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5.7.22: Sommerliche Wende

Macbook Air M2 vs. M1: Gute Investition +++ So sieht der Stage Manager auf dem iPad Mini aus +++ Apple Watch Series 8 soll dritte Größe bekommen: 47 mm +++ Meta stellt Kryptowalle Novi wieder ein

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Sie erinnern sich an den Sommer vor 25 Jahren? Das hiesige Wetter war eher durchwachsen, Fahrradfahren nicht immer ein Vergnügen. Dafür umso mehr, Berufsradlern bei ihrer Tätigkeit zuzusehen und dabei festzustellen, dass sich rote Haare und Sommersprossen sehr gut mit der Farbe Gelb vertragen. Über Erythropoetin sollten wir im Sommer 1998 mehr sprechen, 1997 sahen wir noch recht naiv auf bunte Radler vor Sommerlandschaften.

Für Apple war der Sommer 1997 mehr als nur durchwachsen, es war der Höhepunkt der Krise und gleichzeitig eben genau das, was das griechische Wort aussagt – eine Wende.

Diese ist untrennbar mit dem Datum des 5. Juli 1997 verbunden, an dem der Aufsichtsrat des Unternehmens entscheid, den mehr oder minder glücklosen CEO Gil Amelio zu entlassen und ihn durch Steve Jobs zu ersetzen, der erst wenige Monate zuvor im Zuge der Übernahme von NeXT Computer zu Apple als Berater zurückgekehrt war. Doch Jobs zierte sich, zu jenem Zeitpunkt sah er seine neue Rolle bei Apple noch etwas anders. Gleichwohl sagte er dem Aufsichtsrat zu, für zunächst 90 Tage seine Tätigkeiten als Berater auszuweiten und bei der Suche nach einem neuen CEO mitzuhelfen. In die offizielle Verantwortung als Geschäftsführer geriet der damalige Finanzchef Fred Anderson – doch im Lichte der Öffentlichkeit war Steve Jobs der “Interims-CEO” und später iCEO, bis er das kleine “i” strich. Erst vier Tage nach der Entscheidung zur Entlassung, am 9. Juli, einem Mittwoch, gab Apple den Rücktritt von Gil Amelio und die neue Verantwortung für Jobs und Anderson bekannt.

Amelio war primär über eine desaströse Bilanz gestolpert, im zweiten Quartal 1997 (März) musste Apple über 700 Millionen US-Dollar Verlust bilanzieren, weitere 55 Millionen Minus kamen im dritten Quartal hinzu. Erst zum ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres stand wieder ein Plus in den Büchern. Was den damaligen iCEO bei seiner Keynote auf der Macworld Expo zum Bonmot hinriss: “Eine Sache noch: Wir machen wieder Gewinn.”

Mit Amelios Demission endete eine unstete Zeit bei Apple. Man kennt es ja vom Fußball: Es gibt Vereine, die halten lange an ihren Trainern und Managern fest und solche, die in einer Saison vier Übungsleiter und drei Sportdirektoren beschäftigen. Manchmal sind das sogar dieselben Vereine, die in guten Zeiten an Bewährtem festhalten und in Krisenzeiten hektisch sich in Personalia versuchen. Apple hatte von etwa 1985, als John Sculley den Gründer Steve Jobs aus der Firma dränge und eben dem 5. Juli 1997 solche Krisenzeiten durchgemacht. Sculley hatte zunächst noch Erfolg, verzettelte und verplapperte sich aber vor allem in Sachen Newton. Sein Nachfolger Michael Spindler, aufgrund seines enormen Arbeitspensums “Diesel” genannt, verrannte sich in hektischem Aktionismus und einem aufgeblähten Produktangebot. Gil Ameliio schließlich traf zwar womöglich unerlässliche Sanierungsmaßnahmen, außer Sparen fiel im augenscheinlich aber nicht viel ein. Es war wieder an der Zeit für Visionäre.

Heute ist Apple nicht nur höchst erfolgreich, sondern in seiner Führungsebene auch wieder äußerst stabil, Tim Cook seit fast elf Jahren CEO. 25 Jahre, fast wie im Flug vergangen – oder der rasanten Abfahrt vom Galibier.

