AMD Ryzen 9 7900X im Test: schnell, heiß und teuer

AMD Ryzen 9 7900X im Test: schnell, heiß und teuer

Der AMD Ryzen 9 7900X kann im Test nicht nur die Gaming-Krone für sich behaupten, sondern sitzt auch bei der Anwendungs-Performance ganz oben. Den Leistungs-Zuwachs hat sich AMD allerdings mit einer erhöhten Leistungsaufnahme und Temperaturen am Limit erkauft. Zudem ist der Preis – zumindest in Deutschland – sehr hoch.

AMD hat Ryzen 7000 nicht nur groß als erste in 5 nm produzierte Desktop-Prozessoren, sondern auch als die schnellsten CPUs für Gamer und Content Creator vorgestellt. Alle drei Punkte konnten wir beim Test des Ryzen 7 7900X bestätigen, dennoch hat sich gezeigt, dass AMD mit dem Chiplet-Design so langsam an gewisse Grenzen stößt.

So ist der Vorsprung auf dem Gaming-Thron nicht nur gegenüber dem Konkurrenten, sondern auch einem Produkt aus dem eigenen Haus hauchdünn. Deutlich überzeugender fällt die Multithreading-Performance für Kreative aus, wobei der Leistungszuwachs zu einem großen Teil durch einen gleichzeitigen Anstieg der Leistungsaufnahme zustande kommt. Die Temperaturen verdeutlichen, wie sehr Zen 4 auf Kante genäht ist. Erst wer manuell Hand anlegt, erhält ein aus unserer Sicht rundum empfehlenswertes Gesamtpaket, das jedoch seinen Preis hat. 

Neuer Sockel mit DDR5 und PCIe 5.0

Mit Ryzen 7000 geht eine Ära zu Ende – denn AM4 ist damit weitestgehend Geschichte. Die neuen CPUs setzen seit über 5 Jahren mal wieder auf einen neuen Sockel mit dem Namen AM5. Das heißt: Neue Mainboards und damit auch zwingend DDR5-RAM. 
AM5 setzt auf ein Land Grid Array mit 1718 Pins, wie Intel es schon seit etlichen Jahren tut. Die CPUs unterstützen PCIe 5.0 und DDR5-RAM standardmäßig mit 5200 MHz. Sie können den RAM mit der neuen Funktion EXPO jetzt mit nur einem Klick leicht übertakten, aber das kennt man ja schon von Intels XMP. Was das bringt, haben wir für Sie in einem separaten Artikel getestet. 

Die "Zen" Entwicklung im Überblick

Die IPC der CPUs soll sich um 13 Prozent erhöht haben. In Kombination mit den um 600 bis 800 MHz höheren Taktraten soll das zu einer 29 Prozent höheren Single-Core-Performance führen. Die Anwendungsleistung wiederum soll um 40 Prozent steigen, wobei das zum Teil auch auf eine Anhebung der TDP auf 170 Watt sowie des PPT auf 230 Watt zurückzuführen ist. Wie hoch die Leistungsaufnahme wirklich ausfällt, schauen wir uns später natürlich noch an. Die CCDs der CPUs fertigt TSMC im 5-nm-Fertigungsverfahren und den I/O-Die in 6nm. In diesem befindet sich übrigens in jedem Ryzen 7000 Chip eine integrierte Grafikeinheit auf Basis von RDNA 2. Bei der Kernanzahl hat sich nichts geändert, es gibt nach wie vor jeweils ein Modell mit sechs, acht, zwölf und 16 Rechenkernen. Die Größe des L2-Cache hat sich jedoch pro Core von 512 KB und 1 MB verdoppelt.

Auf alle architektonischen Änderungen, welche AMD vorgenommen hat, gehen wir in unserem separaten Deep Dive ein. 

