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29.6.22: Ewig und vier Tage

iPad bleibt Home-Hub – unter bestimmten Bedingungen +++ Vierte Beta von iOS 15.6 und Co. +++ Wie man erkennt, dass der Mac gehackt wurde +++ Kuo: iPhone 14 weiter mit Qualcomm-Modems +++ Auch Brasilien will einheitlichen Ladestandard USB-C

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Der Kalender des Jahres 2022 ist bezüglich Feiertagen etwas gnädiger als der der letzten beiden Jahre. Nach einer Phase voller Vier-Tage-Wochen, die wir bei der Macwelt in dieser Woche sogar noch fortsetzen mit unserem nächsten Unplug-Day am kommenden Freitag, sehen wir mit Vergnügen dem Sommer und Herbst entgegen. Der 15. August und der 3. Oktober fallen endlich wieder auf je einen Montag, der 1. November auf einen Dienstag. Und wir als Macwelt haben dann noch zwei weitere Unplug-Days im Kalender stehen.

Müssen wir uns nicht auf alte Feiertage berufen, etwa dem heutigen Peter und Paul – dieser wurde schon vor gut 150 Jahren als arbeitsfreier Tag in Deutschland abgeschafft. Nur noch im Schweizer Kanton Tessin und natürlich in der ewigen Stadt Rom wird der beiden Heiligen heute noch mit Festivitäten gedacht. Aber Rom ist weit, selbst wenn alle Wege dorthin führen.

Feiern wir besser einen anderen Umstand: Das iPhone ist heute seit 15 Jahren im Handel. Begonnen hatte der Verkauf des “Jesus-Phones” an jenem Freitag in den USA, nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien sollte es im November des Jahres 2007 kommen. So verwundert es nicht, dass Apple nach dem ersten Wochenende keinen Millionenseller vermelden konnte, das dauerte immerhin 74 Tage, bis diese erste Marke erreicht war. Die Begrenzung war nicht nur auf das Land bezogen, in den USA gab es mit AT&T auch nur einen Provider, in dessen Netzen das Apple-Smartphone funkte. Ohne einen Zweijahresvertrasg ging nichts, an diesem verdiente Apple noch mit. Anders als im November in Deutschland war das iPhone in den USA Ende Juni nicht nur bei den Mobilfunkanbietern zu haben, sondern auch in den Apple Stores, weswegen wir natürlich Bilder der obligatorischen Schlangen vor den Läden zu sehen bekamen, die gewissermaßen Kultstatus erreichten. Besonders in New York war der Hype groß, in dieser ewigen Stadt der Neuzeit, die angeblich niemals schläft.

Lesetipps für den Mittwoch

Klargestellt : Die Betas der neuen Betriebssysteme Apples lassen darauf schließen, dass das iPad künftig nicht mehr als Zentrale für das Smart Home dienen werde, nur noch Homepod und Apple TV seien dafür zugelassen. Klingt plausibel, sollte eine Smart-Home-Zentrale doch stets vor Ort sein und am besten immer mit Strom versorgt sein, was beim iPad nicht der Fall sein muss. Doch ist der Verzicht auf das iPad als Zentrale nicht die ganze Wahrheit, sie gilt nur für die neue Architektur von Apples Home-App in iOS 16, iPadOS 16 und macOS Ventura, wie Apple-Sprecherin Catherine Franklin gegenüber The Verge erklärt: “Zusammen mit diesen Veröffentlichungen ( iOS 16, iPadOS 16, macOS Ventura und mehr, Anm. d. Red. ) wird die Home-App eine neue Architektur für ein noch effizienteres und zuverlässigeres Erlebnis einführen. Da das iPad mit der neuen Architektur nicht mehr als Home-Hub unterstützt wird, müssen Nutzer, die das iPad zu diesem Zweck nutzen, die Home-Architektur nicht aktualisieren und können weiterhin alle bestehenden Funktionen nutzen.”

Zwischending: Während alle Welt auf den Start des Public-Beta-Tests von iOS 16 und Konsorten wartet, legt Apple die vierte  Beta von iOS 15.6 und verwandten Systemen vor. Die womöglich letzte Updates der Systeme von 2021 bringen keine neuen Funktionen mehr, nur Verbesserungen, Optimierungen und Fehlerbehebungen.

