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4.7.22: Sommerloch

Gurman: Apple Watch Series 8 soll Temperatur messen – nur qualitativ +++ Bluetooth LE Audio: Welcher Standard kommt +++ Kuo bezweifelt Kürzung der Bestellungen für das iPhone 14 +++ Apples Angestellte arbeiten weiter von zuhause aus

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Wir halten uns heute im sogenannten Westen für am Gipfel der Erkenntnis angekommen. Dabei können wir hier auch nur so weit sehen, weil wir auf den Schultern von Riesen stehen. Und manchen Zeitgenossen gefällt der Blick die Schultern herunter offenbar besser oder wollen gar nicht schauen, weil die Erkenntnisse da oben ihnen nicht gefallen. Glaubt man eben lieber an Humbug wie unwirksame Homöopathie – und wenn man etwas von Avogadro erzählt, einem der Riesen, auf denen wir stehen, zucken die Schultern. Leider nicht die der Riesen.

Dabei haben wir doch heute alle Möglichkeiten. Mit Computern können wir so viele Dinge berechnen und sogar Teile des Chaos vorhersagen. Und über das Internet können wir weltweit Wissen teilen. Aber so manche setzen Rechenleistung lieber dazu ein, um wertloses Kryptogeld zu verdienen, und das Internet, um den letzten Schwachsinn in alle Welt hinauszuposaunen. Man könnte meinen, man wäre wieder ins Mittelalter zurückversetzt.

In Asien trieben die Wissenschaften während des europäischen Mittelalters große Blüten. Am 4. Juli 1054 etwa beobachteten und beschrieben chinesische Astronomen einen neuen Stern am Himmel, der plötzlich und für nur kurze Zeit aufstrahlte. In Europa saßen die wenigen Gelehrten vor 968 Jahren offenbar bei bewölktem Himmel hinter dicken Klostermauern, aber aus der Zeit ist einfach nichts überliefert – natürlich auch keine Wetterdaten. Um was es sich handelte, das den Krebsnebel hinterließ, weiß man erst seit dem letzten Jahrhundert: eine Supernova. Ein Stern am Ende seines Lebens fällt in sich zusammen, weil der Strahlungsdruck der Fusionsprozesse von Wasserstoff zu Helium und von Helium zu schwereren Elementen der Gravitation nicht mehr entgegenhalten kann. Der kollabierende Stern wird für so kurze Zeit so dicht und heiß, dass nun weit schwerere Elemente entstehen und die dabei frei werdenden Energie die Materie weit in den Weltraum hinausschleudert. Unser Planet und auch wir bestehen komplett aus jenem Sternenstaub, aber das weiß man auch erst noch nicht so lange und so manche Zeitgenossen begreifen nicht einmal das.

Dabei war in den Himmel zu schauen schon immer des Menschen nützliches Vergnügen. Wir erinnern uns dieser heißen Tage wieder an den Begriff Hundstage, der aber vor allem damit zu tun hat, dass im alten Ägypten der Aufgang des Sternbildes Jagdhunde mit dem Sirius als hellstem Punkt die Jahreszeit der Nilfluten ankündigte. Sterne sind unsere ersten und wichtigsten Kalender.

Nicht nur im alten Ägypten: Etwa zu jener Zeit, als sich Sirius zur passenden Jahreszeit erstmals wieder über den Horizont schob (ist ja mittlerweile wann anders) nutzten im heutigen Mitteleuropa die Menschen ebenso den Lauf der Gestirne, um sich Jahreszeiten zu merken und somit zu wissen, wann es Zeit für die Aussaat ist, die Ernte oder andere wichtige Termine wie Sonnenwenden wahrzunehmen sind.

Ein solches Hilfsmittel zur Messung der Zeit kam heute vor 23 Jahren in einem Acker in Sachsen-Anhalt wieder zum Vorschein: die Himmelsscheibe von Nebra. Die etwa 4000 Jahre alte Bronzeplatte zeigt mit ihren Goldapplikationen die bisher älteste bekannte Himmelsdarstellung. Vollmond, zunehmender Mond, Plejaden, Horizontbögen für Sonnenauf- und -untergang dienten ihren Nutzern zur Bestimmung wichtiger Daten. Das Werkzeug genoss offenbar kultische Verehrung und diente in späteren Phasen womöglich nur noch als Herrschaftssymbol. Nicht völlig ausgeschlossen, aber kaum beweisbar: Die Hersteller der Himmelsscheibe hatten kulturellen und wissenschaftlichen Austausch mit dem Nahen Osten und den Minoern, da es aus jenen Gegenden ähnliche Artefakte gibt wie jene, die bei Nebra gefunden wurden. Selbst die Bronzezeit hatte ihre goldenen Zeiten der Gelehrsamkeit.

