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Im Test: Spiele-Notebook fürs 1080p-Gaming

Das Acer Nitro 5 bietet großes Display, RTX 3060 und eine aktuelle Alder-Lake-CPU, ohne beim Preis über die Stränge zu schlagen. Wie groß ist sein Schnäppchen-Potential?

Günstig und sinnvoll ausgestattet: So lässt sich das Acer Nitro 5 einordnen. Mit dem 17,3-Zoll-Spiele-Notebook will der Hersteller Gamer ansprechen, die zugunsten eines guten Preis-Leistungsverhältnisses auf High-End-Performance verzichten können. Wir haben das Modell AN517-55-738R im Test.

Als GPU kommt im Acer-Notebook die Nvidia Geforce RTX 3060 zum Einsatz. Der Hersteller wählt dabei die Modellvariante, die bis zu 140 Watt aufnehmen darf. In anderen günstigen Gaming-Notebooks findet sich dagegen oft eine RTX 3060 mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 95 Watt. Die GPU unterstützt Raytracing und besitzt 6 GB GDDR6-Speicher. Sie ist mit acht PCIe-4-Lanes ins System eingebunden.

Beim Prozessor setzt das Acer Nitro 5 auf den Core i7-12700H aus Intels neuer Alder-Lake-Plattform, der 12. Core-Generation. Die Hybrid-CPU besitzt sechs leistungsstarke Performance-Cores und acht sparsame Efficient-Cores. Nur die Performance-Cores unterstützen Hyper-Threading, sodass die CPU mit 14 Kernen insgesamt 20 Threads verarbeiten kann. Aufgrund des großen 17-Zoll-Displays wirkt das Nitro 5 wuchtig und kantig, was eine Gewicht von über drei Kilogramm und eine Bauhöhe von 28 Millimeter unterstreichen.

Deckel-Design des Acer Nitro 5: Für ein Gaming-Notebook angenehm zurückhaltend.
Vergrößern Deckel-Design des Acer Nitro 5: Für ein Gaming-Notebook angenehm zurückhaltend.

© Acer

Das Gehäuse-Design ist dagegen sehr zurückgenommen: Der Deckel ist mit schmalen rot-blauen Linien verziert, auf der Tastatur sind die schwarzen Tastenkappen weiß beschriftet und die WASD- sowie die Cursortasten durch eine Umrandung hervorgehoben. Ansonsten regiert schlichtes Schwarz. Deckel und Handballenablage sind in Metall ausgeführt, Displayrahmen und die Gehäuse-Unterseite bestehen aus Kunststoff.

Für Tuning-Maßnahmen installiert Acer das System-Tool Nitrosense. Es lässt sich direkt über eine Spezial-Taste starten: Sie können dort unter anderem die Lüftersteuerung regeln, die Tastaturbeleuchtung einstellen und die Temperatur der Komponenten überwachen. Als Leistungsmodi bietet das Nitro 5 die Optionen Leise, Standard und Leistung an – letztere Einstellung haben wir für die Tests aktiviert. Nitrosense reicht aus, um das System schnell passend einzustellen und dürfte damit den meisten Anwendern ausreichen. Gaming-Enthusiasten vermissen aber weitergehende Tuning-Optionen. Außerdem stört, dass das Notebook nicht zum Beispiel per LED anzeigt, in welchem Modus es gerade arbeitet und sich nicht per Tastatur-Shortcut zwischen den Modi wechseln lässt.

Hinten am Gehäuse sitzen der HDMi-Ausgang und der Typ-C-Anschluss für Thunderbolt 4.
Vergrößern Hinten am Gehäuse sitzen der HDMi-Ausgang und der Typ-C-Anschluss für Thunderbolt 4.

© Acer

FHD-Gaming mit höchsten Details möglich

Im Test erweist das Fehlen einer optischen Modus-Anzeige zumindest für die Einstellung “Leistung” als überflüssig: Sie hören deutlich, wenn das Notebook mit voller Kraft arbeitet. Bei hoher Last krawallen die Lüfter mit 55 dB(A), was übertrieben wirkt angesichts der beherrschbaren Leistung der Mittelklasse-GPU sowie der thermischen Vorteile des großen Gehäuses.

Im 3D Mark liegt das Acer Nitro 5 gleichauf mit anderen Spiele-Notebooks, in denen eine RTX 3060 mit 140 Watt sitzt. Bei zunehmender Auflösung und anspruchsvolleren Grafikeffekten fällt es minimal zurück, was darauf schließen lässt, dass die GPU unter Last nicht permanent mit optimaler Leistung läuft.