Zen 4 sitzt auf dem Gaming-Thron – aber hauchdünn

AMD hat bei der Präsentation von Zen 4  ordentlich mit der Marketing-Keule um sich geschlagen und verlauten lassen, dass selbst die langsamste Ryzen 7000 CPU, der Ryzen 5 7600X (zum Testbericht) , Intels schnellsten Prozessor, den Core i9-12900K, beim Gaming in 1080p schlagen könne. Zwei Vergleichen ist der Hersteller aber interessanterweise aus dem Weg gegangen. So kamen weder der Core i9-12900KS, welcher gemäß unserem Test aktuell die wirklich schnellste Intel CPU ist, noch der Ryzen 7 5800X3D aus dem eigenen Haus auch nur mit einem einzigen Wort zur Sprache. Eben diese Vergleiche wären jedoch interessant gewesen, denn beide Modelle liegen bei der Gaming-Performance im CPU-Benchmark vor dem Core i9-12900K , welchen AMD für den Performance-Vergleich herangezogen hat. 

Unsere Messergebnisse offenbaren den vermeintlichen Grund hinter dieser Aktion. Ja, der AMD Ryzen 9 7900X findet sich am Ende des Tages auf dem Gaming-Thron wieder – der Ryzen 9 7950X hat unseren Test-Parcours leider noch nicht absolviert – aber der Abstand zum Ryzen 7 5800X3D und dem Core i9-12900KS ist hauchdünn. So trennt die drei CPUs im Schnitt über zwölf Spiele nicht einmal ein Prozent, ein Abstand, welcher aufgrund von Messtoleranzen quasi zu vernachlässigen ist. Der Vorsprung auf den Core i9-12900K beträgt indes 2,8 Prozent bei den Avg-FPS und deckt sich damit mit der Angabe von AMD von 3 Prozent. Der P1 Wert fällt mit knapp fünf Prozent Vorsprung noch etwas besser aus. Gelogen hat der Hersteller also nicht, nur geschickt zwei Tatsachen oder besser gesagt zwei Prozessoren unter den Tisch fallen lassen.

Ein Blick auf die Einzelergebnisse offenbart, dass der Ryzen 9 7900X unter Umständen noch besser hätte abschneiden können, wenn die Grafikkarte nicht limitiert hätte. Denn selbst mit einer übertakteten RX 6900 XT sind wir in Full-HD je nach Spiel ins GPU-Limit gelaufen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Assassin’s Creed Valhalla, in welchem das gesamte Testfeld nahezu gleichauf liegt. Auch in den Spielen Total War, Borderlands 3, Doom Eternal, F1 2020, Red Dead Redemption 2 und The Disivion 2 halten sich die FPS-Unterschied der zehn schnellsten CPUs stark in Grenzen. Das verdeutlicht, dass gerade für Spieler, welche in QHD oder einer höheren Auflösung zocken, die CPU nur nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt und es sich eigentlich nicht lohnt, dort viel Geld in ein High-End-Modell zu investieren.

Battlefield V eignet sich dann deutlich besser für die CPU-Tests. Hier liefert sich der 7900X bei den Avg-FPS ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem 12900KS, liegt aber bei den P1-Werten vorne. Der 12900K wird um drei Prozent geschlagen und der 5900X um knapp zwölf Prozent. Cyberpunk 2077 scheint dem 7900X nicht wirklich zu liegen, so ordnet sich die Zen 4 CPU nur im Mittelfeld ein und liegt damit auf einem Level mit seinem Vorgänger. Sowohl der 5800X3D als auch der 12900KS rechnen eine gute Ecke schneller. In Hitman 3 profitieren alle Prozessoren, welche auf den schnelleren DDR5 Arbeitsspeicher setzen. Der 7900X kann dabei den 12900Ks um knappe acht Prozent, den 12900K um elf Prozent und den 5900X um satte 37 Prozent schlagen. Auch in Shadow of the Tomb Raider kann der 7900X seine Muskeln spielen lassen und den 12900KS um elf Prozent respektive den 12900K um 19 Prozent hinter sich lassen. Großes Ärgernis ist der 5800X3D aus dem eignen Haus, welcher bei den Avg-FPS identisch, aber beim P1-Wert bedeutend besser abschneidet. Im letzten Spiel Watch Dogs Legion kann der 7900X die Konkurrenz erneut mit einem Vorsprung von acht Prozent in die Schranken verweisen.

