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AMD RSR erhöht FPS in Spielen – so funktioniert es

AMD veröffentlicht mit Radeon Super Resolution eine treiberbasierte Bildhochskalierungstechnologie, welche in nahezu jedem Spiel einen FPS-Boost bringt. Wir verraten, was die Voraussetzungen für RSR sind, wie Sie es aktivieren und welche Vor- und Nachteile es gerade gegenüber FSR gibt.

AMD hat in die neueste Ausgabe der Software Adrenalin Edition ( zum Download ) mit Radeon Super Resolution (RSR) eine Funktion implementiert, welche das Spielerlebnis von Besitzern einer RDNA- respektive RDNA-2-Grafikkarte deutlich verbessern soll. Bei RSR handelt es sich um eine Bildhochskalierungstechnologie, welche auf FidelityFX Super Resolution (FSR) basiert, allerdings auf Treiberebene implementiert ist. Dadurch lassen sich in nahezu jedem Spiel deutlich höhere FPS-Werte erreichen. Wir erklären, welche Voraussetzungen es für die Verwendung von FSR gibt, wie es sich aktivieren lässt und welche Vorteile respektive Nachteile es gegenüber FSR mit sich bringt.

Diese Voraussetzungen muss das System erfüllen

Um Radeon Super Resolution aktivieren zu können, muss zwingend der AMD Grafikkarten Treiber (zum Download) in der Version 22.3.1 vom 17. März oder eine neuere Version installiert sein. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass RSR nur auf AMD GPUs funktioniert, leider gibt es aber noch weitere Einschränkungen. So lässt sich die Funktion derzeit nur auf AMD Radeon RX 5000 und RX 6000 Desktop-Grafikkarten aktivieren.

Das ist ein großer Unterschied zu FSR, welches einen Support für GPUs von AMD, Nvidia und Intel GPUs und sogar für Konsolen bietet.

Diese Einschränkungen bei RSR sorgten für einen regelrechten Shitstorm auf diversen Online-Plattformen wie Reddit (zum Artikel) . Als Folge dessen erklärte AMD-Mitarbeiter Glen Matthews, dass man weiter an RSR arbeite. So sollen ab dem zweiten Quartal die Ryzen 6000 APUs offiziell unterstützt werden und wahrscheinlich im dritten Quartal der Support von älteren Grafikkartengenerationen folgen. 

So aktivieren Sie Radeon Super Resolution

Wenn die oben aufgeführten Voraussetzungen erfüllt sind, ist die Aktivierung von RSR sehr einfach. Öffnen Sie über einen Rechtsklick auf den Desktop im sich öffnenden Kontextmenü die “AMD Software: Adrenalin Edition” und wechseln Sie zur Registerkarte “Gaming”. Je nachdem, ob Sie RSR für alle Spiele oder nur für bestimmte Titel aktivieren wollen, haben Sie jetzt zwei Möglichkeiten. Gehen Sie für alle Spiele in das Untermenü “Globale Grafik” und aktivieren Sie den Schieberegler “Radeon Super Resolution”. Bei der ersten Aktivierung wird eine kurze Anleitung für die weiteren Schritte eingeblendet.

Starten Sie, sobald Sie RSR im Treiber aktiviert haben, ein Spiel Ihrer Wahl. Verringern Sie im Optionsmenü des Spiels die Auflösung unter die native Monitorauflösung und stellen Sie sicher, dass der Vollbildmodus aktiviert ist und das Spiel nicht im Fenstermodus läuft. Wenn Sie überprüfen wollen, ob FSR aktiv ist, drücken Sie im Spiel die Tastenkombination “Alt + R”, um das Grafik-Menü zu öffnen. Wenn ein grünes Häkchen beim “Hochskalierungsstatus” zu sehen ist, dann funktioniert FSR wie vorgesehen.

Alternativ können Sie FSR auch nur in einzeln ausgewählten Spielen aktivieren. In der “AMD Software: Adrenalin Edition” werden Ihnen unter dem Reiter “Gaming” alle auf dem System installierten Spiele angezeigt. Wählen Sie den Titel aus, bei welchem Sie RSR aktivieren wollen. Setzen Sie wie in obiger Beschreibung den Haken bei “Radeon Super Resolution” und verringern Sie im Spiel die Displayauflösung im Vollbildmodus.

Vorteile und Nachteile von Radeon Super Resolution

Bei RSR handelt es sich wie bei FSR um eine räumliche Upscaling-Technologie. Das bedeutet, dass das Bild in einer niedrigeren Auflösung als der nativen Monitorauflösung berechnet und anschließend hochskaliert wird. Dadurch, dass die Grafikkarte das Spiel nur in einer geringeren Auflösung berechnen muss, sinkt die Grafiklast und Sie erhalten deutlich mehr Bilder pro Sekunde. Das ermöglicht es, Spiele in hoher Auflösung flüssig spielen zu können, welche normalerweise Lags verursachen und das ohne die Grafikeinstellungen reduzieren zu müssen.

Gerade bei aktiviertem Raytracing, welches sehr viel Rechenleistung beansprucht, kann die Aktivierung von RSR den Unterschied zwischen einer Ruckelorgie und einem flüssigen Spielerlebnis ausmachen.

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Man darf aber nicht vergessen, dass eine niedrigere Auflösung weniger Pixel und damit weniger Bildinformationen bietet. So liefert eine 2160p-Auflösung zum Beispiel viermal so viele Pixel wie eine 1080p-Auflösung und damit viermal so viele Bildinhalte. Bei einem räumlichen Upscaling können diese fehlenden Bildinformationen nicht rekonstruiert werden und dementsprechend fällt das hochskalierte Bild auch schlechter aus als bei nativer UHD-Auflösung, aber eben besser als bei nativer Full-HD-Auflösung.

Der entscheidende Vorteil von RSR gegenüber FSR ist ganz klar, dass es sich einfach im Treiber aktivieren lässt und dadurch nicht von den Spieleentwicklern implementiert werden muss. Dadurch funktioniert Radeon Super Resolution bei allen Spielen, die im Vollbildmodus laufen. Dafür funktioniert RSR nur auf AMD-Grafikkarten und selbst hier gibt es derzeit noch Einschränkungen auf die aktuellen RX-5000- und RX-6000-Desktop-Grafikkarten.

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Während der zu erwartende Performance-Zuwachs zwischen FSR und RSR quasi identisch ausfällt, gibt es Unterschiede bei der Bildqualität. Während RSR jeden einzelnen Pixel nach der Berechnung durch die Spiel-Engine hochskaliert, setzt FSR durch die Implementierung im Spiel an einem anderen Punkt an. So werden zum Beispiel Spielmenüs nicht hochskaliert, sondern in nativer Auflösung angezeigt und auch diverse Bildnachbearbeitungseffekte, wie zum Beispiel die Kantenglättung, werden erst nach der Hochskalierung ausgeführt. Bei RSR ist das nicht der Fall.

Fazit: Lohnt sich die Aktivierung von RSR?

Wie gut die Umsetzung funktioniert, hängt dann aber letztlich vom konkreten Spiel und vor allem von der Kantenglättung ab. Bei Standbildern fallen gerade bei Blättern oder Haaren von Spielfiguren deutliche Unterschiede zwischen dem hochskalierten Bild und der nativen Display-Auflösung auf, sobald wir jedoch durch die Spielwelt laufen und uns auf das Spielgeschehen konzentrieren, rückt das schnell in den Hintergrund. Letztlich muss jeder Gamer für sich selbst entscheiden, ob ihm eine hohe Bildqualität oder ein flüssiges Spielerlebnis wichtiger ist.