Hardware-Highlights der Gamescom 2022

Hardware-Highlights der Gamescom 2022

In Köln fand die weltweit größte Spielemesse mit mehr als 1.100 Ausstellern und rund 265.000 Besuchern statt. Aus den zahlreichen Neuheiten haben wir die innovativste „Best in Show”-Hardware herausgepickt.

Das weltgrößte Event rund um Computer- und Videospiele und Europas größte Business-Plattform für die Games-Branche startete nach zwei rein digitalen Jahren wieder vor Ort in Köln und online. Von Dienstag, 23. August bis Sonntag, 28. August in Köln strömten rund 265.000 Besuchende aus über 100 Ländern in die gamescom -Hallen. Zusätzlich verfolgten Millionen Menschen weltweit das digitale Programm. Zu sehen gab es Neuerscheinungen der Spiele-Branche, aber auch Top-Hardware. Die aus unserer Sicht innovativsten Produkte der Gamescom 2022 stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240: Best in Show Innovation

Best in Show: Corsair Xeneon Flex 45WQHD240
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© Corsair

Der besondere Clou beim Xeneon Flex von Corsair ist seine Biegsamkeit. Das flaches, flexible W-OLED-Panel mit 45 Zoll von LG lässt sich mithilfe zweier Griffe von einem Flatscreen zu einem Curved-Monitor verwandeln. Der maximale Radius beträgt 0,8 Meter (800R). Das entspiegelte Ultrawide-Display bringt eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixel bei einem Seitenverhältnis von 21:9. Der Hersteller gibt die Helligkeit mit 1000 Nits und das Kontrastverhältnis mit 1.350.000:1 an.

Zur Verbindung mit PCs und Spielekonsolen gibt es DisplayPort 1.4 und zweimal HDMI 2.1. Als USB-Hub besitzt der Monitor einen USB-C- und vier USB-A-Ports. Ein Kopfhörerausgang ist ebenfalls vorhanden. Gerade für Gamer interessant: Die Grau-zu-Grau-Reaktionszeit (GtG) soll 0,03 Millisekunden betragen und Bildwiederholrate gibt Corsair mit bis zu 240 Hertz an. Zudem ist der Gaming-Monitor mit Nvidia G-Sync und AMD Freesync Premium kompatibel, um flüssiges Spielen zu garantieren.

Corsair will den Xeneon Flex 45WQHD240 noch dieses Jahr in den Handel bringen. Der Preis steht noch nicht fest. Weitere Infos und technische Details gibt es hier auf der Produktseite bei Corsair .

Samsung Odyssey Ark: Best in Show Display

Best in Show: Samsung Odyssey Ark

1 statt 4 – so einfach lässt sich der smarte 55-Zoll-Curved-Monitor von Samsung beschreiben. Mit dem Ark Dial können Sie die Bildschirmaufteilung und -größe so anpassen, dass man bis zu vier getrennte Bereiche auf dem Display zeigen kann. Dank vorinstallierter Apps wie YouTube und Samsung TV Plus können Nutzer auf einem einzigen Bildschirm gleichzeitig spielen, streamen und surfen. Durch das Rotieren des Monitors im Cockpit Mode lässt sich die passende Position einstellen.

Mit der Bildwiederholungsrate von 165 Hz, 1ms Reaktionszeit (GtG2), Freesync Premium Pro und UHD-Auflösung sind die Voraussetzungen auch fürs perfekte Gameplay gegeben – eine potente Grafikkarte vorausgesetzt. Gut: Dank seiner 1000R-Krümmung füllt der Monitor das direkte und indirekte Sichtfeld des Nutzers komplett aus. Zusammen mit der neu entwickelten 14-Bit LED-Ansteuerung sind 16.384 unterschiedliche Schwarzabstufungen möglich. Neben der ansprechenden Bildqualität durch Quantum Mini-LEDs sorgt die Kombination aus Sound Dome Technologie und Dolby Atmos laut Samsung für einen packenden Surround-Sound.

