn er via Bootcamp auf Intel-Macs ausführt oder in einer Virtualisierung auf dem M1/M2 Linux läuft. Umgekehrt ist das nicht der Fall. Ein selbst zusammengeschraubter Rechner (mit Intel-Prozessor) auf dem ein gehacktes macOS läuft, ist kein Mac, sondern ein Hackintosh – und aus Sicht Apples illegal.

Mitte und Ende der 1990er lag die Sache anders: Der Mac mit dem Apfel darauf musste sich gegen legale Klone behaupten, die keinen Apfel auf dem Gehäuse hatten und aus Sicht Apples dafür nur Peanuts an Lizenzgebühren überwiesen. Heute vor 25 Jahren beendete Cupertino mit einem billigen Trick die Ära der Klone, die im Jahr 1995 der damalige CEO Michael Spindler mit der Erteilung von Lizenzen überhaupt erst eröffnet hatte – und damit die Büchse der Pandora. Denn die Maschinen, die kein Apple-Recher waren, aber vielleicht doch Macs, hatten teilweise sogar bessere Hardware verbaut als die Originale. Sie kosteten aber durch die Bank weniger als die nur noch dem Namen nach legendären Rechner.

Steve Jobs war erst zu Jahresbeginn 1997 mitsamt seiner Zweitgründung Next zu Apple zurückgekehrt, zunächst als Berater, aber zunehmend als starker Mann. Spindlers Nachfolger Gil Amelio musste wegen Rekordverlusten, für die er nur bedingt konnte, das Unternehmen verlassen.  Zunächst nur als Interims-CEO bezeichnet, hatte aber Jobs seit dem Sommer 1997 das Sagen. Und so sagte er, dass es nicht gut sei, wenn andere Unternehmen mit dem wichtigsten Asset Apples das Geschäft zerstören würden. Man sei ja schließlich nicht bei Microsoft, das sein Betriebssystem für jeden lizenzierte, der eine x86er-Architektur verbaute, sondern wolle die besten und zuverlässigsten Computer bauen. Und mit diesen Geld verdienen. Zudem könne man nicht gewährleisten, dass auf Maschinen Dritter alles so läuft, wie man es sich in Cupertino vorstellt, weshalb man das Geschäft mit den Klonen beenden müsse.

Nun waren da aber mal Verträge, die Apple einhalten musste. Solange es das System 7 gebe, so lange dürften Umax, Power Computing, Metabox und Konsorten ihre Rechner damit ausstatten und verkaufen. Ein neues System war mit Steve Jobs’ Rückkehr zwar in Sicht gekommen, doch würde es noch Jahre dauern, bis aus dem auf Unix basierten Nextstep das mit Mac-Anmutung versehene Mac-OS X würde. Genauer gesagt waren es von diesem Zeitpunkt im Juli 1997 noch etwas über drei Jahre bis zur Public Beta und fast vier Jahre bis zum Erstverkaufstag von Mac-OS X 10.0 Cheetah.

Also der Trick: Das fällige Wartungsupdate des in die Jahre gekommenen Mac-Betriebssystems durfte nicht System 7.7 heißen, sondern Mac-OS 8. Anstatt stellenweise kleinere Tweaks einzubauen, nahm man einige Funktionen mit rein, die für das letztendlich gescheiterte Copland-Projekt für den PowerPC entwickelt wurden. Der Finder konnte nun endlich mehrere Threads auf einmal verarbeiten, die von Windows bekannten Kontext-Menüs zogen ein, ebenso die Möglichkeit, den Schreibtischhintergrund mit (eigenen) Bildern zu gestalten. Etwa ein halbes Jahr später sollte im Rahmen des Updates auf MacOS 8.1 mit HFS+ noch ein neues Dateisystem kommen, das erst seit 2018 komplett von APFS abgelöst ist.

Mac-OS 8 bekam mit dem neuen Namen aber auch einen neuen Look, eine leichte 3D-Anmutung, die Apple Platinum nannte. So wurde der Mac wieder zum Mac, den man nur bei Apple bekommt. Mit dem Umstieg auf eigenes Silicon gewinnt Apple die völlige Kontrolle, Hackintoshs sind wenn überhaupt nur mit Intel-Hardware möglich. Für Apple zwar stets ein Dorn im Auge, aber nie wirklich ein Problem.

