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Apple weitet Entwicklung in Israel aus – nach Palästina

Apple erweitert nach eigener Darstellung seine Forschung- und Entwicklungsarbeit von Israel aus auf die Palästinensischen Autonomiegebiete in der neuen Stadt Rawabi.

Israel ist demnach – neben den USA und Deutschland – bereits eines der Zentren der Apple-Teams, die Hardware-Technologien entwickeln. Mit dem Projekt will man Chancen für palästinensische Ingenieur:innen schaffen, ein politisches Problem angehen und gleichzeitig die Werte von Apple fördern.  

Dazu teilte Apple mit, dass in der neuen Stadt Rawabi in den Palästinensischen Autonomiegebieten für das Unternehmen über 60 Ingenieure arbeiten werden, um die Entwicklung von Kerntechnologien zu unterstützen. Die Erweiterung baut demnach auf Apples 2000-köpfigem Ingenieurteam in Israel auf, das an der Entwicklung von Technologien für alle Apple-Produkte arbeitete, einschließlich wichtiger Innovationen auf Siliziumbasis wie der M1-Chipfamilie. Apple arbeitet dazu mit dem palästinensischen Hightech-Unternehmen ASAL Technologies zusammen, um diese Arbeit auszuweiten, indem palästinensische Ingenieure in der aufstrebenden Technologiemetropole Rawabi unter Vertrag genommen werden, um an Tools und Technologien für Apple zu arbeiten.

Im August 2018 begann Apple mit der Anstellung der ersten Mitarbeitenden – zunächst mit einer kleinen Gruppe von fünf Ingenieuren. In den letzten vier Jahren ist diese Gruppe auf 60 Ingenieure angewachsen.  

Aufgrund des Erfolgs der Partnerschaft will Apple seine Investitionen nun ausweiten und in den kommenden Jahren mehr Mitarbeitende in den Palästinensischen Autonomiegebieten beschäftigen.

Im Rahmen des Projekts arbeitet Apple auch mit Bashar Masri zusammen, der sich der Förderung und Investition in die Entwicklung des palästinensischen Privatsektors gewidmet habe. Er sei auch die treibende Kraft hinter der Stadt Rawabi, die über die nötige Infrastruktur zur Förderung von Innovationen verfügt.  

Apple nahm seine Tätigkeit in Israel vor zehn Jahren auf, als das Unternehmen sein erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum in dem Land eröffnete, führt der Konzern aus Cupertino weiter aus. In den zehn Jahren seither sei das israelische Team in Herzliya und Haifa auf 2000 Mitarbeitende angewachsen. Ingenieurteams in Israel haben einige der Technologien von Apple mitentwickelt, darunter die Chip-Familie der M1-Serie sowie die Tiefenerkennungskamera, die für Face-ID entscheidend ist.  

Heute verfügt Apple in Israel nach eigener Darstellung über hochmoderne Einrichtungen in Herzliya und Haifa.

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