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6.4.22: Weltweit virtuell

WWDC 2022 vom 6. bis 10. Juni +++ Erste Beta von iOS 15.5 +++ Intego vermisst Sicherheitsupdates für Big Sur und Catalina +++ Twitter will versendete Tweets editieren lassen +++ Neue Details zu Apples iPhone-Abo: Ab 39,50 Dollar im Monat

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Der frühe Vogel, der heute singt, ist Frank Sinatra: Fly me to the moon. Der heutige 6. April steht schließlich als World Teflon Day in den Kalendern und dabei denkt man unweigerlich an die Raumfahrt. Das ist aber vollkommen falsch, das korrosionsbeständige Material, mit der sich wunderbare Anti-Haft-Beschichtungen machen lassen, synthetisierte erstmals heute vor 84 Jahren in einem höchst irdischen Labor, mehr oder minder aus Zufall. In einem Druckbehälter in einem Labor in New Jersey polymerisierte das für die Herstellung des Kühlmittels FCKW benötigte Tetrafluorethylen zu Polytetrafluorethylen, der unfreiwillige Erfinder Roy Plunkett warf das dabei entstandene Pulver nicht einfach weg und siehe da: Es erwies sich als äußert nützlich, wenn auch nicht für Kühlschränke. Plunkett soll zunächst seine Angelschnüre damit behandelt haben, ehe die Gattin auf die Idee mit der Pfannenbeschichtung kam. Teflon, ein Nebenprodukt, aber keines aus der Raumfahrt.

Der 6. April hat aber dennoch mit der Raumfahrt zu schaffen, mit einem frühen Vogel, der aber nicht zum Mond flog, sondern an diesem Tag im Jahr 1965 als erster kommerzielle Nachrichtensatellit Intelsat – Spitzname “Early Bird” – in seine geostationäre Umlaufbahn. Damals waren seine Leistungsdaten revolutionär, konnte er doch immerhin 240 Telefonate gleichzeitig oder eine Fernsehsendung übertragen. Der Anfang war aber gemacht, in einer heute komplett vernetzten Welt halten wir es für so selbstverständlich, dass wir stets und ohne große Verzögerung mit fast aller Welt kommunizieren können, dass wir oft vergessen, wie riesig die Erde tatsächlich ist.

So ist es zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Morgenmagazins an der Westküste noch nicht der 6. April, das wird noch etwa etwas über eine Stunde dauern. Dann jährt sich aber der Tag zum 30sten Mal, an dem Apple die Kollegen aus Redmond wohl am liebsten ebenso in eine Umlaufbahn geschleudert oder die schrägen Vögel gleich auf den Mond geschossen hätte, denn mit Windows 3.1 erschien an jenem Tag die erste kommerziell wirklich erfolgreiche Windows-Fassung, die Apple und dem Mac beinahe den Garaus gemacht hätte. Erstmals veröffentlichte Microsoft ein Windows als Update, wenngleich die meiste Software für Windows 3.0 nicht mit dem neuen System kompatibel war. Wesentliche Neuerungen waren damals die Farbtiefe von 32 Bit, TrueType-Schriften, Drag-and-drop sowie das Protokoll “Object Linking and Embedding”: OLE.

Und über all dem stand die Ähnlichkeit zum Vorbild aus Cupertino, Apple hatte Microsoft längst wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt und auch in diesem Wettstreit verloren, und nicht nur in dem um Marktanteile. Nur eine Sache traute sich Microsoft (noch) nicht zu kopieren, da die zuständigen Gerichte einzig dieses Merkmal für originär hielten: Sowohl Windows 3.1 als auch dem Nachfolger Windows 3.11 fehlte der Papierkorb, den Microsoft erst nach Beilegung des Rechtsstreits in Windows 95 integrierte.

Lesetipps für den Mittwoch:

Wieder virtuell: Die WWDC 2022 ist wie die beiden Vorgängerausgaben von Apples Entwicklerkonferenz als eine Online-Veranstaltung konzipiert, mit einer Ausnahme: Ausgewählte Studierende und Entwickler dürfen sich im Apple Park treffen, um gemeinsam die Keynote und die Veranstaltung “State of the Union” am Pfingstmontag, den 6. Juni 2022 zu sehen. Apple bleibt auch weiterhin im Team Vorsicht. Das Logo der Einladung hatten in den letzten beiden Jahren Memojis bestimmt, nun ziert ein stilisierter Mauersegler (Swift) das Bild, Anspielung auf die Swift-Student-Challenge, bei der junger Programmiererinnen und Programmiere ihre Werke in einem Wettbewerb einreichen.

