5 Gründe für ein Macbook – statt einem PC

Ein Macbook hat gegenüber einem Windows-Laptop einige Vorteile, wir nennen die fünf wichtigsten Gründe für die Wahl eines mobilen Macs.

Das neue nachtblaue Macbook Air hat es Ihnen angetan? Sie fragen sich aber, ob ein Macbook überhaupt sinnvoll ist? Das ist ein berechtigter Einwand, ist doch das Angebot an Windows-Notebooks riesig und Sie bekommen Modelle aller Größe und Arten. Das Macbook hat aber einige einzigartige Vorteile, die nur ein mobiler Mac zu bieten hat.

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1. Qualität und Design

Einfach zusammenklappen und mitnehmen – das klingt wie eine Selbstverständlichkeit, dies ist aber die große Stärke des Macbooks. Ein Macbook bietet nämlich nicht nur ein tolles Design, sondern auch eine tolle Kombination aus stabilem Betriebssystem, leichtem Gewicht, Robustheit und langer Akkulaufzeit. Dank sparsamer ARM-CPUs kommen Sie bis zu 20 Stunden ohne Stromversorgung aus und viele „Switcher“ zur Mac-Plattform sind von der hohen Qualität von Bildschirm, Tastatur und Touchpad begeistert. Und wenn Sie ein Macbook zusammenklappen, können Sie sich auf ein problemloses späteres Einschalten wirklich verlassen.

Der Vorteil von Apple ist, dass sowohl Hardware als auch Software vom gleichen Hersteller kommen und Probleme mit dem Zusammenspiel minimiert werden – anders als bei den meisten Herstellern der Windows-Plattform (von Microsofts einmal abgesehen). Auch das Design der Macbooks ist nicht ohne Grund berühmt: So nutzt Apple mit Aluminium ein nicht nur elegantes, sondern auch sehr haltbares Material, das auch nach sehr langer Nutzung noch einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Nicht unterschätzen sollte man außerdem den Eindruck schönen Gehäusefarben, die Apple anbietet. Vor allem das leicht blau schimmernde Schwarz des Macbook Air hat schon viele Käufer begeistert und macht auch auf Nicht-Apple-Fans einen guten Eindruck.

2. Windows-Apps weiter nutzen

Viele Macbook-Interessenten zögern wohl vor allem wegen des Wechsels zur macOS-Plattform. Die wichtigsten Apps gibt es aber oft auch für macOS. So erscheinen Word, Excel, Powerpoint und die Adobe Creative Suite seit Jahrzehnten in Mac-Versionen – als Nutzer von Microsoft 365 benötigen Sie nicht einmal ein neues Abo, sondern können die Mac-Versionen direkt herunterladen. Aber auch viele andere vertraute Windows-App gibt es in einer Mac-Version, viele Spezial-Tools wie Steuersoftware immer öfter in einer plattformunabhängig nutzbaren Browser-Version.

Mit iWork ist zusätzlich eine gute Office-Suite vorinstalliert, mit iPhoto eine solide Foto-Verwaltung, iMovie dient dem Videoschnitt und Garageband richtet sich an Musiker. Sie müssen zudem nicht komplett auf Windows verzichten: Sie können Windows 11 auch als sogenanntes virtuelles System installieren (allerdings nur die ARM-Version) und das Betriebssystem wie ein weiteres Programm unter macOS nutzen. Sie können dann Windows- und Mac-Programme parallel nutzen und auch spezielle Branchen-Software nutzen. Eine empfehlenswerte Virtualisierungssoftware ist etwa Parallels Desktop, die wir vor kurzem ausführlich getestet haben .

3. Einfache Bedienung

Zu den Stärken des Macbooks gehört die einfache Bedienung, macOS gibt keine Rätsel auf und selbst langjährige Windows-Nutzer haben eigentlich nur selten Probleme beim Umstieg. Das Macbook arbeitet nicht zuletzt ideal mit anderen Apple-Geräten zusammen, wie alle Macs. Bei einem Mobilrechner sind diese Integrations-Funktionen aber noch nützlicher. Sitzen Sie in einem Lesesaal oder Café und müssen öfter Ihren Arbeitstisch verlassen, können Sie Ihr Macbook allein mit Ihrer Apple Watch oder Ihrem iPhone automatisch sperren und entsperren. Per Handoff synchronisieren Sie iWork-Dokumente und Ihre Safari-Historie zwischen iPhone und Macbook oder übertragen ein Foto direkt vom iPhone in die Mac-Version von Pages – wie bei einem Mobil-Scanner. Aber auch Ihre Airpods können Sie nahtlos zwischen Macbook und iPhone wechseln. Dass Sie am Macbook SMS und Anrufe Ihres iPhones annehmen können, ist da fast schon selbstverständlich. Sie brauchen unterwegs Internetanbindung und haben kein WLAN in der Nähe? Dann nutzen Sie einfach Ihr iPhone als drahtloses Modem.

Sie schätzen Macbooks, wollen aber nicht auf einen großen Monitor und externe Tastatur und Maus verzichten? Das kann auch ein Macbook bieten, da Sie Ihr Apple-Notebook erweitern und bei Bedarf wie einen Desktop-Rechner nutzen können. Mit einem einzigen USB-C-Kabel verbinden Sie Ihr Macbook mit aktuellen Displays, Maus, Tastatur und Stromversorgung verbinden und erhalten so einen ergonomischen Desktop-Arbeitsplatz. Bei der Wahl des Bildschirms stehen ihnen dann neben Apples beiden Studio-Displays zahllose Alternativen zur Verfügung. Umfangreich sind deshalb die Angebote an Notebooks-Ständern und Halterungen für Macbooks.