Der Samsung Odyssey Ark (55 Zoll) ist bei Samsung ist für 2.990 Euro vorbestellbar . Ein Auslieferungstermin ist zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Asus ROG Crosshair X670E Gene: Best in Show Mainboard

Best in Show: Asus ROG Crosshair X670E Gene
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© Asus

Mainboards im kompakten Micro-ATX-Format sind ideal für Gamer, die auf einen zweiten PCIe-x16-Steckplatz verzichten können. So lässt sich ein handlicher Konsolenkiller-PC realisieren, der mit den heutigen Spielekonsolen in Bezug auf die Größe konkurriert und sie gleichzeitig bei der Leistung übertrifft. So bietet etwa das ROG Crosshair X670E Gene von Asus eine High-End-Leistung, eine umfassende Ausstattung und die typische ROG-Ästhetik im kompakten Micro-ATX-Formfaktor.

Ausgestattet mit dem Top-Chipsatz AMD X670 Extreme für die gerade offiziell vorgestellt CPU-Baureihe Ryzen 7000 liefert das Gene-Modell mit seinem 16+2-Phasendesign und 110-Ampere-Power-Stages jede Menge Saft für Overcklocker. Weitere Leistungsreserven lassen sich auch mit dem DDR5-Support und dem x16-PCIe-5.0-Steckplatz heben. Apropos PCIe 5.0: Über die im Lieferumfang enthaltene ROG-Gen-Z.2-Karte können Sie gleich zwei SSDs mit 5.0-Turbo verbauen. So viel Technik und Power auf dieser kleinen Fläche unterzubringen – das ist wahrlich innovativ!

Preis und Verfügbarkeit des neuen Mainboards standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Weitere Informationen zu den allen neuen AM5-Mainboards gibt es hier im Asus-Blog .

Medion Erazer Major X10: Best in Show Laptop

Best in Show: Medion Erazer Major X10
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© Medion

Das Highlight des kompakten 16-Zoll-Gaming-Laptops von Medion ist die verbaute Intel-Arc-Technologie: Die Grafikkarte A730M mit 12 Gigabyte VRAM wird im Major X10 erstmalig bei einem europäischen Hersteller eingesetzt. Für weitere Top-Leistung sorgen der Intel Core i7-12700H Prozessor und bis zu 32 Gigabyte DDR5-RAM. Der 16 große QHD+-Bildschirm ermöglicht dank seiner Bildwiederholfrequenz von 165 Hertz auf ein angenehmes Gameplay.  Das Besondere: Dank des 16:10 Seitenverhältnisses hat der Major X10 einen nahezu identischen Formfaktor zu einem 15-Zoll-Laptop, bietet aber ein 11 Prozent größeres Display. Zur Temperaturregulation wird über ein XXL-Bodengitter reichlich kühle Luft angesaugt – zwei Lüfter transportieren über vier Ausgänge warme Luft effizient nach außen.

Der Medion Major X10 kommt Anfang September 2022 zu Preisen ab 1699 Euro auf den Markt. Der tatsächliche Preis hängt von der gewählten Konfiguration des Notebooks ab. Weitere Infos gibt es beim Hersteller Medion.

Samsung 990 Pro: Best in Show SSD

Best in Show: Samsung 990 Pro

Samsung hat bei seiner neuen M.2-SSD aus der Pro-Serie gehörig an der Geschwindigkeitsschraube gedreht. Mit bis zu 7450 MB/s beim Lesen und bis zu 6900 MB/s beim Schreiben bringt die 990 Pro einen satten Performance-Boost von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorgänger 980 Pro. Möglich machen das die Kombination aus neuem Controller und verbesserter NAND-Flash-Speichertechnologie. Mit der maximalen Lesegeschwindigkeit reizt die M.2-SSD die Grenze von PCIe 4.0 mit 8000 MB/s nahezu aus.
Positiver Nebeneffekt: Dank ihrer stromsparenden Architektur soll die SSD eine im Vergleich zur 980 PRO bis zu 50 Prozent höhere Energieeffizienz bieten. Der Controller und der Heatspreader sind dazu nickelbeschichtet. Die Dynamic Thermal Guard-Technologie von Samsung soll die Temperatur des Laufwerks für eine stabile, hohe Performance regulieren.

Als Preis für die 990 PRO NVMe gibt Samsung rund 175 Euro für das 1-TB-Modell und rund 325 Euro für das 2-TB-Modell an. Geplant sind zudem eine 4 TB große Variante und eine Version mit RGB-Beleuchtung und Heatsink zur Wärmeableitung. Hier bei Samsung gibt es weitere Details.