Trotzdem ist die 140-Watt-GPU im Nitro 5 deutlich stärker als die RTX 3060 mit 95 Watt: Im Durchschnitt liefert sie im 3D Mark rund 10 Prozent mehr Leistung – bei FHD etwas mehr, bei höheren Auflösungen etwas weniger. Der Rückstand auf eine RTX 3070 ist deutlich: Bei FHD-Auflösung liegt der größere Bruder rund 17 Prozent vor der RTX 3060. Je höher die Auflösung und je aufwändiger die Effekte wie beim Raytracing-Test Port Royal, desto mehr fällt die RTX 3060 zurück.

Der USB-Port auf der linken Seite bietet nur 3.0-Tempo.
Vergrößern Der USB-Port auf der linken Seite bietet nur 3.0-Tempo.

© Acer

Spiele-Test: So viel geht mit Raytracing

In echten Spielen zeigt sich dagegen bei identischer Auflösung kein Unterschied zwischen den RTX-3060-Modellen. Ob Shadow of the Tomb Raider, Rise oft he Tomb Raider, GTA 5 oder Dirt 5 – die Differenz beträgt jeweils nur wenige Bilder pro Sekunde zugunsten der 140-Watt-Variante. Lediglich bei aktiviertem Raytracing zeigt das Nitro 5 höhere Leistungsreserven, weil seine RTX 3060 im Gegensatz zum 95-Watt-Modell nicht ganz so schnell an seine Grenzen stößt.

Insgesamt belegt das Nitro 5, dass Full-HD die optimale Auflösung für eine RTX 3060 ist: In fast jedem Spiel und bei fast jeder Einstellung liefert das Acer-Notebook rund 30 fps mehr als eine RTX 3060 in einem Laptop mit QHD-Auflösung. Vor allem bei aktiviertem Raytracing kann das den Unterschied zwischen flüssigem Spielverlauf und Ruckelbildern machen: Bei Shadow of the Tomb Raider (SOTTR) erzielt das Nitro 5 bei hohen Grafikdetails und hoher Raytracing-Schattenqualität 73 fps, während ein QHD-Notebook nur 46 fps schafft. Selbst bei maximalen Einstellungen bleibt SOTTR mit 61 fps spielbar.

Alder-Lake-CPU stark im Cinebench-Test

Der Alder-Lake-Prozessor hat seinen Anteil an der guten Leistung des Nitro 5: Im Cinebench R23 schafft das Acer-Notebook knapp 17.000 Punkte und liegt damit rund 4000 Punkte vor der Konkurrenz mit Ryzen 7 oder Ryzen 9. Doch auch hier hebt das Nitro 5 nicht das komplette Leistungspotential des 14-Kerners: Andere Gaming-Notebooks mit dem Core i7-12700H schaffen rund 1000 Punkte mehr.

Diese Unterschiede gleichen sich in System-Benchmarks wie dem PC Mark 10 aber wieder an, weil hier nicht nur CPU-Power wichtig ist, sondern das Zusammenspiel aller Komponenten, also auch RAM und SSD. Das Nitro 5 liegt in den meisten Tests in der Spitzengruppe, zusammen mit Notebooks mit Ryzen 7 und Ryzen 9.

Lediglich bei speicherintensiven Anwendungen ist das Acer-Notebook nicht vorne dabei: Aber nicht, weil seine PCIe-4-SSD von WD grundsätzlich langsamer wäre, sondern, weil sie nur 512 GB groß ist und deshalb gegenüber 1-TB-Varianten bei Cache-Größe und parallelen Zugriffen im Nachteil ist.

Ausstattung: Thunderbolt und viel USB

Die aus unserer Sicht zu kleine SSD ist der größte Kritikpunkt bei der Ausstattung des Nitro 5. Viele Notebooks in ähnlicher Preislage haben eine 1-TB-SSD an Bord – aber dann auch keine Alder-Lake-CPU. Auf der anderen Seite können Sie beim Acer-Laptop den Speicherplatz bequem selbst aufrüsten dank eines freien M.2-Steckplatzes.

Das Schnittstellenangebot ist ordentlich und sollte für den Gaming-Einsatz ausreichen: Neben drei USB-Typ-A-Ports gibt es einen Typ-C-Anschluss mit Thunderbolt 4. Wollen Sie eine schnelle externe Festplatte per Typ-A mit dem Nitro verbinden, sollten Sie einen der beiden USB-Ports rechts nutzen: Nur sie schaffen bis zu 10 Gbps (USB 3.2 Gen 2), der auf der linken Seite kann nur 5 Gbps (USB 3.2 Gen 1).

