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Fotobücher aus Apple Fotos mit Friedmann Print erstellen

Apple druckt keine Fotobücher mehr, auch gibt es in Fotos keine Layout-Möglichkeit, um aus eigenen Fotos Fotoalben zu erstellen. Wir greifen zu einem Dritt-Hersteller.

Apple ist recht bemüht, dass iPhone-Nutzer aus ihren Fotos das Beste machen: die automatischen Rückblicke, das Widget mit den besten Fotos, das ungeahnte Schätze aus dem Archiv holt, und jetzt noch die geteilte iCloud-Mediathek erleichtern die Verwaltung und Bearbeitung von Fotos. Aus einem Bereich hat sich der Hersteller konsequent zurückgezogen und überlässt den Markt den Experten – Druckerzeugnisse aus eigenen Fotos. Will man also ein Fotoalbum oder einen Kalender aus der eigenen Fotosammlung erstellen, greift man zu Dienstleistungen und Software von externen Anbietern. Wir haben für ein Probe-Fotoalbum Friedmann Print ausprobiert. 

Programm herunterladen, Bilder auswählen

Auf Friedmann Print kommt man eigentlich, wenn man im Sinn hat, ein Fotobuch zu erstellen. Klickt man ein Foto aus der Mediathek oder mehrere an, und wählt man aus der Menüleiste “Ablage -> Erstellen -> Buch”, öffnen sich bereits installierte Plug-ins zur Erstellung der Fotoalben oder das Programm schickt einen in App Store, wo auf der Webseite passende Software zusammengefasst ist. Die Foto-Plug-ins installiert man wie gewöhnliche Apps, mit einem Unterschied, dass man die App gar nicht getrennt starten muss, sondern aus der Foto-App darauf zugreifen kann. 

App “Friedmann Print” im App Store

Die Erstellung des ersten Fotobuches nach dem Download funktioniert denkbar leicht: Sie wählen Fotos von einer Reise oder organisieren sie davor in einem Extra-Album, wählen alle gleichzeitig an und klicken sich über das bereits aufgezeichnete Pfad in der Menüleiste durch: “Ablage -> Erstellen -> Buch”. Aus den erscheinenden Plug-ins wählen Sie Friedmann Print und danach die gewünschte Größe. Die gängigste ist dabei Klassisch Groß mit 28 × 22 Zentimetern. Ihr Buch ist nun angelegt. 

Layout auswählen

Friedmann Print bietet auf der Startseite dreißig mögliche Layouts, doch nur anhand der ersten Seite ist es schwierig zu entscheiden, welchen man wählt. Wir empfehlen, bei den Layouts, die Sie ansprechen, vor der Entscheidung auf den kleinen Info-Button zu klicken. Dieser erscheint, wenn die Maus über das entsprechende Layout drüberfährt. Daraufhin öffnet sich ein Schwebefenster mit den entsprechenden Informationen und Vorschau der Seiten. Das Layout “Barcelona” hat zum Beispiel nur Seiten mit maximal vier Fotos zur Auswahl, dazu können Sie vorab entscheiden, ob das Layout-Gerüst in diesem Fotobuch Ihnen gefällt, indem Sie im Schwebefenster nach rechts blättern. Dort zeigt das Programm alle möglichen Seiten-Varianten an. Haben Sie etwas Passendes für sich ausgesucht, klicken Sie auf “Vorlage verwenden”, Ihr Fotobuch ist halb fertig. 

Friedmann Print: Mögliche Layouts der Fotobücher
Vergrößern Friedmann Print: Mögliche Layouts der Fotobücher

© Macwelt

Seiten layouten

An sich funktioniert die Software “Friedmann Print” wie andere Konkurrenz-Apps: Es wird ein leeres Buch mit möglichen Vorlagen angezeigt und unten gibt es eine Leiste mit den dafür ausgewählten Fotos. Zieht man das gewünschte Bild auf einen Platzhalter, wird dieser dort platziert. Will man das Foto bearbeiten, etwa die Belichtung verändern oder den kippenden Horizont begradigen, klickt man aufs Bild, es öffnen sich die Mac-eigenen Bearbeitungsfunktionen ein. Nach den Veränderungen wird das bearbeitete Foto wieder im Fotobuch dargestellt. Gibt man sich mit den Vorschlägen der App zufrieden, sollte man in keine größeren Probleme rennen, denn die App verzeiht keine Fehler. Betätigt man das bekannte Tastaturkürzel Command-Z (⌘Z) für “Rückgängig machen”, blendet sich nur ein Infofenster, dass diese Funktion derzeit nicht möglich ist und mit dem nächsten Update nachgepflegt wird. Wann das passiert, ist nicht bekannt, die aktuelle Version ist seit rund einem Jahr im Mac App Store. 