Geht weiter: Das Thema der WWDC sind Apples Betriebssysteme iOS, iPadOS, tvOS, watchOS und macOS, von denen Apple die jeweils nächsten Versionen vorstellen wird. Diese werden aber erst im Herbst final sein, bis dahin gibt es noch das ein oder andere Update. Ungewöhnlich lang hatte sich diesmal Apple mit dem Einläuten der nächsten Runde Zeit gelassen, seit gestern liegt aber die erste Beta-Version von iOS 15.5 für Entwickler vor, die wir an sich schon am Tag nach dem Release von iOS 15.4 erwartet hatten. Es wird auch wieder einige Neuerungen und Änderungen geben, der iTunes Pass wird etwa in Apple Account Balance umbenannt, die Apple Cash Card bekommt zwei Buttons zum Senden und Empfangen von Geld (nicht in Deutschland). Das seit iOS 15.2 herumgeisternde SportsKit wird allmählich bereit und soll etwa Spielstände von Innings im Baseball unterstützen, auch etwas, das auf die USA fokussiert. Weltweit interessiert jedoch, wie Apple die Übernahme des Streamingdienstes für klassische Musik, Primephonic, in seine Systeme übersetzt. In der Beta von iOS 15.5 sind mehrere Referenzen auf Apple Classical zu finden.

Eingesperrt: Die WWDC würde auch Gelegenheit bieten, das iPhone-Abo anzubieten, zu dem Bloombergs Mark Gurman mehr Details wissen will. Der Preis für ein iPhone 13 sollte monatlich 39,50 US-Dollar betragen, nach zwei Jahren wäre das Gerät abbezahlt. Spekulieren kann man aber weiter über Incentives, die ein solches Abo bieten müsste, wie etwa Apple Music oder iCloud-Speicher, und was Apple für ein Upgrade des Telefons nach einem Jahr verlangen würde. Michael Simon hat auf Macworld die Angelegenheit näher analysiert und kommt zum Schluss, dass ein Abo die Kunden noch fester in Apples Ökosystem binden würde.

Da fehlt doch was: Letzte Woche hat Apple ein Update auf macOS 12.3.1 (sowie iOS 15.41 und iPadOS 15.4.1) veröffentlicht, das nach Angaben des Herstellers eine Lücke im System schloss, die bereits in freier Wildbahn ausgenutzt wurde. Sonst kommen in solchen Fällen zeitgleich auch Sicherheitsupdates für die beiden älteren Mac-Systeme, das wären aktuell macOS 11 Big Sur und macOS 10.15 Catalina. Wer aber in der entsprechenden Installation das Softwareupdate bemüht, wird nichts Neues finden. Das ist auch den Sicherheitsexperten von Intego aufgefallen, die fest der Ansicht sind, dass die in Monterey geschlossene Sicherheitslücke auch ältere Systeme betrifft, es gebe aber keinerlei Anzeichen, dass Apple ein Security Update in Arbeit habe.

Bestätigt: Nachdem der neue Investor und Aufsichtsrat Elon Musk die Twitter-Gemeinde fragt, ob sie eine Möglichkeit wünschen, ihre abgesendeten Tweets korrigieren zu können, hat das Unternehmen selbst auf seinem Twitter-Kanal bestätigt, dass eine solche Funktion in Arbeit sei. Die Editierfunktion verstecke sich im Menü hinter den drei Punkten bei jedem Tweet, schon seit dem letzten Jahr arbeite man daran und nicht erst, seit Elon Musk mit an Bord ist. Die neue Funktion soll erst als Beta über die Twitter Blue Labs ausgespielt werden.

Spionage: Apple hat den israelischen Hersteller der Spyware Pegasus, NSO Group, im November verklagt mit dem Ziel eine Unterlassung zu erwirken: NSO solle seine Spyware nicht mehr weiter auf Apple-Kunden anwenden und auch nicht mehr weiter entwickeln. Die Klage allein hält NSO aber nicht davon ab, weiter Software zum Ausspionieren von iPhones einzusetzen. Wie Techcrunch berichtet, wurde die jordanische Journalistin Suhair Jaradat im Dezember 2021 Opfer einer Pegasus-Attacke. Die Spyware hatte sie sich über eine manipulierte Whatsapp-Nachricht eingefangen.

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