Des Weiteren bietet das Notebook Wi-Fi-6-WLAN, einen Gigabit-LAN-Anschluss sowie HDMI 2.1. Ein Speicherkartenleser gibt es dagegen nicht.

Display: Große Diagonale, aber mittelmäßige Bildqualität

Das große 17,3-Zoll-Display im Nitro 5 zeigt die Full-HD-Auflösung 1920 x 1080, bietet also das gewohnte Seitenverhältnis von 16:9. Seine Punktedichte liegt bei 127 ppi. Die maximale Wiederholrate liegt bei 144 Hz. Die Bildqualität fällt ordentlich aus: Die Helligkeit ist mit unter 300 cd/qm zwar mittelmäßig, dafür überzeugen Kontrast und Farbraumabdeckung. Bei der Farbtreue liegt das Nitro 5 knapp über einem Delta-E-Wert von 2, und schneidet damit schlechter ab als die meisten Gaming-Notebooks.

Die Tastatur liefert ein deutliches Druck-Feedback und ist stabil eingebaut. Sie besitzt Standard- und keine mechanischen Switches, was Sie in dieser Preisklasse aber auch nicht erwarten dürfen. Beim Touchpad stört die zu griffige Oberfläche, die sehr schnelle Mausbewegungen ausbremst – für Spieler ist das aber kein Hindernis, weil sie üblicherweise zum Spielen ohnehin eine echte Maus anschließen und das Touchpad abschalten.

DIE TECHNISCHEN DATEN

Acer Nitro 5 (AN517-55)

Prozessor (Taktrate)

Intel Core i7-12700H (Taktrate: 2,70 GHz, Boost-Takt bis zu 4,7 GHz; 14 Kerne / 20 Threads)

verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ

16.088 MB (16.384 MB), DDR4-3200

Grafikchip (Grafikspeicher)

Nvidia Geforce RTX 3060 (6 GB GDDR6)

Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ

17.3 Zoll (44 Zentimeter), 1920 x 1080, Matt

Festplatte

NVMe-SSD WD PC SN810 mit 475,7 GB (nutzbar); PCIe4.0 x4

optisches Laufwerk

– (-)

Betriebssystem

Windows 11 Home

LAN

Gigabit-Ethernet

WLAN

WiFi-6 (2×2)

Bluetooth

Bluetooth 5.1

Schnittstellen Peripherie

3x USB Typ-A (2x rechts mit USB 3.2 Gen 2, 1x links mit USB 3.2 Gen 1), 1x Typ-C mit Thunderbolt 4 (hinten), 1x LAN (links)

Schnittstellen Video

1x HDMI 2.1 (hinten), 1x Webcam

Schnittstellen Audio

1x Audioausgang/-eingang (links)

GESCHWINDIGKEIT

Acer Nitro 5 (AN517-55) (Note: 1,95)

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

87 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

84 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit im 3D Mark

77 Punkte (von 100)

Gaming-Score

80 Punkte (von 100)

BILDSCHIRM

Acer Nitro 5 (AN517-55) (Note: 3,52)

Größe

44,0 Zentimeter / 17,3 Zoll

Auflösung (Seitenverhältnis)

1920 x 1080 Bildpunkte (16:9)

Punktedichte

127 dpi

Helligkeit

277 cd/m²

Helligkeitsverteilung

89 %

Kontrast

1014:1

Wiederholrate

144 Hz

Abdeckung Farbraum (Prozent)

sRGB: 97 / Adobe-RGB: 74 / DCI-P3: 74

Farbtreue (Abweichung Delta-E)

2,01

Entspiegelung

hervorragend

MOBILITÄT

Acer Nitro 5 (AN517-55) (Note: 4,41)

Akkulaufzeit (Mobile Mark 25)

5:01 Stunden

Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil

3052 / 796 Gramm

UMWELT UND GESUNDHEIT

Acer Nitro 5 (AN517-55) (Note: 4,00)

Betriebsgeräusch: Lasttest (20 Minuten)

55 dB(A)

Temperatur unter Last: Unterseite /Oberseite

53 / 44 Grad Celsius

ALLGEMEINE DATEN

Acer Nitro 5 (AN517-55)

Internetadresse von Acer

www.acer.de

aktueller Straßenpreis

1400 Euro

Garantiedauer

24 Monate

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