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5 Gründe, die gegen eine Apple Watch sprechen

Die Apple Watch zählt zu den besten Smartwatches auf dem Markt. Perfekt ist sie aber längst nicht. Auch an der aktuellen Watch 7 gibt es einiges auszusetzen. Diese fünf Gründe sprechen gegen den Kauf.

Mit der aktuellen Watch 7 (im Test) wagte Apple keinen großen Wurf, an einigen Stellschrauben hat man aber gedreht. Die Smartwatch hat einen Millimeter an Höhe gewonnen und die Displayränder sind noch schmaler. Das kommt sowohl der Handhabung als auch dem ohnehin schon schicken Look der Uhr zugute. Auch der Akku lässt sich jetzt schneller laden. Diesen relativ kleinen Fortschritten stehen aber auch beim neuen Modell alte Nachteile gegenüber. Aus diesen fünf Gründen sollten Sie sich die Anschaffung einer Apple Watch gut überlegen.

1. Kurze Laufzeit

Es ist das Problem vieler Smartwatches, bei Apple zeigt es sich aber besonders extrem: Der verbaute Akku macht schnell schlapp und das Gerät muss an die Ladestation zurück. Das geht per Induktion zwar auch kabellos, ständiges An- und Ablegen ist mit der Zeit aber doch recht nervig.

Funktionen wie die Schlafanalyse werden dadurch auch erschwert: Legt man die Uhr vor dem Schlafen auf die Ladestation, kann sie kaum den Schlaf überwachen. Auch auf Reisen oder bei mehrtägigen Outdoor-Touren verwandelt sich die Apple Watch schnell vom Hightech-Gefährten zum nutzlosen Hand-Ballast.

Zwar lässt sich die Laufzeit der Uhr erhöhen, indem man etwa die W-LAN- oder LTE-Verbindungen deaktiviert. Auch der Verzicht auf energieintensive Anwendungen wie Telefonieren oder GPS-gestützte Dienste gibt dem Akku mehr Ausdauer. Und im Notfall gibt es noch die Gangreserve. Unter dem Strich fallen solche Maßnahmen aber nicht gerade weltbewegend aus: Mehr als ein paar Extrastunden Laufzeit lassen sich damit kaum herausschlagen. Und ganz ehrlich: Wer trägt schon eine Smartwatch, um dann auf die smarten Funktionen zu verzichten?

2. Ablenkungsgefahr & viel Marketing um lange Feature-Liste

Die neue Apple Watch 7 misst den Blutsauerstoff und hat eine EKG-App an Bord. Auch ältere Modelle verfügen über reichlich Health-Funktionen: Wer einen unregelmäßigen Herzrhythmus hat, wird von der Apple Watch ebenso gewarnt wie Personen, die plötzlich einen besonders hohen oder niedrigen Puls aufweisen. Dazu kommen Kalorien- sowie Schrittzähler, intelligentes Sport-Tracking und sogar eine „Mindfullness“-App. Die soll gestressten Uhrenträgern Ruhe und innere Kraft spenden. Selbst Sturzmesser und Notrufdienste sind an Bord (Series 7 und SE). Es bleibt die Frage: Wer braucht das alles?

Als Verkaufsargument macht sich die lange Liste mit Gesundheitsfunktionen natürlich prima. Zumal Apple im Health-Bereich offenbar neue Marktsegmente im Auge hat. Nur weil eine Funktion technisch beeindruckend ist, heißt das aber noch lange nicht, dass man sie auch braucht – oder nutzt. Bevor Sie sich also von den vielen beeindruckenden Health-Features blenden lassen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie diese im Alltag überhaupt einsetzen würden.

Mit den vielen Benachrichtigungen, der mitunter überraschenden Workout-Erkennung und den automatischen Funktionen, verlangt die Apple Watch vom Nutzer auch viel Aufmerksamkeit. Wer sich davon leicht ablenken lässt, ist mit der Smartwatch womöglich schlecht beraten. Nicht nur im Straßenverkehr droht Abgelenkten schließlich Unfallgefahr. Zwar lassen sich viele aufdringliche Funktionen auch deaktivieren, viel „Smart“ ist in der Watch dann aber nicht mehr drin. Die Apple Watch ist daher nicht gerade Nutzern zu empfehlen, die sich schnell ablenken lassen – und sich daran stören. 