Lesetipps für den Montag:

Weiterentwicklung : In der Beta von iOS 16 haben Entwickler Spuren eines neuen Codecs für Bluetooth-Audio entdeckt, LC3. Das kann ein valider Hinweis darauf sein, dass Apple in Kürze neue Versionen der Airpods Pro bringen wird, das ist aber nicht zwangsläufig der Fall. LC3 ist auch nur ein Teil der Weiterentwicklung von Bluetooth, LE Audio könnte der nächste Schritt sein, den Hersteller von Smartphones und Kopfhörern gehen. Jason Cross erklärt auf Macworld die Details der Technologie.

Nicht viel Neues: Die Airpods Pro stehen zum Upgrade an, aller Voraussicht nach wird Apple im Herbst die zweite Generation bringen, drei Jahre nach der ersten. Spektakuläre Neuerungen wird es nicht geben – die lange Zeit kolportierten Sensoren für die Messung von Puls und der Körpertemperatur wird es wohl noch nicht geben, schreibt Mark Gurman in seinem Newsletter “Power On”. Bleibt an Neuerungen wohl nur USB-C für die Ladeschachtel und ein verbesserter H1-Chip.

Fieber: Die Apple Watch Series 8 werde hingegen einen Temperatursensor bekommen, behauptet Gurman weiter. Dieser soll aber nicht die Körpertemperatur quantitativ erfassen können und wie ein Fieberthermometer arbeiten, soll aber Hinweise geben, wenn sich die Temperatur ändert und somit der Verdacht auf ein Fieber besteht. Diesen Sensor wolle Apple sowohl in das reguläre Modell einbauen als auch in das robustere Outdoor-Modell, in die ebenso für den Herbst erwartete neue Apple Watch SE hingegen nicht. Das neue Feature werde Apple aber nicht als Gesundheitsfunktion vermarkteten können, da es wohl keine Überprüfung und Freigabe der FDA und verwandter Behörden gebe. So ähnele die Temperaturmessung eher der des Blutsauerstoffes, man bekommt allenfalls eine vage Idee, was los ist und sollte bei einem Verdacht mit präziseren Instrumenten nachmessen. Im Gegensatz dazu ist das EKG, das ab der Apple Watch Series 4 an Bord ist, eine geprüfte und international zugelassene Gesundheitsfunktion.

Zurückhaltend: Es ist eben noch nicht vorbei – ganz im Gegenteil. Wie Bloomberg berichtet, verzichtet Apple auf weitere Schritte, seine Angestellten wieder in die Büros in Cupertino zurückzuholen. Im April hatte Apple damit begonnen, die Belegschaft wieder für einen Tag in der Woche in den Apple Park zu ordern, ab Mai wollte man wieder eine Dreitagewoche vor Ort eingeführt haben, mit Präsenzpflicht am Montag, Dienstag und Donnerstag. Angesichts so hoher Infektionszahlen wie noch nie nimmt Apple aber Abstand von diesen Plänen und lässt weiterhin überwiegend Heimarbeit zu, allenfalls an zwei Tagen pro Woche sollten die Mitarbeitenden persönlich anwesend sein.

Zweifel: Am Donnerstag letzter Woche hatte die Branchenpublikation Digitimes berichtet, Apple würde die Bestellung des iPhone 14 um zehn Prozent reduzieren, trotz einer hohen erwarteten Nachfrage. Der Grund seien Bestellungen anderer Kunden, die dem Chip-Zulieferer TSMC Schwierigkeiten bereiteten. Der Analyst Ming-Chi Kuo bezweifelt jedoch den Wahrheitsgehalt des Berichts. Im Vorfeld eines iPhone-Launches würde Apple seine Bestellungen allenfalls im einstelligen Prozentbereich anpassen, erst wenn der Verkauf begonnen habe und man die Nachfrage richtig abschätzen könne, könnten sich zweistellige Änderungen ergeben. Aber auch in diesem Fall würde Apple das Bestellvolumen nicht einfach reduzieren, sondern zeitlich verzögern.

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