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Darum ist die SSD im Mac Studio nicht austauschbar

Die SSD von Apples neuem Mac Studio ist theoretisch aufrüstbar, beim Austausch gibt es aber zahlreiche Probleme.

Apples neuer Rechner Mac Studio kostet ab 2.299 Euro , wie üblich kostet ein Mehr an Speicherplatz viel Geld. Für 230 Euro Aufpreis gibt es 1 TB SSD, die Maximalausstattung mit 8 TB kostet gleich 2.760 Euro. Für Aufsehen sorgten deshalb erster Bericht, man könne die SSD des Mac Studio problemlos ausbauen und eine neue einsetzen. Während bei anderen aktuellen Macs der Speicher aufgelötet ist, handelt es sich beim Mac Studio offenbar um austauschbare Module. Wie bei Apple nicht anders zu erwarten, sind es zwar keine handelsüblichen SSDs, viele hofften aber, es könnte später einmal durch Adapter oder billigere Nachbauten günstige Aufrüstmöglichkeiten geben. Laut Berichten hat Apple aber dafür gesorgt, dass dies nicht möglich ist.

Apple-Kritik von Luke Miani

Aktuell hilft dies aber in der Praxis wenig, wie der bekannte Mac-Youtuber Luke Miani nachgewiesen hat – mittlerweile in zwei Videos. Wie von uns bereits berichtet , hat er mit mehreren Mac Studios gezeigt, dass man offensichtlich nicht die SSD-Module zweier Mac-Studio-Geräte austauschen kann. Nach dem Einbau eines größeren Moduls aus einem zweiten Mac Studio konnte der Mac nicht mehr starten – nur noch eine LED blinkte. Möglicherweise sind die Speichermodule an den jeweiligen Mac gekoppelt, offenbar ist also das Aufrüsten mit neuen SSDs für Anwender einfach nicht möglich. Von Miani, der für ein „right to repair“ eintritt, wird Apple deshalb stark kritisiert. Nicht zuletzt ist außerdem das Ausbauen der SSD aufwendig und nicht ganz ungefährlich: So ist nicht nur das Öffnen des Gehäuses mühsam, um an die Speichermodule zu gelangen, muss man zuvor das Netzteil auseinandernehmen, was einfach lebensgefährlich ist.

Oder doch nicht?

Ein eindeutiger Beweis schien dies allerdings nicht zu sein und wurde von vielen Apple-Nutzern einfach nicht akzeptiert. So hat dies seitdem schon zu zahlreichen Kommentaren geführt, Miani hätte es einfach falsch angefangen. Wie etwa die Seite Arstechnica in einem Artikel vermutet, hätte das Scheitern von Miani vielleicht noch andere Gründe. Wie ein Leser der Macwelt anregte, sollte es möglich sein, den Mac nach dem Einbau mit Apple Configurator 2 wiederherzustellen. Eine Anleitung hatte Apple etwa für den Mac Pro 2019 veröffentlicht. Von iFixit gab es zudem recht widersprüchliche Twitter-Meldungen, ob ihr Austauschen von SSD-Modulen nun funktioniert hat oder nicht.

So hat Miani mittlerweile über Twitter bestätigt, dass die Wiederherstellung per Apple Configurator ebenfalls nicht funktioniere . So hatte er Informationen von einem Apple Genius eingeholt und einige vergebliche Versuche mit dem Apple Tool vorgeführt. Der technische Hintergrund: Wie etwa Hector Martin auf Twitter erklärte , nutzt Apple bei seinen neueren Macs keine handelsüblichen SSDs, die aus Speicherchip und Speichercontroller bestehen. Bei den aktuellen Macs ist dagegen der Controller ein Teil des Mainboards und das „dumme“ Speichermodul besteht wohl fast nur aus den jeweiligen Speicherchips. Offensichtlich wird ein Mac Studio bei der Produktion auf eine bestimmte Art von Speicher “gepairt”: Man kann ein 1TB-Modul mit dem 1TB-Modul eines zweiten Mac Studio tauschen (deshalb hatte iFixit wohl auch Erfolg) aber nicht ein größeres oder kleineres Modul. 

Die Ursache ist eine Festlegung von Apple: Laut einem von Miani befragten Apple-Mitarbeiter darf nur ein von Apple zertifizierter Reparaturbetrieb die Module austauschen – erlaubt sind außerdem nur Reparaturen, keine Upgrades. Er benötigt dazu eine Spezialsoftware namens „System Configurator“ mit der man ein Flashmodul auf dem neuen Speichermodule mit der Hauptplatine des Mac Studio neu koppeln kann. Zumindest Apple kann also beim Ausfall einer SSD den Mac Studio recht einfach reparieren. Das Aufrüsten ist dagegen nicht nur nicht vorgesehen, sondern wird dem Anwender stark erschwert. Vielleicht finden einige Anwender in der nächsten Zeit eine Lösung, verlassen sollte man sich aber darauf besser nicht. Eine Bestätigung von Apple selbst gibt es bisher übrigens ebenfalls noch nicht.