Lesetipps für den Dienstag

Das eine oder das andere: Wir rechnen damit, dass Apple an diesem Freitag seinen Online Store kurz schließen wird, damit man ab 14 Uhr dort das neue Macbook Air M2 bestellen kann. “Im Juli” hatte Apple dies versprochen, der Monat ist noch lang, aber ein Termin in der Mitte könnte für die Auslieferung des neuen Macbooks bestens geeignet sein. Denn nach Beginn der Vorbestellung wird es noch eine Woche dauern, bis die Geräte auch bei den Kunden sind, respektive in den Filialen des Apple Store ausliegen. Das Macbook Air M1 bleibt im Angebot, ein Zwischending der Macbook-Geschichte. Im November 2020 vorgestellt, war es zwar das erste Macbook mit M1-Prozessor, blieb aber noch bei der seit 2008 etablierten Keilform. Das neue Macbook Air nimmt davon Abschied und leitet die Ära des Apple Silicon erst so richtig ein. Welches Macbook soll man nun kaufen, immerhin hat Apple den Preis für das alte gesenkt und den für das neue auf eine höhere Stufe als bisher gehoben? Karen Haslam gibt auf Macworld ausführlich Antwort und erklärt alle Unterschiede im Detail.

Ausprobiert: Stage Manager ist auf iPads mit M1-Chip beschränkt, also die aktuellen iPads Pro und das neue iPad Air 5. Der Grund laut Apple: Nur der M1 biete genug Leistungsfähigkeit für ein gutes Nutzererlebnis. Bis zu acht Apps können im Stage Manager parallel laufen, diese können externe Monitore bis zu 6 K füllen – die Ansprüche sind also nicht ohne. In iPadOS 16 haben die Kollegen von 9to5Mac jedoch einen versteckten internen Modus, mit dem der Stage Manager auch auf anderen iPads ausführbar ist – respektive in deren Simulation auf dem Mac, den Entwickler für ihre Apps nutzen. Auf dem virtuellen iPad Mini kann der Stage Manager immerhin drei Apps gleichzeitig in iPhone-Größe zeigen, mehr gibt das kleine Display nicht her.

Ausgeschaltet : Meta stellt seine Wallet für Kryptowährungen Novi wieder ein, hat das Unternehmen bekannt gegeben. Am 1. September 2022 ist Schluss mit dem Service, schon ab dem 22. Juli können dessen Kunden kein neues Geld mehr in der Wallte hinterlegen. Novi hatte Meta erst im Oktober 2021 als ein Pilotprojekt in den USA und Guatemala an den Start gebracht, ursprünglich nur für die eigene Kryptowährung Diem, doch aus regulatorischen Gründen musste Meta mit Coinbase kooperieren und dessen Paxos Stablecoin verwenden. Einige US-Senatoren hatten Meta schon letzten Herbst aufgefordert, Novi wieder einzustellen, der Firma könne man nicht vertrauen, eine Kryptowährung zu verwalten.

Blick zurück: Vor 15 Jahren hat das iPhone die Welt des Smartphones auf den Kopf gestellt, man kann sich gar nicht mehr vorstellen, was es davor noch gab. Doch tatsächlich hat es eine Welt vor dem iPhone gegeben, 9to5Mac wirft einen Blick zurück auf längst vergangene Tag. Recht populär waren seinerzeit PDAs (Personal Digital Assistant), die aber beispielsweise weder Musik abspielen noch telefonieren konnten. Und auch Smartphones hat es gegeben, diese waren aber recht unhandlich, wie etwa der Nokia Communicator.

Groß und größer: Der Display-Spezialist Ross Young will Details über eine dritte Größe der Apple Watch Series 8 wissen, die schon länger Gegenstand der Spekulation sind. Neben den Größen von 41 und 45 mm der Series 6 werde es eine noch größere Uhr im 47-Millimeter-Format geben, die Diagonale messe 1,99 Zoll – die große Apple Watch 7 hat derzeit 1,9 Zoll. Apple bietet die Apple Watch seit Anfang an in zwei Größen an, die sich nur leicht geändert haben, von ursprünglich 38 und 42 mm auf 40 und 44 mm in der Apple Watch Series 4 zu den aktuellen Maßen von 41 und 45 mm. Armbänder blieben kompatibel, eine neue dritte Größe dürfte aber vermutlich einen neuen Satz Armbänder erfordern.

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