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Geforce RTX 3090 Ti vs. M1 Ultra: alberner Vergleich

Nvidias neue High-End-Grafikkarte kostet so viel wie ein Mac Studio und verbraucht doppelt so viel Strom.

Als Apple seinen Chip M1 Ultra auf der Keynote “Peek Performance” am 8. März vorstellte, gab es kaum Zweifel, dass wir ein Monster vor uns haben. Im direkten Vergleich mit anderen CPUs, einschließlich der eigenen M1, M1 Pro und M1 Max, bildete der M1 Ultra einfach eine Klasse für sich, mit Ergebnissen, die Maschinen in den Schatten stellen, die doppelt so viel kosten.

In Sachen Grafikperformance sind die Dinge jedoch nicht so eindeutig. Bei der Präsentation der 64-GPU-Kern-Variante des M1 Ultra, behauptete Apples Hardwarechef John Ternus, dass der neuer Chip tatsächlich schneller sei als der “höchste diskrete Grafikprozessor”, was vor drei Wochen noch Nvidias Geforce RTX 3090 war. In der Pressemitteilung von Apple zur Ankündigung des M1 Ultra heißt es dazu:

Für besonders grafikintensive Aufgaben wie 3D-Rendering und komplexe Bildverarbeitung verfügt der M1 Ultra über einen 64-Kern-Grafikprozessor, der achtmal so groß ist wie der M1. Damit bietet er eine höhere Leistung als selbst der beste verfügbare PC-Grafikprozessor und verbraucht dabei 200 Watt weniger Strom.

Es dauerte nicht lange, bis diese Behauptung vollständig widerlegt war. Benchmark-Tests zeigten, dass die ab 1888 Euro teure Nvidia-Grafikkarte die M1 Ultra bei allen möglichen Aufgaben mit Leichtigkeit übertrumpft.

Apples Diagramme, in denen das M1 Ultra mit der RTX 3090 verglichen wurde, waren ein wenig unaufrichtig.
Vergrößern Apples Diagramme, in denen das M1 Ultra mit der RTX 3090 verglichen wurde, waren ein wenig unaufrichtig.

© Apple

Wie Obi-Wan Kenobi sagen würde, war das, was Apple uns erzählt hat, aus einem bestimmten Blickwinkel heraus wahr. Apples Diagramm und die wortwörtliche Interpretation des Zitats zeigen die GPU-Leistung im Vergleich zum Stromverbrauch, und da schneiden die M1-Chips am besten ab. Der M1 Ultra hat eine maximale Leistungsaufnahme von 215 Watt gegenüber 350 Watt bei der RTX 3090. In der Tabelle schneidet Apple den RTX 3090 bei etwa 320 Watt ab, was sein Potenzial stark einschränkt. Wenn Energieeffizienz für Sie wichtig ist, ist das SoC M1 Ultra der König. Für die meisten Gamer ist der Stromverbrauch jedoch kein Thema.

Ti setzt noch einen drauf

Jetzt gibt es die RTX 3090 Ti, die so viel wie ein kompletter Mac Studio kostet und verspricht, die M1 Ultra noch härter zu schlagen. Vor allem kann sie unglaubliche 450 Watt Leistung aufnehmen, mehr als doppelt so viel wie der SoC M1 Ultra. Die ersten Benchmarks zeigen bereits, dass die Karte die RTX 3090 in den Schatten stellt (wenn auch nur um einige Prozent). Dabei hat die RTX 3090 den M1 Ultra bei voller Leistung mit Leichtigkeit geschlagen hat. Die Vergleiche mit der RTX 3090 Ti werden extrem einseitig sein.

Deshalb sind die Vergleiche auch albern. Nvidia und Apple spielen mit ihren jeweiligen High-End-Chips an unterschiedlichen Enden des Feldes. Apple legt den Schwerpunkt auf den Stromverbrauch und wird weiterhin effizientere Chips auf den Markt bringen, während Nvidia die Leistung in den Vordergrund stellt und dort weiter an die Grenzen gehen wird. Das könnte sich mit dem Mac Pro auf Basis von Apple-Silicon ändern, aber bis dahin sind die Vergleiche die Zeit nicht wert, die sie in Anspruch nehmen, selbst wenn Apple sie selbst angestellt hat.

Könnte Apple eine diskrete Grafikkarte entwickeln, die es mit der RTX 3090 aufnehmen kann? Vielleicht. Aber bis es so weit ist, wird Nvidias neuestes Flaggschiff die besten Prozessoren von Apple in den Schatten stellen. Nehmen Sie es nicht persönlich, es ist einfach kein fairer Kampf.