Apple setzt (zunächst) auf iPhone 14 Pro Max

Aufs große iPhone 14 Pro entfallen 29 % aller produzierten Displays.

Noch Anfang des Monats schrieb unser Autor Stephan Wiesend darüber, warum das iPhone 14 Max ein Renner wird . Dem gegenüber steht nun ein Bericht von Ross Young, seines Zeichens Experte in der Display-Branche und CEO von Display Supply Chain Consultants, der seinen Super-Followern auf Twitter vorläufige Zahlen der Liefermenge an bereitstellt (via 9to5mac ).

Daraus geht hervor, dass im Zeitraum von Juni bis September 29 Prozent aller Displays für das iPhone 14 Pro Max geliefert wurden, dicht gefolgt vom normalen iPhone 14 Pro. Aufs iPhone 14 Max entfiel hingegen lediglich 21 Prozent der Produktions- und 19 Prozent der Liefermenge.

Stephans Prognose kann sich aber dennoch bewahrheiten: Ross geht davon aus, dass die Produktion der Nicht-Pro-Modelle nach der Apple-Keynote deutlich angekurbelt wird, insbesondere des iPhone 14 Max.

Pro den Pros, normal für die Massen

Die Logik dahinter ist recht simpel: Die iPhone-Interessent:innen, die ab Ankündigung Schlange stehen, sind hauptsächlich Hardcore-Apple-Fans, die grundsätzlich nach den Pro-Varianten greifen. Dieses Jahr soll der Unterschied zwischen den normalen und den Pro-Modellen besonders groß sein. Im Gegensatz zu den normalen iPhones sollen die Pro-Varianten des iPhone 14 nämlich ein neues Design ohne Notch, einen neuen Chip und ein Always-On-Display bekommen. Die normalen Varianten sollen dem iPhone 13 so sehr ähneln, dass sie beinahe langweilig wirken – unattraktiv für Early Adopters.

Für die breiten Massen, die ihr neues iPhone nicht unbedingt mit Beginn der Vorbestellungen im Warenkorb haben müssen, sondern gut und gerne auch noch einen Monat warten können, sind die normalen Modelle in der Regel aber völlig ausreichend. Bis dahin wird auch der Ansturm auf die Pro-Modelle deutlich zurückgegangen sein, sodass Apple den Schwerpunkt der Produktion auf die normalen Modelle legen kann.

Für uns zumindest gibt es keinen Grund zur Sorge, denn Apple kennt seine Kundschaft und seine Lieferkette wie kein anderes Unternehmen auf der Welt.

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