Lesetipps für den Dienstag

Verdacht: Die Zeitung Reporter Brazil berichtet, dass Apple, Amazon, Google und Microsoft von den Raffinerien Chimet und Marsam Gold bezogen haben, das aus illegalem Bergbau im Amazonasgebiet stammt. Die dort betriebenen Minen seien Grund für Abholzung von Wäldern. Apple und Microsoft verbauen das Gold in ihre Smartphones und Tablets, Google und Amazon verwenden das Edelmetall für Server. Gegen beide Raffinerien laufen Untersuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Bergbau und anderer Umweltvergehen. Das Schürfen von Gold in den Gebieten der indigenen Bevölkerung ist in Brasilien verboten, zahlreiche Unternehmen verstoßen gegen das Gesetz und verkaufen die Ausbeute weltweit. Auf die Anfragen von Reporter Brazil bei den großen IT-Firmen hat bisher nur Apple geantwortet, ein Sprecher sagte, man kaufe kein Gold mehr bei Marsam, verlor über Chimet aber kein Wort. Apple hat indes besonders viel zu verlieren, da der iPhone-Hersteller immer wieder betont, für seine Produktion die Umwelt so gut wie möglich zu schonen.

Einigung : Rechtzeitig bevor der Prozess um Patentverletzungen in dieser Woche beginnen sollten, haben sich Apple und der Audiohersteller Koss geeinigt. Koss hatte Apple im Jahr 2020 verklagt, Airpods und Kopfhörer von Beats würden einige ihrer Patente verletzen. Apple sei sich dieser Verletzung gar bewusst, da man bereits über die Lizenzierung verhandelt habe. Apple hatte jedoch entschieden, die Koss-Patente noch zu lizenzieren, weswegen Koss nur die Klage blieb. Apples Gegenklage versuchte, die fraglichen Patente für ungültig zu erklären. Details der am Samstag erfolgten Einigung sind unbekannt, die Unternehmen erklären lediglich, alle Streitpunkte geklärt zu haben.

Teurer: Samsung will für künftige iPad Pro OLED-Displays liefern. Diese könnten aber deutlich teurer werden, da Samsung sie offenbar in Trockenätzung herzustellen gedenkt. Der Prozess ist komplexer und teurer als die Nassätzung, führt aber zu präziseren Ergebnissen, was vorwiegend bei großen OLEDs wichtig ist. Wie groß der Preisunterschied zu den bisherigen Modellen mit Mini-LED (iPad Pro 12,9”) und Liquid-Retina-Display (iPad Pro 11,5”) ausfallen könnte, geht aus den Berichten nicht hervor.

Extrapoliert : Apple wird in diesem Jahr laut dem aktuellen Stand der Gerüchte nur in die iPhones 14 Pro einen neuen Chip einbauen, den A16. Dieser wird sich vom A15 auch kaum unterscheiden, den nächsten Schritt im Produktionsprozess wird Apples Zulieferer TSMC kaum vor dem Jahr 2023 gehen können. So fällt die Extrapolation in diesem Jahr ein wenig schwerer als in den Jahren zuvor. Jason Cross versucht es dennoch und prognostiziert, was der A16 bringen könnte und welche Leistung wir erwarten dürfen.

Back in time: Ach, was gäben wir doch für eine Zeitmaschine! Wenigstens hilft das Internet weiter, etwa mit der Wayback-Machine, die jede Menge von Snapshots von Websites enthält. Das ist aber nicht das, was wir wünschen. Etwas weiter in die Richtung geht die Apple Store Time Machine des Entwicklers Michael Steeber, der in seiner Anwendung vier Apple Stores am Tage ihrer Eröffnung nachgebaut hat, darunter den Ersten seiner Art in Tysons Corner in McLean, Virgina. Der Eindruck der Läden ist recht realistisch, sieht man einmal von fehlendem Publikum und Personal ab. Aber allein der virtuelle Spaziergang an schrill bunten iMacs vorbei lohnt den Download des kleinen Gratis-Programms.

Grundlagen: Wann endlich kann man das Apple Car kaufen oder wenigstens mieten? Gute Frage, die Antwort könnte aber verunsichern. Denn ob je ein solches autonomes Fahrzeug mit angebissenem Apfel auf den Straßen rollt, ist völlig ungewiss. Apple arbeitet zwar nachgewiesener Maßen an passenden Technologien, aber nicht aus jedem Patent wird tatsächlich auch ein Produkt. Seit dem Jahr 2000 hat sich Apple aber laut Analyse von Nikkei Asia 248 Patente gesichert, die sich um Fahrzeugtechnik drehen. Der Großteil (36 Prozent) entfällt demnach auf Kommunikation und automobile Navigation, weitere 18 Prozent sind für das Selbstfahren und die dafür notwendigen Sensoren reserviert. Immerhin 13 Prozent drehen sich um erweiterte Realität, die auch außerhalb des Autos ein Feld von Apples Interesse ist und vier Prozent um Batterietechnologien.

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