5 Gründe, Safari nicht mehr zu verwenden

Chrome, Firefox, DuckDuckGo, Brave: es gibt Alternativen zu Safari. Wer welche nutzen könnte, erklären wir hier.

Safari ist der Standardbrowser des Mac, und er ist ziemlich gut. Apple hat ihn für seine eigenen Chips und Betriebssysteme optimiert, sodass er schnell ist und sich gut mit Ihrem iPhone und iPad synchronisieren lässt. Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten. Sie haben wahrscheinlich schon von ihnen gehört – Chrome, Firefox, Opera, DuckDuckGo –, aber wenn Sie Safari schon lange nutzen, fragen Sie sich wahrscheinlich, warum Sie wechseln sollten. Hier sind fünf Gründe, warum Sie vielleicht einen anderen Browser auf Ihrem Mac ausprobieren sollten.

01 Sie nutzen hauptsächlich Google-Anwendungen und -Dienste

Wenn Sie eher webbasierte Anwendungen und Dienste verwenden, könnten Sie diese in einem anderen Browser besser nutzen. Apple neigt dazu, sich auf sein eigenes Ökosystem von Apps zu konzentrieren, und die Web-Erfahrung, sogar für iCloud, ist nicht so gut wie bei anderen Browsern. Google hat zum Beispiel mehrere beliebte webbasierte Apps wie Docs, Drive und Maps, die zwar alle mit Safari aufgerufen werden können, aber mit Chrome eine bessere Leistung und Funktionen bieten. Nicht nur die Google-Dienste funktionieren in Chrome besser. Auch viele andere Services sind eher für Chrome und Firefox als für Safari optimiert, sodass Sie mit einem anderen Browser wahrscheinlich ein besseres Gesamterlebnis haben werden. 

Wenn Sie stark auf Googles Webdienste setzen, ist Chrome der bessere Browser.
Vergrößern Wenn Sie stark auf Googles Webdienste setzen, ist Chrome der bessere Browser.

02 Sie möchten Ihren Browser individuell anpassen

Safari bietet zwar eine Reihe von Erweiterungen, die das Surferlebnis verbessern, aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was mit Chrome und Firefox möglich ist. Die meisten der beliebten Erweiterungen gibt es für Safari, aber wenn Sie eine webbasierte Drittanbietererweiterung auf Ihrem Mac verwenden möchten, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie in Chrome oder Firefox entwickelt wurde. Von Themen über Spiele bis hin zu Dienstprogrammen – der Chrome- und Firefox-Add-On-Store ist voll mit hilfreichen Erweiterungen und Plug-ins, die Ihren Browser persönlicher machen. Bei Apple können Sie die Startseite mit einem Bild und Links anpassen, aber das war’s dann auch schon. Bei anderen Browsern sind keine so strikten Grenzen gesetzt.

Die meisten Browser bieten Unterstützung für Erweiterungen und Plug-ins, aber nicht alle Entwickler erstellen sie für jeden Browser.
Vergrößern Die meisten Browser bieten Unterstützung für Erweiterungen und Plug-ins, aber nicht alle Entwickler erstellen sie für jeden Browser.

03 Sie sind ein Webentwickler

In meinen jüngsten Programmierkursen wurde mir immer wieder eingeschärft, dass Chrome und Firefox die besten Webbrowser sind, wenn Sie neuen webbasierten Code testen wollen, den Sie schreiben (z. B. HTML, PHP, CSS, Java, JavaScript usw.), um zu prüfen, wie Ihr Code nach der Veröffentlichung läuft. Die Open-Source-Gemeinschaft ist von Chrome und Firefox sehr angetan, und Entwickler verwenden diese Browser als Grundlage. Die Lehrmeinung lautet, dass Sie sicherstellen sollten, dass der Code, an dem Sie gefeilt haben, in Chrome und Firefox sauber läuft, und ihn dann in Safari und Microsoft Edge (das auch für macOS verfügbar ist) testen.

04 Sie schätzen Ihre Privatsphäre (sehr)

Nach zahlreichen Datenhacks in den letzten Jahren und der Enthüllung, dass riesige Technologieunternehmen Ihre persönlichen Daten gerne an Werbetreibende verkauft haben, haben die Browserhersteller begonnen, den Datenschutz zu einer wichtigen Funktion ihrer Browser zu machen – wenn privates Surfen nicht ausreicht, gibt es einige ausgezeichnete Optionen.

Googeln ohne Google: Alternative Suchmaschinen im Check

Apple legt bei Safari großen Wert auf den Schutz der Privatsphäre, und das Unternehmen hat hervorragende Funktionen in seinen Browser integriert, der aber immer noch sehr auf die Google-Suche ausgerichtet ist . DuckDuckGo, das sich einen Namen als datenschutzfreundliches Unternehmen gemacht hat und über eine Suchmaschine verfügt, die gut mit Safari zusammenarbeitet, hat auch einen Mac-Browser in der Betaphase, der auf Sicherheit und Datenschutz ausgelegt ist und eine gesperrte Suche, intelligente Verschlüsselung und automatische Cookie-Blockierung bietet. Und dann gibt es noch den Brave-Browser, der Werbung und Tracker blockiert, kein AMP verwendet und eine unabhängige Suchmaschine integriert hat.

Der Mac-Browser von DuckDuckGo befindet sich in der privaten Beta-Phase, aber die Browser für iPhone und Pad sind im App Store erhältlich.
Vergrößern Der Mac-Browser von DuckDuckGo befindet sich in der privaten Beta-Phase, aber die Browser für iPhone und Pad sind im App Store erhältlich.

05 Sie verwenden mehr als nur Apple-Geräte

Apple hat Safari in macOS und iOS so weit entwickelt, dass die beiden im Wesentlichen miteinander verbunden sind, sodass es einfacher geworden ist, Inhalte wie Lesezeichen, Passwörter und den Browserverlauf zwischen Ihrem Mac und iOS-Geräten zu synchronisieren. Das ist in Ordnung, wenn Sie in der Regel jeden Tag mit Macs, iPhones und iPads arbeiten. Wenn Sie jedoch mit Windows oder Linux arbeiten, bieten die Browser Chrome von Google und Edge von Microsoft plattformübergreifende Funktionen über die Google– oder Microsoft Live-Konten, die Sie mit den jeweiligen Browsern erstellen. Dieses Konto wird dann zur Synchronisierung Ihrer Browsereinstellungen verwendet.

Wenn Sie andere Plattformen als die von Apple verwenden, können Sie mit Chrome oder Microsoft Edge Lesezeichen und andere Browsereinstellungen synchronisieren.
Vergrößern Wenn Sie andere Plattformen als die von Apple verwenden, können Sie mit Chrome oder Microsoft Edge Lesezeichen und andere Browsereinstellungen synchronisieren.

Fazit: Das richtige Werkzeug für den Job – oft mehr als nur eines

Kein Browser ist das ultimative Schweizer Taschenmesser für alles, was Sie brauchen. Kein Webbrowser verlangt, dass Sie ihm die Treue schwören, und am besten laden Sie mehrere Webbrowser herunter und installieren sie, um zu sehen, welcher Ihre täglichen Aufgaben am besten bewältigt. Es herrscht ein ständiger Wettstreit der Browser, bei dem es keine wirklichen Gewinner gibt, und selbst Microsoft hat sich für ein Open-Source-Modell entschieden, um seine Nutzer zu beruhigen. Behalten Sie dies im Hinterkopf, haben Sie die richtigen Werkzeuge zur Hand, und Sie werden auf lange Sicht gut zurechtkommen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Macworld.com

Schreibe einen Kommentar

X

Main Menu