iOS 16: Jetzt aktualisieren oder noch warten?

iOS 16: Jetzt aktualisieren oder noch warten?

Im Verlauf des Abends soll iOS 16 erscheinen, doch ist ein Upgrade sicher oder lohnt es sich, fürs Erste bei iOS 15 zu bleiben?

Der Release von iOS 16 steht vor der Tür und vielleicht zählen Sie auch die Minuten, bis Sie in die Einstellungen wechseln und Ihr iPhone aktualisieren können. Halt, stopp, jetzt… ist vielleicht doch nicht der richtige Augenblick. Die ersten großen iOS-Updates sind häufig voll von Bugs und ein paar der coolen neuen Features kommen ohnehin erst später.

Wir behalten die Situation des öffentlichen Releases im Auge und geben Bescheid, wenn es ein guter Zeitpunkt ist, zu wechseln.

iOS 16: Warum Sie jetzt aktualisieren sollten

Einfach gesagt: iOS 16 hält viele neue Funktionen für Ihr iPhone bereit. Die offensichtlichste davon ist der anpassbare Sperrbildschirm . Es gibt Neues beim Fokus-Modus, Sie können Nachrichten in iMessage bearbeiten und „zurückholen“, E-Mails in Mail planen und zurückholen, die Diktierfunktion wurde deutlich verbessert, es gibt nun eine haptische Tastatur, Sie können Objekte aus Bildern in Handumdrehen freistellen und vieles mehr.

iOS 16 ist da: Alle Neuerungen im Überblick

Zwar ist kein Release perfekt, doch für iOS 16 hat Apple einen langen, ausführlichen Beta-Test veranstaltet und der Konsens lautet: iOS 16 ist zwar nicht fehlerfrei, aber in einem ziemlich guten Zustand. Es ist sogar nicht unwahrscheinlich, dass Sie über gar keinen großen Fehler stolpern – zumindest keinen, der die vielen neuen Funktionen überschatten würde.

iOS 16: Warum Sie warten sollten

Trotz Beta-Tests erscheinen iOS-Updates immer  mit einer Handvoll nennenswerter Bugs. Diese werden normalerweise schnell behoben, sodass Sie nicht ewig auf darauf warten müssen, bis Sie aktualisieren können. In unserer Testzeit sind wir in den letzten paar Monaten auf keine großen Fehler gestoßen, was aber nicht heißt, dass es keine gibt.

Mittlerweile ist es üblich, dass einige der angekündigten Features die Erstveröffentlichung verpassen und erst im Verlauf des Jahres in kleineren Updates erscheinen – iOS 16.1 oder 16.2. Live-Aktivitäten – sich fortlaufend aktualisierende Benachrichtigungen für bestimmte Apps – schaffen es beispielsweise nicht rechtzeitig zum Release von iOS 16. Unterstützung für den neuen Smart-Home-Standard „Matter“, die neue Whiteboard-App „Freeform“, die geteilte iCloud-Fotomediathek und ein paar neue Game-Center-Funktionen erscheinen alle später.

Diese iOS-16-Funktionen verspäten sich

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass iPadOS 16.0 überhaupt nicht erscheint. Stattdessen wird die erste öffentliche Version iPadOS 16.1 im Oktober sein. Zu diesem Zeitpunkte dürfte übrigens auch macOS Ventura erscheinen. Wenn Sie also ein komplettes Apple-Ökosystem besitzen und wollen, dass alle Geräte gleichzeitig in Einklang miteinander funktionieren, sollten Sie vielleicht noch einen Monat warten.

Macwelt empfiehlt: Abwarten!

Am sichersten fahren Sie, wenn Sie auf iOS 16.1 warten, das zusammen mit iPadOS 16.1 und vielleicht macOS Ventura wahrscheinlich im Oktober erscheint. Sie erhalten mehr Funktionen und ein stabileres Erlebnis. Doch selbst, wenn Sie früher auf iOS 16 aktualisieren wollen, ist es häufig sinnvoll, die allererste Veröffentlichung  zu überspringen. Geben Sie Apple zumindest eine oder zwei Wochen, um größere Fehler mit iOS 16.0.1 zu beheben.

Wenn Sie jedoch grundsätzlich das Neueste vom Neuesten haben müssen und kleinere Unstimmigkeiten kein Problem für Sie darstellen, dann haben Sie Ihre Meinung ohnehin schon gebildet und lesen diesen Artikel nur zum Spaß, oder?

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