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Bundesnetzagentur hält 10 Mbit/s für ausreichend

10 Mbit/s für einen Internetzugang sind genug! Das schreibt die Bundesnetzagentur in ihrem Entwurf für die “Telekommunikationsmindestanforderungsverordnung”. Und 150 Millisekunden sollen bei der Latenz reichen.

Aus ersten Vorschlägen wurde der Entwurf einer Rechtsverordnung : Die Bundesnetzagentur hat ihren Entwurf für die „Telekommunikationsmindestanforderungsverordnung“ (TKMV-E) veröffentlicht. Damit startet die Bundesnetzagentur laut ihren eigenen Worten die Beteiligung von Ländern und Verbänden an der Entwicklung der Rechtsverordnung.

Das sind die Mindestanforderungen

Für Internetbenutzer in Deutschland steht der wohl wichtigste Aspekt in Paragraph 2. Dort ist dies zu lesen:

„Anforderungen an den Internetzugangsdienst Als Anforderungen an den Internetzugangsdienst einschließlich des hierfür erforderlichen Anschlusses werden festgelegt für die 1. Bandbreite a) im Download: mindestens 10 Megabit pro Sekunde; b) im Upload: mindestens 1,3 Megabit pro Sekunde; 2. Latenz (die halbierte Laufzeit des Signals für die Hin- und Rückstrecke zwischen dem Netzabschlusspunkt und dem Referenzmesspunkt aus der Breitbandmessung Desktop-App der Bundesnetzagentur): höchstens 150 Millisekunden”.  

10 Mbit hält die Bundesnetzagentur also für einen Internetanschluss ausreichend. Das dürfte vielen Internetnutzern die Tränen in die Augen treiben, die Internetzugangsprovider dagegen dürften mit diesem Vorschlag zufrieden sein. Online-Gamer wiederum dürften über 150 Millisekunden als Obergrenze für die Latenz nur fassungslos den Kopf schütteln. Online-Gaming und sicherlich auch ruckelfreie Videokonferenzen können Sie mit einer Latenz von 150 Millisekunden vergessen.

Die Vorarbeiten

Ganz überraschend kommen diese für die effektive Internetnutzung gerade in Zeiten von Homeoffice und Videostreaming wenig zuträglichen Mindestanforderungen aber nicht. Bereits vor Weihnachten 2021 hatte die Bundesnetzagentur ihre Vorschläge für den Entwurf der Telekommunikationsmindestanforderungsverordnung gemacht und schon damals nannte die Behörde 10 Mbit/s als unterstes Level: Recht auf schnelles Internet: 10 Mbit/s sind genug.

Auch die Uploadrate von 1,3 Megabit pro Sekunde sowie die 150 Millisekunden als Obergrenze für die Latenz nannte die Behörde damals bereits. Die Bundesnetzagentur begründete diese vorgeschlagenen Werte damals folgendermaßen: „Ein Internetzugang, der diese Anforderungen erfüllt, ermöglicht nach dem heute veröffentlichten Gutachten die Nutzung aller für die Grundversorgung wesentlichen Internetdienste.“

Die Bundesnetzagentur spricht in diesem Zusammenhang ausdrücklich von „Mindestanforderungen an einen Internetzugang, der alle relevanten Online-Dienste ermöglicht“. Als „relevante Online-Dienste“ definiert die Bundesnetzagentur „alle wesentlichen Internetdienste, Teleheimarbeit und Videostreaming“.

In Paragraph 4 schlägt die Bundesnetzagentur übrigens sogar noch eine weitere ausnahmsweise Aufweichung der Grenzen von 1,3 Mbit für den Upload und von 150 Millisekunden für die Latenz vor. Und zwar in solchen Fällen: „Wenn insbesondere die Höhe der voraussichtlichen Kosten von Anschluss und Telekommunikationsdienst sowie geographische Besonderheiten dies begründen.“

Diese Verordnung soll am 1. Juni 2022 in Kraft treten. Der Bundesrat muss hierzu noch zustimmen.

Was bedeutet das für Internetnutzer?

Wenn Ihre nach den Vorgaben der Bundesagentur gemessene Internetgeschwindigkeit unter diesen Mindestanforderungen liegt, dann können Sie sich an die Bundesnetzagentur wenden, damit diese die Lösung Ihres Problems anordnet.

Weniger zahlen für langsames Internet: Offizielle Anleitung ist verfügbar

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