Zusätzliche Gaming-Tests in 720p

Für die meisten Gamer in der Praxis auf den ersten Blick irrelevant sind die Tests in HD-Auflösung. Wie die 1080p-Ergbenisse gezeigt haben, ist es in Full-HD aber nicht möglich, die reine CPU-Leistung zu ermitteln, da die Grafikkarte zu oft limitiert. Mit einer schnelleren GPU wie zum Beispiel der RTX 4090 , welche Nvidia vor kurzem vorgestellt hat, könnte sich das CPU-Ranking also nochmal etwas verändern. Eine schnellere GPU lässt sich aber auch durch eine Reduzierung der Auflösung auf HD simulieren. Da die CPU nichts mit der Bildausgabe zu tun hat, ist die Monitorauflösung für den Prozessor irrelevant. Das bedeutet, wenn eine CPU in einem Spiel in 720p 200 FPS erreicht, schafft sie auch genauso viele FPS in QHD oder UHD unter der Voraussetzung, dass die Grafikkarte nicht limitiert. 

Durch die Tests mit niedrigerer Auflösung vergrößert sich er Abstand des 7900X auf den 12900K von 2,8 Prozent auf 4,3 Prozent, was verdeutlicht, dass Zen 4 durchaus noch Reserven hat. Noch etwas mehr zulegen kann jedoch der 5800X3D, welcher in 720p ein gutes Prozent vor dem 12-Kerner liegt. Der 12900KS wiederum liegt um den gleichen Abstand hinter der Zen 4 CPU, also auch hier hält sich der Vorsprung sehr in Grenzen. Immerhin der Abstand zum Vorgänger, dem 5900X, kann sich mit guten elf Prozent definitiv sehen lassen. Durch die Aktivierung von EXPO und die Erhöhung der RAM-Geschwindigkeit auf 6000 MHz kann der 7900X nochmal um 1,5 Prozent zulegen, darauf gehen wir aber in einem separaten Artikel nochmal im Detail ein.

Im Anwendungsbereich kann Zen 4 glänzen

Die Anwendungstests waren schon immer die Paradedisziplin der Ryzen-Prozessoren und das zeigt sich auch bei Zen 4. Im Durchschnitt über zehn Multithreading-Tests führt der Ryzen 9 7900X das Testfeld deutlich an. Konkret beträgt der Vorsprung auf den 12900KS neun Prozent und auf den 5950X zehn Prozent. Dieser Vorsprung ist wirklich beachtlich, denn Sie müssen bedenken, dass dem 7900X nur zwölf Rechenkerne, den anderen beiden Prozessoren dagegen 16 Cores zur Verfügung stehen. Der Leistungsgewinn im Vergleich zum 5900X fällt mit 26 Prozent ebenfalls sehr beachtlich aus und ist zum einen auf die im Schnitt 16 Prozent höheren Multicore-Taktraten und zum anderen auf die gesteigerte IPC zurückzuführen. Ähnlich viel hat sich bei der Single-Core-Performance getan, hier können wir im Schnitt einen Performance-Zuwachs von 24 Prozent messen, womit der 7900X zwei Prozent vor dem 12900KS liegt.

An die 40 Prozent, welche AMD als Zuwachs nennt, kommen wir in unserem Test also nicht heran, wobei wir den Arbeitsspeicher auch nach JEDEC-Norm und dementsprechend mit 5200 MHz konfiguriert haben. Den größten Leistungsunterschied zum 5900X konnten wir in Cinebench R23 mit 33 Prozent ermitteln. Hier liegt der 7900X gute zwei Prozent vor dem 12900KS und elf Prozent vor dem 5950X. Glänzen kann der Zen 4 12-kerner bei den Langzeitrendertests von Blender. Hier benötigt der Raphael Prozessor über eine Minute weniger als er 12900KS oder 5950X um den Task abzuschließen. Auch bei den Anwendungstests mit einer Teillast, also wenn nicht alle Rechenkerne voll ausgelastet sind, kann der Ryzen 9 7900X punkten. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Bildbearbeitung in Adobe Photoshop oder dem Videoschnitt mit DaVinci Resolve respektive Adobe Premiere Pro. Hier spielen vor allem eine hohe IPC, hohe Taktraten und schneller Arbeitsspeicher eine wichtige Rolle. Bei den drei Anwendungen kann sich der 7900X um 18 bis 22 Prozent von seinem Vorgänger absetzen. 

