Bis zum 29.9.22: 40 Bids Startpaket mit 30% Discount: 14 €

Cent Auktionen – Alles ab 2,01 € mit 3-2-1-Offer Cent Auktionen

Schnäppchen mit Cent Auktionen von 3-2-1-Offer | Apple, Smartphones, Spielkonsolen, Spiele, Lego, Haushalt, Schmuck, Foto, Film, TV

0
Your Cart

Analyst: Was Tim Cook noch bis zur Rente vorhat

Seit fast 11 Jahren ist Tim Cook CEO Apples. Gene Munster rechnet mit maximal weiteren sechs Jahren, in denen Cook aber noch viel vorhat.

Lange schon nichts mehr von Gene Munster gehört, jenen Analysten, der sich um 2011 bis 2013 kräftig in die Nesseln setzte, indem er vehement einen Apple-Fernseher prognostizierte, der dann nie kam. Nun ist er der Auffassung, dass der im November 62 Jahre alt werdende Apple-CEO Tim Cook allmählich seinen Abgang vorbereite. Zwischen 2026 und 2028 werde Cook in Rente gehen und dann lukrative Aktienoptionen einlösen können .

Welche Aufgaben Cook noch bleiben

Vorher stünden aber noch zwei große Projekte an, mit denen Cook Apple auf die 30er-Jahre vorbereite. Das eine sei eine neue Produktkategorie, von der Munster nicht genau weiß, ob sie im AR-Bereich, im Gesundheitswesen oder dem Automobilbau angesiedelt sein werde. Apple steht nach Einschätzung der meisten anderen Experten recht kurz davor, eine AR-Brille auf den Markt zu bringen, Ming-Chi Kuo rechnet etwa mit einer Vorstellung Anfang 2023 . Was das autonome Fahren betrifft: Ohne Zweifel entwickelt Apple dafür die Technologie, dem Apple Car könnte aber das Schicksal des von Munster vorhergesagten Fernsehapparates drohen und nie Realität werden. Im Gesundheitswesen schließlich hat Apple mit der Apple Watch eine permanente Innovation, in diesem Jahr könnten Sensoren zur Temperaturmessung hinzukommen, spektroskopische Blutdruckmessung könnte es in zweiten Hälfte der 20er Jahre geben, womöglich schon ab 2024 .

Das andere für Cook verbleibenden Großprojekt wird aber wichtiger sein als einzelne Produkte. Der einstige Chief Operations Officer (COO) Tim Cook plant laut Munster, die einst von ihm optimierte Lieferkette zu diversifizieren und so die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Dies würde auch bedeuten, dass Apple nicht nur wegen niedriger Löhne seine Produktion teilweise nach Indien und Vietnam verlagern werde, sondern auch Produktionskapazitäten in den USA aufbauen und erweitern werde. In den nächsten fünf Jahren werde Apple insgesamt 430 Milliarden US-Dollar in neue Fabriken in den Staaten investieren und danach bis zu 17 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Bis 2026 will Apple in den USA 20.000 neue Arbeitsplätze schaffen, Zentren der heimischen Produktion sind in Texas und North Carolina.

China als Markt lukrativ – als Produktionsstandort unerlässlich

Munster belegt die Abhängigkeit Apples von einem in der Geopolitik immer aggressiver auftretenden China mit Zahlen: 40 Prozent der weltweit der 572 Produktionsstandorte liegen in China – Stand Frühjahr 2021. Etwa 77 Prozent der iPhones werden nach Schätzung Munsters in China zusammengebaut, zwischen 75 und 80 Prozent aller Apple-Produkte sind wohl “Made in China”. Nicht nur für die Endfertigung ist China sehr wichtig für Apple, auch die Aufbereitung der am häufigsten verwendeten Rohstoffe geschieht zu 34 Prozent in der Volksrepublik. Lithium wird gar zu 100 Prozent dort raffiniert. Als Absatzmarkt ist China auch nicht unwichtig, rund 18 Prozent seines gesamten Umsatzes fährt Apple dort ein.

Die Diversifizierung der Lieferkette dürfte aber Jahre dauern – noch hat Cook aber Zeit dafür.