3. Hoher Preis und ein gefängnisartiges Ökosystem

Zwischen 479 Euro und  800 Euro kostet die 45-mm-Variante der neuen Apple Watch 7. Das ist ein stattlicher Preis, für den man auch einen schönen Kurzurlaub oder ein neues Fahrrad bekommt. Auch ältere Modelle spielen noch im gehobenen Preissegment. Zwar lassen sich die hohen Kosten gut erklären, denn Apple verbaut hochwertige Komponenten aus Titan und Keramik. Zudem investiert der Konzern große Summen, um das mobile Betriebssystem immer weiter zu verbessern. Trotzdem sind die Anschaffungskosten einer Apple Watch kein Taschengeld und müssen sich am Ende des Tages auch rechtfertigen lassen. 

Dazu kommt die alte Apple-Philosophie, Nutzer möglichst fest ans eigene Ökosystem zu ketten – die Apple Watch ist da ein exemplarischer Fall. Die Smartwatch harmoniert vorbildlich mit dem iPhone und vielen Apple-Diensten. Das zeigt sich schon, wenn Nachrichten eingehen: Die werden nur einmal auf dem Gerät gemeldet, dass man gerade an oder in der Hand hat. Meldet sich die Uhr, schweigt das iPhone. Trägt man hingegen die Smartwatch nicht, zeigt das Handy die Meldung an. Nerviger Doppelalarm gehört also der Vergangenheit an. Jenseits vom Apple-Ökosystem wird aber jeder Dienst verweigert. Die Uhr ist ausschließlich mit dem iPhone kompatibel.

Ob man sich eine Apple Watch zulegen sollte, geht also auch immer mit einer wichtigen Frage einher: Wie tief möchte man in das proprietäre Apple-Ökosystem einsteigen? Denn so ominös das klingt: Mit jedem Schritt hinein, kommt man schwerer wieder heraus.

4. Die Apple Watch ist schnell “veraltet”

Bei der Apple Watch kann man sich genau wie beim iPhone darauf verlassen, dass einmal im Jahr ein neues Modell erscheint. Aber ist das für den Endkunden überhaupt ein Vorteil? Ob man sich ein Produkt im gehobenen Preissegment zulegen möchte, das spätestens nach einem Jahr schon wieder zur „alten“ Modellreihe gehört, sollte man sich gut überlegen. Dazu kommen umweltbezogene Bedenken, denn mit jedem neuen Release entsteht auch immer der Anlass, alte Modelle abzustoßen oder zu entsorgen.

5. Kein angemessener Ersatz für Liebhaber analoger Uhren

Liebhaber klassischer Analoguhren können mit der Apple Watch kaum glücklich werden. Zwar ist es preislich kein Problem, für analoge Uhr das Gleiche auszugeben, wie für eine neue Apple Watch. Dem klassisch dezenten, statischen und kultivierten Look einer hochwertigen Analoguhr steht die Apple Watch aber so gegensätzlich gegenüber, wie man sich das nur vorstellen kann. Statt Ruhe gibt es hier dynamische und bunte Animationen. Statt Zurückhaltung und Zuverlässigkeit verlangt die Smartwatch ständig nach Aufmerksamkeit und will täglich (oder mindestens alle zwei Tage) abgelegt und aufgeladen werden. Und obwohl Smartwatches längst einen großen Marktanteil ergattert haben, umgibt sie nach wie vor eine Aura von jugendlicher Verspieltheit statt bewährter Seriosität. Wer eine smarte Uhr im Look einer analogen Armbanduhr tragen möchte, dem empfehlen wir die Withings Scanwatch. Was Apple von dieser Uhr noch lernen kann, erfahren Sie hier

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Fazit

Mit sehr guter Verarbeitung, zuverlässiger Integration ins Apple-Ökosystem und mit starken Health-Funktionen gibt es gute Gründe, eine Apple Watch zu kaufen. Auch ältere Modelle können sich dank Upgrade auf watchOS 8 noch prima im Alltag behaupten. Eine wirklich spannende Innovation oder den nächsten großen Wurf suchen wir aber sowohl bei der Watch 7 als auch im neuen watchOS 8 vergeblich. Dazu kommen die fünf hier genannten Gründe, von der Apple Watch besser die Finger zu lassen. Doch natürlich hat alles seine zwei Seiten. Wenn Sie noch auf der Suche nach guten Gründen sind, die für die Apple Watch sprechen, dann wollen wir Ihnen diese nicht vorenthalten. In diesem Beitrag nennen wir fünf gute Gründe für die Apple Watch .

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