Indizien : Braucht ein Mac Antivirensoftware? Aber sicher doch – auch wenn Apple selbst etliche Bordmittel bereitstellt, die das Schlimmste immer wieder verhindern. Und doch kann es passieren, dass der Mac gehackt wird, sei es über eine unbekannte Sicherheitslücke, eigenes Zutun oder bloßer Fahrlässigkeit. Wie erkennt man nun, dass man Opfer wurde, ehe es zu spät ist? Karen Haslam hat die wichtigsten Indizien erklärt.

Update für mehr Speed: Apples Ladematte Airpower ist gescheitert, der iPhone-Hersteller selbst und Zubehörhersteller haben andere Lösungen entwickelt, mit denen man gleichzeitig iPhone, Apple Watch und Airpods induktiv aufladen kann – mit diskreten Ladezonen für alle Geräte, per Magsafe gekoppelt. Eines der spektakulärsten Geräte dieser Art ist Belkins Boost Charge Pro mit drei Ladezonen für iPhone ab Serie 12, Airpods-Ladehüllen und Apple Watch. Hier gibt es nun eine Neuerung, die aktualisierte Version des Dreifachladers unterstützt das Schnellladen der Apple Watch Series 7, innerhalb von 45 Minuten bekommt man damit einen leeren Akku auf 80 Prozent Ladung. Das iPhone lädt Belkins Boost Charge Pro mit 15 Watt, die Airpods-Schachtel mit 5 Watt.

Noch einer: Nach der EU und dem US-Kongress will nun auch Brasilien einen einheitlichen Ladestandard für Smartphones und andere Elektronik gesetzlich verankern. Das erhöht den Druck auf Apple, Lightning zu Gunsten von USB-C aufzugeben, nur unwesentlich mehr. Die iPad-Reihe hat Apple bereits weitgehend auf USB-C umgestellt, in diesem Jahr könnte mit dem neuen iPad 10.2 oder 10.5 das letzte Gerät folgen. Spätestens 2024 werden neue iPhones auch mit USB-C-Buchsen ausgestattet sein müssen, Apple wird kaum mehrere Versionen anbieten, sondern global nur auf eine Steckerart setzen.

Stecken geblieben : Beinahe unbemerkt hat der Oberste Gerichtshof der USA das Wiederaufflammen des Rechtsstreits zwischen Qualcomm und Apple in dieser Woche erstickt, eine Auslassung des Analysten Ming-Chi Kuo lässt die Hintergründe vermuten, die Apple zu einem neuen Anlauf bewogen, zwei Qualcomm-Patente für ungültig zu erklären. Denn Apple scheint noch nicht von seinem Lieferanten loszukommen und eigene Modems einzusetzen, die das Unternehmen auf Basis der von Intel im Jahr 2019 übernommenen Technik bei Apple entwickelt werden. Für die iPhones des Jahres 2023 werde Apple weiter zu 100 Prozent auf die Funk-Chips von Qualcomm angewiesen sein, da die eigene Entwicklung – unter anderem am Standort München – stocke, behauptet Kuo in einem Tweet.

Eine Frage der Bürgerrechte: Nie war der Schutz der Privatsphäre so wichtig wie heute, merkt das Macalope in seiner jüngsten Kolumne angesichts des Urteils des Supreme Courts gegen Roe vs. Wade an. Insbesondere Gesundheitsdaten wie ein Zyklusprotokoll müssen auf dem iPhone bleiben und dürfen nie Gegenstand von strafrechtlicher Verfolgung werden, wie es einige US-Bundesstaaten offenbar gerne hätten. So ärger den gehörnten Kollegen, dass bei der Bewertung von Smartphones die Privatsphäre kaum einmal ein Randaspekt war. Apple schützt diese zur Not mit Zähnen und Klauen, während Google Daten wie ein Staubsauger aufnimmt. Und das macht das Macalope noch mehr wütend: Anstatt mit Zähnen und Klauen Menschenrechte zu verteidigen, reichen Senatoren der Demokraten der FTC ein Papier vor, in dem steht: “Die Rolle von Apple und Google bei der Umwandlung von Online-Werbung in ein intensives Überwachungssystem …”. Selbst bei Apple mag der Datenschutz verbesserungswürdig sein, ehe man aber Cupertino mit Datenkraken wie Amazon, Facebook in Google in einen Topf wirft, sollte man lieber ein zweites Mal darüber nachdenken.

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