Razer Basilisk V3 Pro: Best in Show Gaming-Maus

Best in Show: Razer Basilisk V3 Pro

Mit der kabellosen Maus will Razer mehr Top-Technologie als jemals zuvor bieten. Mit dabei sind das Hyperscroll Tilt Wheel, die 13-Zonen-Chroma-Beleuchtung mit Unterboden-Licht, den Optical Switches der 3. Generation und dem Focus Pro 30K-Sensor. Dazu gibt es 10+1 programmierbaren Tasten, um die Maus an das persönliche Gameplay anzupassen. Optional gibt es das kabellose Aufladen mit dem Razer Mouse Dock Pro und dem Wireless Charging Puck. In Summe soll die Razer Basilisk V3 Pro eine erstklassige Präzision, hochintensives Gaming mit niedriger Latenz eine verbesserte Haltbarkeit sowie eine überzeugende Geschwindigkeit bieten.

Die von Razer genannte Auflösungsgenauigkeit von 99,8 Prozent wird durch Kombination aus optischem 30.000-DPI-Sensor zusammen mit KI-Funktionen wie Smart Tracking, Motion Sync und Asymmetric Cut-off möglich. Mit der Smart Tracking-Funktion kalibriert sich die Basilisk V3 Pro automatisch auf verschiedenen Oberflächen – sogar auf Glas.

Die Razer Basilisk V3 Pro ist bereits im Handel für rund 180 Euro erhältlich. Das Mouse Dock Pro kostet 100 und der Wireless Charging Puck 25 Euro extra.

JBL Quantum 910 Wireless: Best in Show Gaming-Headset

Best in Show: JBL Quantum 910 Wireless

Viele Gamer schwören auf Headsets für ultimative Spieleerlebnisse. Bei seinem neuen Topmodell Quantum 910 Wireless setzt JBL auf eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC), Virtual Surround, RGB-Beleuchtung und Head-Tracking. Und das ist neben dem starken Sound das Highlight des kabellosen Headsets. Beim Head-Tracking erfassen zahlreiche Sensoren die Bewegungen des Kopfes und passen den Sound entsprechend an. Das soll für besonders packende Sound-Erlebnis in Spielen sorgen.

Mit dabei sind die Audio-Technologien JBL Quantum Sphere 360 und JBL Quantum Spatial 360 für räumlichen Surround Sound. Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit bis zu 39 Stunden an. Praktisch ist das aufklappbare und stummschaltbare Boom-Mikrofon mit Echo- und Geräuschunterdrückung. So viel Leistung hat ihren Preis: JBL schickt das JBL Quantum 910 Wireless ab September für eine UVP von 249 Euro ins Rennen.

Sony DualSense Edge: Best in Show Controller

Best in Show: Sony DualSense Edge

Der bewährte DualSense-Controller für die Playstation 5 wurde von Sony überarbeitet und lässt sich (noch) besser auf die individuellen Vorlieben seines Nutzers anpassen. Beim DualSense Edge Wireless hat sich Sony möglicherweise vom Elite-Controller von Microsoft inspirieren lassen – etwa bei den anpassbaren Bedienelemente. So können bestimmte Tasteneingaben neu belegt oder gar deaktiviert werden. Auch für Trigger-Buttons können die Totzonen und Auslösedistanzen nach individuellen Wünschen eingestellt werden, etwa um schneller auszulösen und in Shootern schneller reagieren zu können – oder um in Rennspielen eine präzise Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Austauschbare Stick- und Rücktasten-Kappen in drei Ausführungen sorgen für den nötigen Komfort, Griffigkeit und Stabilität. Dabei lässt sich zwischen der Standardausführung, hohen oder niedrigen Rundkappen wählen. Die typischen Komfortfunktionen des herkömmlichen DualSense Wireless-Controllers wie haptisches Feedback, adaptive Trigger, integriertes Mikrofon und Bewegungssteuerungen hat das neue Edge-Modell weiterhin an Bord. Zum Preis und der Verfügbarkeit hat Sony noch keine Angaben gemacht.

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