Schritt zurück ist nicht möglich.

Den größten Kritikpunkt haben wir an der Bedienung der zusätzlichen Funktionen wie Änderung der Fotoanzahl auf einer Seite und Änderung der Titelseite. Der Bearbeitungsmodus des Layouts generell ist in der Seitenleiste am rechten Rand des Programmfensters versteckt. Die einzelnen Optionen öffnen sich mal über Drop-down-Menü, wie Stile der Titelseite, mal muss man im winzigen Fenster mit der Maus zwischen den Optionen navigieren. Kurzum: der Entwickler hat eine Fülle an sicherlich interessanten Funktionen in derart kleinen Fenstern versteckt, dass man sich zuweilen wie bei einer Bauchspiegelung fühlt: Man muss mit viel zu großem Werkzeug, in dem Fall der Maus, durch ein viel zu kleines Loch sehr genau die gewünschte Fläche navigieren und vorsichtig anklicken, weil, Sie erinnern sich, es hier wie am echten Operationstisch keinen Wiederherstellungsmodus gibt. So mach das Experimentieren mit eigenen Fotos und Layouts kein Spaß.

Der Bearbeitungsmodus (rechts) versteckt recht viele Funktionen, die sind auf derart kleine Fläche gequetscht, dass man sie nur schwer bedienen kann.
Vergrößern Der Bearbeitungsmodus (rechts) versteckt recht viele Funktionen, die sind auf derart kleine Fläche gequetscht, dass man sie nur schwer bedienen kann.

© Macwelt

Im Beispielbild haben wir den Bearbeitungsmodus (im roten Rahmen) für ein Bild aktiviert und bereits die Oberfläche dafür auf Maximum vergrößert. In diesem kleinen Fenster finden sich folgende Funktionen: 

Auswahl (bis zu sechs Fotos auf der Seite)
Rahmen (durch einen fast unsichtbaren Pfeil kann man hier noch die Rahmenoptionen wie Abstand, Breite und Farbe hinzufügen)
Hintergrund (Hier sind noch unterschiedliche Basisfarben, Bilder, Varianten, Transparenzstufen, Mischmodus und Mischfarbe möglich)
Element (Hier sind unterschiedliche Stile, Eckradius, Schatten und zusätzliche Rahmen (natürlich auch mit fast unsichtbaren Pfeil ausklappbar) möglich)
Vorlageneinstellungen (Hier blendet sich eine ganze Reihe unterschiedlicher Optionen für Vorlagen ein, die eher für fortgeschrittene Nutzer interessant ist). 

Noch schlimmer ist es mit dem Fenster für Layouts bzw. andere Anzahl von Bildern: Wir haben bislang nicht herausgefunden, wie die Bedienung dort funktioniert. Das Klicken mit der Maus funktioniert nur sporadisch und scheinbar ohne erkennbares Muster, Scrollen mit der kleinen Scrollleiste rechts funktioniert ebenfalls nicht, genauso wie Scrollversuche mit dem Trackpad oder mit den Pfeiltasten. Will man also in der Vorlage “Mosaik” auf einer Seite nur ein Foto präsentieren, ist das nicht möglich, weil wir im Layout-Fenster nicht zu der Option mit einem Foto kommen, das Scrollrad bleibt bei höheren Zahlen stecken. 

Buch ausdrucken

Beim Ausdrucken des Buches legt Friedmann Print nicht so große Steine in den Weg wie beim Bearbeiten. Vor dem Export auf den Server des Anbieters gibt es noch vom Programm Warnungen, wenn ein Foto etwa in einer zu kleinen Auflösung vorliegt. Dies kann man jedoch überspringen. Hat man das Buch exportiert, muss man sich auf der Webseite des Anbieters mit der eigenen Postadresse anmelden, die Bezahlung ist per Kreditkarte oder Paypal möglich. Aktuell kann man mit Bearbeitungszeiten von drei bis fünf Tagen rechnen, vor Weihnachten wird sich dies logischerweise etwas ändern. 

Fazit

An der Qualität der Fotobücher von Friedmann Print ist nichts auszusetzen, die Farben sind echt, das Papier hochwertig. Zurzeit bietet die Druckerei drei Auswahlmöglichkeiten: Matt (200 g/m 2 ), Rough (160 g/m 2 ) und Hochglanz (200 g/m 2 ). Allein die nicht durchdachte Software-Oberfläche nimmt den ganzen Spaß am Arbeiten mit eigenen Fotos und Erschaffen der Fotoalben und verwandelt dies zu einer langwierigen Aufgabe. 

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