Der Vorteil für Büroarbeiter: Stehen sowohl am Heim-Arbeitsplatz als auch im Büro Monitore mit USB-C-Anschluss, können Sie Ihr Macbook einfach zwischen Heim- und Büroarbeitsplatz hin- und hertragen. Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen dieses „BYOD“ (Bring your own device).

4. Erstklassige Performance und Leistung

Bei seinen Macbooks garantiert Apple hervorragende Performance – bei allen Modellen. Die Performance entspricht den Desktop-Macs, nur die teuerste Version des Mac Studio sind noch leistungsfähiger als ein Macbook Air oder Macbook Pro. Besonderheit der aktuellen Apple-Notebooks sind die von Apple entwickelte ARM-Chips (Apple Silicon), die besonders hohe Leistung bei niedrigem Stromverbrauch garantieren und nach Meinung vieler Tester vor allem den mobilen Intel-CPUs hier überlegen sind. Sie erhalten dadurch etwa ein Macbook Air, das hohe Leistung bietet, aber ohne lästigen Lüfter auskommt. Dabei ist selbst mit einem Macbook Air problemlos 4K-Videoschnitt möglich.

Zahlreiche Tests haben die hohe Leistung von Apples Chips bestätigt, Programme wie Photoshop, Final Cut Pro und Premiere sind bereits für diese neuen Chips optimiert worden. Mehr Leistung als das Macbook Air bieten die Pro-Modelle, die Apple mit leistungsfähigeren CPUs und GPUs ausgestattet sind. Es sind auch eine gute Kamera und Mikrofone verfügbar, wodurch sich das Macbook gut für Zoom- und Teams-Sitzungen eignet. Will man mit seinem Mac Mini oder Mac Studio eine Videokonferenz führen, benötigt man dagegen zusätzliche externe Hardware – oder das teure Apple Studio-Display. Aber auch für den Feierabend, gewissermaßen als Sofa-Book, hat es viel zu bieten: So verfügt das Macbook über gut klingende integrierte Lautsprecher, über die man Musik und Podcasts in guter Qualität hören kann. Die Macbook Pro 14- und 16-Zoll bieten ein besonders gutes Lautsprecher-System mit 3D-Sound, aber auch das Macbook Air und Macbook Pro 13-Zoll müssen sich da nicht verstecken. Auch als Fernseher-Ersatz ist ein Macbook gut geeignet, auf dem hochauflösenden und hellen Bildschirm lassen sich ganze Netflix-Serien komfortabel genießen.

5. Große Auswahl

Apples Modellpolitik ist sehr durchdacht, für jeden Nutzer ist etwas dabei: Die Leistung kann man dabei vor allem am Namen des verbauten Chips ablesen: Die beste Leistung bieten die Macbooks mit M1 Pro und M1 Max-Chip, die nur bei den Macbook Pro-Modellen verfügbar sind. Den höchsten Performance-Ansprüchen genügen die beiden Modelle Macbook Pro 14-Zoll und 16-Zoll, die im Fachhandel zu Preisen ab 1900 Euro zu haben sind. Diese sind schon in der Grundversion mit einem M1-Pro-Chip mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD ausgestattet und eignen sich gut für Profis aus den Bereichen Video, Foto oder Audio. Gegen Aufpreis gibt es auch Versionen mit dem schnelleren M1-Max-Chip, mit 10-Kern-CPU und 32-Core-CPU.

An Einsteiger, die vor allem Büroaufgaben erledigen wollen, richtet sich das Macbook Air M1 für 1200 Euro (im Fachhandel für 1000 Euro) das allerdings schon seit 2020 auf dem Markt ist. Es bietet gute Leistung, ist aber dem neuen Macbook Air M2 und dem Macbook Pro unterlegen. Ein topaktuelles Design, einen größeren Bildschirm und einen etwas schnellen M2-Chip bietet das Macbook Air 2022 , das für knapp 1400 Euro im Handel zu haben ist. Das in den eleganten Farben Mitternacht, Polarstern, Silber und Spacegrau verfügbare Gerät ist in der Grundversion leider mit 8 GB RAM und 256 GB SSD etwas mager ausgestattet, was aber für Heimanwender und Büroarbeiter ausreichen sollte.

Eine Sonderstellung in Apples Produktpalette nimmt das Macbook Pro 13-Zoll ein . Dieses Macbook ist mit knapp 1600 Euro etwas günstiger als die Macbook Pro 14-Zoll, aber etwas teurer als das Macbook Air. Dankt aktiver Kühlung – die Macbook Air kommen ohne Kühlung aus – ist es leistungsfähiger als die Air-Modelle. Benötigt man mehr Leistung als ein Macbook Air bietet, würden wir aber eigentlich gleich das Macbook Pro 14-Zoll empfehlen.

Der Fairness halber: Was gegen ein Macbook spricht

Was Apple allerdings nicht bietet, ist ein echtes Spiele-Notebook. Wollen Sie mit Ihrem Notebook vor allem die neuesten Windows-Spiele spielen – und das vielleicht auch die nächsten zwei Jahre lang – sollten Sie vielleicht doch zu einem Windows-Notebook mit schneller Grafikkarte greifen. Das liegt aber weniger an der Apple als an der Stärke der Windows-Plattform in diesem Feld: Es gibt zwar auch zahlreiche Mac-Spiele, diese gelangen aber oft verspätet auf die Mac-Plattform und sind besser auf Windows-Geräte optimiert. Viele Mac-Nutzer besitzen nicht ohne Grund eine Playstation oder Xbox…

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