Maximale Leistung auf Kosten der Energieeffizienz

Wenn man einen Blick auf die Taktraten wirft, kann man schon mal große Augen bekommen. So liegt der Boost-Takt des 7900X um 800 MHz höher als beim 5900X und der Basistakt sogar um 1 GHz. Bei uns im Test konnten wir einen Taktratenzuwachs von 750 MHz auf einem Rechenkern und von 700 MHz auf allen Rechenkernen messen. Interessant ist, dass der 12-Kerner im Boost sogar 5,7 GHz erreicht, was 100 MHz mehr sind als die 5,6 GHz welche AMD angibt. Ohne eine Erhöhung der Leistungsaufnahme war das jedoch leider nicht möglich, weshalb AMD die TDP von 105 Watt auf 170 Watt und das PPT von 142 Watt auf 230 Watt angehoben hat. Ganz so viel Leistung benötigt der 7900X zum Glück nie, wie unsere Tests gezeigt haben. 

Leistungsaufnahme beim Gaming in 1080p

Beim Gaming in 1080p benötigt der 12-Kerner im Schnitt über zwölf Spiele 102 Watt, was aus unserer Sicht definitiv zu viel ist. Der Vorgänger begnügte sich noch mit 90 Watt und dem 12900K reichen sogar 85 Watt. Wirklich schlecht steht der 7900X dann aber im Vergleich zum hauseigenen 5800X3D da. Wie wir oben bereits gesehen haben bietet dieser eine vergleichbare Gaming-Leistung bei jedoch nur 57 Watt Leistungsaufnahme und damit 44 Prozent weniger. 

Bei einer Vollauslastung aller Rechenkerne zum Beispiel in Blender oder HandBrake genehmigt sich der 7900X 170 bis 175 Watt und operiert damit zum Glück deutlich unter den maximal möglichen 230 Watt. Dennoch muss man sagen, dass der 5900X sich noch mit 140 Watt begnügte und damit mit 20 Prozent weniger Leistung. Da er im gleichen Zug auch rund 20 Prozent weniger Performance bietet, lässt sich sagen, dass AMD die Performance 1:1 mit einer höheren Leistungsaufnahme erkauft hat. Dennoch ist Team Rot noch deutlich besser aufgestellt als Intel mit dem 12900K oder 12900KS in dieser Disziplin, deren CPUs genehmigen sich nämlich 220 Watt respektive sogar 260 Watt und sind langsamer.

Effizienz beim Gaming in 1080p

Gerade beim Gaming hat das jedoch zur Folge, dass der 7900X in Puncto Effizienz sich am Ende des Testfeldes wiederfindet und sogar schlechter als sein Vorgänger abschneidet. Der 5800X3D wiederum, welcher eine vergleichbare Gaming-Performance bietet, kämpft auch bei der Effizienz um einen der ersten Plätze. Dass Zen 4 auch durchaus energieeffizient arbeiten kann, zeigt die Aktivierung des Eco Mode, worüber wir in diesem Beitrag berichten. 

Zen 4 wird richtig warm

Welche Probleme die bis ans Limit getriebenen Taktraten nach sich ziehen können, zeigt sich aber nicht nur bei den Taktraten, sondern auch den gemessenen Temperaturen. AMD kommuniziert hier ganz offen, dass Temperaturen von circa 90 Grad Celsius beabsichtigt sind, um eben die maximale Leistung erzielen zu können. Die TJMax Temperatur von 95 Grad Celsius ist dabei nicht die absolut maximale Temperatur, sondern die maximale Temperatur unter welcher eine Ryzen 7000 CPU noch sicher arbeiten kann. Trotz einer potenten All-in-One-Wasserkühlung mit 360-mm-Radiator konnten wir bei unseren Tests dann auch Temperaturen von bis zu 93 Grad Celsius messen.

