E-Auto: So reduzieren Sie den teuren Ladeverlust

E-Auto: So reduzieren Sie den teuren Ladeverlust

Elektro-Auto-Fahrer können teure Ladeverluste bei E-Autos nicht vermeiden. Doch mit diesen Tipps verschwenden Sie zumindest weniger Strom und sparen so Geld.

Der ADAC hat untersucht, wie viel Strom beim Aufladen von E-Autos zu Hause an der Steckdose oder an der Wallbox verloren geht und wie man den Verlust zumindest etwas reduzieren kann. Diesen ausführlichen Ladeverlust-Test des ADAC finden Sie hier . Wir fassen die wichtigsten Tipps zusammen.

So verringern Sie zu Hause den Ladeverlust beim Aufladen von E-Autos

  • Vermeiden Sie das Aufladen an einer Haushaltssteckdose (dort ist nur eine Ladeleistung von 2,3 Kilowatt möglich) und nutzen Sie stattdessen die volle Ladeleistung einer Wallbox.

  • Beim Laden an Wechselstrom gilt die Faustformel: Je höher die Ladeleistung, desto kürzer der Ladevorgang und damit auch die Zeit, in der Ladeverlust entstehen. Um größeren Ladeverlust zu vermeiden, sollten Sie also an einer Wallbox mit 11 oder 22 kW laden. Die Batterie sollte immer möglichst schnell voll sein.

  • Im Winter sollte möglichst gleich nach Fahrtende aufgeladen werden, solange die Batterie noch warm ist.

Darum gibt es überhaupt Ladeverlust

Elektroautos ziehen beim Laden mehr Energie aus dem Stromnetz als sie dann in den Auto-Akkus speichern. Zu diesen Ladeverlusten, die den E-Auto-Besitzer bei jedem Ladevorgang zu Hause Geld kosten, schweigen allerdings die Hersteller von Elektroautos. Der ADAC hat deshalb nachgemessen und die Ladeverluste beim Laden an der Haushaltssteckdose und beim Laden an einer Wallbox für Renault Zoe , Tesla Model 3 ( ausführlicher Testbericht ), VW ID.3 und Fiat 500e ermittelt.

Das Ergebnis: Die größten Verluste – zwischen 10 und 30 Prozent (gerundet) – entstehen beim Laden an der Haushaltssteckdose. Besonders der Renault Zoe, der vor einiger Zeit auch wegen seiner schlechten Crashtest-Ergebnisse Kritik einstecken musste , schnitt hier mit über 24 Prozent Verlust extrem schlecht ab, wie der ADAC betont.

Mit einer Wallbox (mit 11 kW) sinken die Verluste dank der deutlich kürzeren Ladedauer bei allen überprüften E-Autos auf höchstens rund 10 Prozent. Am effizientesten war der Fiat 500e, bei dem nur knapp über 6 Prozent Verlust anfielen.

Wichtig: Bei sehr niedrigen Temperaturen ziehen einzelne Elektroautos in Ausnahmefällen auch noch Energie aus dem Stromnetz, um ihre Batterie zu heizen, wie z.B. der VW ID.3. In diesen Fällen kann der Verlust auf bis zu 20 Prozent ansteigen.

Sowohl beim Laden an der Haushaltssteckdose als auch an einer Wallbox muss deren Wechselstrom für die Auto-Akkus in Gleichstrom umgewandelt werden. Das übernimmt das Onboard-Ladegerät. Dabei entstehen laut ADAC etwa 5 bis 10 Prozent Umwandlungsverlust in Form von Wärme.

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