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BaM: IBM und Nvidia koppeln GPU und SSD für mehr Tempo

IBM und Nvidia wollen mit Big Accelerator Memory Grafikkarte und SSD schneller miteinander verbinden.

Die beiden Hersteller IBM und Nvidia haben zusammen mit mehreren Universitäten eine neue Architektur entwickelt, die die Vorzüge von Grafikchips und SSD-Speichern vereinen soll. Die Big Accelerator Memory (BaM) getaufte Technik soll große Speichermengen schneller verarbeiten können. Mit einer Nvidia-Grafikkarte oder einem Hardware-Beschleuniger soll sich dadurch die Last auf den Prozessor reduzieren lassen. Gleichzeitig können auf diese Weise die Zugriffszeiten auf den Speicher verringert werden. Als Gegenstück soll eine NVMe-SSD dienen, die die Daten schnell ablegen und zur Verfügung stellen kann.

Keine Abhängigkeit von der CPU

Da BaM die GPU-Threads abstrahiert, können Zugriffe auf massive Datenstrukturen in relativ kurzer Zeit erfolgen. Nvidia sieht im eigenen Unternehmen bereits mehrere Anwendungsgebiete für BaM. Die Technik entlaste den Prozessor, da viele normalerweise von der CPU übernommene Arbeitsschritte entfallen und stattdessen direkt zur SSD führen. Eine Abhängigkeit von der CPU sei schlicht nicht mehr nötig.

Vielversprechender Prototyp

Die Grafikkarte kann mit BaM ihre Daten direkt auf die langsamere SSD schreiben und gleichzeitig neue Daten aufrufen. Eine Zwischenspeicherung entfällt. Aktuell wurde nur ein Prototyp des BaM-Designs entwickelt. Doch schon dieser soll als brauchbare Alternative zu herkömmlichen Lösungen herhalten. Nvidia und IBM wollen BaM als Open-Source veröffentlichen. Damit könnten auch andere Unternehmen von der neuen Technik profitieren. AMD hat mit Radeon Solid State Graphics ein ähnliches System etabliert. Für die alltägliche PC-Nutzung spielen beide Techniken jedoch noch keine Rolle. In Rechenzentren könnte die Technik bei großen Datenmengen jedoch Zeit und Stromkosten sparen.

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