Ryzen 7000 Series Fast Facts

Schuld an diesen hohen Temperaturen ist aber nicht, dass unsere Kühlung der Verlustleistung und der daraus resultierenden Abwärme nicht gewachsen ist, sondern diese schlichtweg nicht schnell genug vom Chip abtransportiert werden kann. Der Grund hierfür ist die Package-Dichte. So hat AMD die Größe eines CCDs von Zen 3 auf Zen 4 um 15 Prozent reduziert und gleichzeitig 57 mehr Transistoren verbaut, wodurch die Dichte um 80 Prozent zugenommen hat. Nur mal zum Vergleich: Ein Core i9-12900K benötigt mit 220 Watt bei Volllast 45 Watt mehr als der 7900X, erhitzt sich aber nur maximal auf 80 Grad Celsius. Das ist auf die Größe eines Core inklusive L2-Cache zurückzuführen, welche AMD mit 3,84 mm 2 zu 7,46 mm 2 angibt. Also auch wenn die Ryzen 7000 CPUs weniger Leistung benötigen als Alder Lake, fällt diese dennoch auf einem viel kleineren Raum an. 

AM5-Plafform teuer in der Anschaffung

AMD hat uns kurz vor dem Marktstart die Europreise mitgeteilt und diese haben es in sich:

  • AMD Ryzen 5 7600X: 359 Euro

  • AMD Ryzen 7 7700X: 479 Euro

  • AMD Ryzen 9 7900X: 669 Euro

  • AMD Ryzen 9 7950X: 849 Euro

Und das zeigt, auch wenn AMD den Preis für den 7900X im Vergleich zum Vorgänger offiziell nicht erhöht hat, wird es in Deutschland extrem teuer wegen dem schwachen Eurokurs und der Inflation. 669 Euro für den 7900X sind heftig, sein Vorgänger ist noch für 549 Euro an den Start gegangen. Zudem sind die Preise von Zen 3 mittlerweile deutlich gefallen sind, so kostet der Ryzen 9 5900X aktuell nur 399 Euro . Alleine für die CPU sind also ein Aufpreis von 270 Euro fällig. Hinzu kommt das Mainboard, die Preise sollen laut AMD bei 125 US-Dollar, also 150 Euro beginnen. Die günstigen B650-Hauptplatinen erscheinen aber erst im Oktober, zum Start ist es gut möglich, dass das günstigste X670-Modell um die 200 Euro kosten wird. Und dann gibt es noch den Zwang zum DDR5-RAM, der zwar im Preis fällt, aber immer noch eine gute Ecke teurer ist als DDR4-Arbeitsspeicher. 

Summa summarum zahlen Sie für ein System mit 7900X, X670-Mainboard und 16 GB DDR5 Arbeitsspeicher zum Release circa 400 Euro mehr als für einen 5900X mit B550-Hauptplatine und 16 GB DDR4 RAM. Dafür erhalten Sie eine bis zu elf Prozent höhere Gaming-Performance, 24 Prozent mehr Singe-Core-Leistung und 26 Prozent mehr Multithreading-Performance. Hinzu kommt eine zukunftssichere Plattform mit AM5, welche AMD bis mindestens 2025 weiterführen will und Support für DDR5 und PCIe 5.0 bietet. Ob das den hohen Aufpreis rechtfertigt, müssen Sie selbst entscheiden. Am besten warten Sie mit Ihrer Entscheidung aber noch etwas ab, denn am 27. September will Intel die Raptor Lake Prozessoren der 13. Generation vorstellen und im Oktober sollen die günstigeren AM5-Mainboards mit B650(E)-Chipsatz auf den Markt kommen. 

Testsystem im Überblick

CPU

AMD Ryzen 9 7900X

Mainboard

ASUS ROG Crosshair X670E Hero

BIOS

0604

BIOS-Setings

PBO disabled, Global C-States enabled, BAR-Support enabled

CPU-Kühler

ASUS ROG Ryujin II 360

Grafikkarte

AMD Radeon RX 6900 XT (2700 MHz Chip, 1,08V, Fast Timings, 2150 MHz VRAM, 115% TDP)

RAM

2x 16 GB G.Skill Trident Z5 @ 5200 MHz CL36-36-36-76

System-SSD

Western Digital WD_Black SN750 1 TB

Spiele-SSD

SanDisk SSD Plus 1 TB

Netzteil

be quiet! Straight Power 11 Platinum 1000 W

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