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Mac Studio M1 Max vs. M1 Ultra im Leistungsvergleich

Apple versprach bei der Präsentation des neuen Mac Studio erstklassige Performance, bei ersten Tests sind die Ergebnisse aber etwas differenzierter.

Bei der Vorstellung des Mac Studio präsentierte Apple eine beeindruckende Zahl an Benchmarks, die den neuen Macs überragende  Leistung bescheinigen. Gegenüber einem iMac ist das Studio M1 Ultra beim Rendern von 8K-Material um den Faktor 5 schneller, mit einem M1 Max immer noch um den Faktor 3,5. Aber auch bei Vergleiche mit Affinity Photo, Vectorworks, Photoshop, Houdini FX und NASA TetrUSSS waren die neuen Macs um ein Vielfaches schneller – auch im Vergleich mit Windows-Rechnern und dem Mac Pro. Schwieriger wird aber der Vergleich, wenn man zwischen M1 Max und Ultra wählen muss, kostet der M1 Ultra doch etwa das Doppelte.

Was bei Apples Benchmarks allerdings auffällt, ist das Fehlen älterer Apps oder gar die Leistung unter Rosetta. Mittlerweile liegen aber immer mehr Performance-Tests von anderen Quellen vor, so hat etwa PCMag einen Mac Studio mit 64 GPU-Cores gegen einen M1 Max mit 32 GPU-Cores antreten lassen – also eine etwas gegenüber der Basisversion aufgewertete Version.

Mac Studio (M1 Max) im Test: Apple lässt seine mächtigen Muskeln spielen

Leistungstests des Mac Studio sind grundsätzlich nicht ganz einfach. Nicht vergessen sollte man, dass man hier eigentlich drei unabhängige Komponenten vergleicht: Die CPUs, die Grafikkarten und Spezial-Chips wie Apples neue Media-Engine, die auf den Umgang mit ProRes-Video spezialisiert ist.

CPU

Da die Ultra-Version über die doppelte Anzahl an CPU-Kernen verfügt, sind höhere Leistungen bei den CPU-Tests nicht überraschend. Vor allem bei gut auf die ARM-Plattform abgestimmten Tests wie dem Benchmark Geekbench, Blender, Handbrake und Cinebench erzielt die Ultra-Version auch bei PCMag knapp doppelte Leistung: So kann sie beim besonders gut an Multiprozessor-Systeme angepassten Cinebench mit 24216 vs. 12371 Punkte bei der Max-Version brillieren. Anders allerdings ist das Ergebnis bei dem Photoshop-Benchmark Puget, der Rosetta nutzen muss: Hier erzielt die Ultra-Version nur 934 vs. 906 Punkte, eine kaum höhere Leistung.

Auch beim Test der Browser-Performance kann sich die Ultra-Version nicht immer abheben. Beim JetStream2-Test ist sogar die langsamere Max-Version besser, ebenso beim WebXPRT. Nur beim Basemark Web 3.0 ist die Ultra-Version mit 1769 Punkten etwas schneller als die Max-Version mit 1622 Punkten. Offensichtlich kann hier der Ultra seine 64-CPU-Kerne nur begrenzt ausspielen.

Grafikleistung

Beim Test der Grafikleistung hängt das Ergebnis ebenfalls stark von der Software ab. Beim Test 3DMark Wildlife Extrem kann die Ultra-Version die Max-Version mit 35019 zu 20349 Punkten abhängen, ebenso bei GFXBench 5.0 Aztec Ruins subtest. Bei dem auf älteren Technologien basierenden Test Car Chase Offscreen 1080p ist sogar die Ultra-Version mit 401 zu 455 Punkten etwas langsamer. Auch beim einzigen „echten“ Spiel “Rise oft the Tomb Raider” ist der Abstand mit 143 (Ultra) zu 128 (Max) recht eng. Mit 64 Cores ist die Grafikleistung der Ultra-Version überragend, kann aber offenbar schnell von schlecht optimierter Software oder Rosetta allgemein ausgebremst werden.

Nicht getestet hat PCMag dagegen etwa die Leistung der Media Engine, die für den Umgang mit ProRes-Video maßgeschneidert wurde. Im Vergleich zu einem i9-iMac kann der Mac Studio dank Spezial-Chip ProRes mit 12,6-fachem Tempo in ein anderes Format encodieren – der Max immerhin mit 7,5-fachem Tempo. Der Unterschied kommt dadurch, dass die Ultra-Version auf die doppelte Anzahl dieser Spezial-Chips zugreifen kann. Die Ultra-Version schafft es sogar acht Streams mit 8K-Video im Format ProRes abzuspielen. Offensichtlich gelingt es dieser Media Engine dadurch sogar, die von Apple maßgeschneiderte Erweiterungskarte After Burner zu übertrumpfen. Diese schafft nur maximal 6 Streams , dabei muss ein Mac Pro-Nutzer für die voluminöse Karte 2300 Euro Aufpreis zahlen.

Auch die Hardware-Unterstützung für Machine Learning sollte nicht vergessen werden, die 16 bzw. 32 Neural Engine Cores sollten Nutzern des Mac Studio ganze neue Anwendungen ermöglichen. Hier fehlt es aber noch an praxisrelevanten Tests.

Apple M1 Max

Apple M1 Ultra

CPU Cores

10

20

GPU Cores

24 or 32

48 or 64

Media Engine Cores

8

16

Efficiency Cores

2

4

Neural Engine Cores

16

32

Transistoren

57 Milliarden

114 Milliarden

RAM maximal

64GB

128GB

RAM Bandbreite

400 GB/s

800 GB/s

Fazit:

Eigentlich nicht überraschend: Anders als bei Apples aufgelisteten Benchmarks schlägt die Ultra-Version die Max-Version des Mac Studio nicht in allen Tests. Offensichtlich können die 20 CPU-Kerne und 64 GPU-Cores nicht von jeder Software effektiv genutzt werden, vor allem unter Rosetta. Vor allem im Video-Bereich, etwa bei Final Cut Pro oder auch Davinci Resolve kann die Ultra-Version beeindrucken und ist für anspruchsvolle Medienprofis erste Wahl. Gerade die Spezial-Chips wie Media Engine und Neural Engine sollte man aber nicht unterschätzen. Für Gamer ist das Mac Studio aber aktuell wohl weniger ideal, mangels aktueller Titel. So fällt doch auf, dass das in vielen Tests genutzte „Rise of the Tomb Raider” eigentlich schon 2015 erschien. Kein Wunder, dass viele Mac-Nutzer zusätzlich zu ihrem Mac oft auch eine Konsole besitzen.