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Milka-Gewinnspiele bei Whatsapp sind Betrug

Über Whatsapp gibt es angeblich Osterkörbe voll mit Milka-Schokolade zu gewinnen. Nun warnt Milka vor der Masche.

Zur Osterzeit nehmen Online-Betrüger verstärkt die Nutzer auf Whatsapp & Co. mit gefälschten Gewinnspielen ins Visier. Dabei wird auch der bekannte Markenname “Milka” missbraucht. Über Whatsapp werden Nachrichten weitergeleitet, laut denen Milka kostenlose Oster-Geschenkkörbe verschenkt.

Auf der Milka-Website und in einer Mitteilung warnt das Milka-Unternehmen Mondelez aktuell, dass es sich um falsche Milka-Gewinnspiele handeln würde. Konkret heißt es in der Warnung von Mondelez: “Hierbei handelt es sich um Klick-Köder, welche in ein Gewinnspiel überleiten” und fügt hinzu:

“Diese Aktionen sind nicht aus unserem Hause. Unsere Marke Milka steht mit diesen Gewinnspielen in keinem Zusammenhang. Sie verfolgen nur den Zweck personenbezogene Daten zu erhalten, um die Teilnehmer im Anschluss zu kontaktieren.”

So sieht eine Variante des gefakten Milka-Gewinnspiels aus, welches über Whatsapp verbreitet wird
Vergrößern So sieht eine Variante des gefakten Milka-Gewinnspiels aus, welches über Whatsapp verbreitet wird

© Mimikama.at

So sieht das gefakte Milka-Gewinnspiel aus

Das Sicherheitsportal Mimikama hat einen Screenshot von dem über Whatsapp verbreiteten gefälschten Milka-Gewinnspiel veröffentlicht. Demnach lautet die Whatsapp-Nachricht, die die Nutzer erhalten wie folgt (inklusive der Rechtschreibfehler):

“Kostenlosen Oster-Geschenkörbe von Milkas – 5.000 Gratisgeschenke für Sie milka.de”

Sobald der Nutzer den Link antippt, landet er auf einer russischen Website, die wie die Milka-Website aussieht. Dort soll man einfache Fragen beantworten und wird aufgefordert, die erhaltene Whatsapp-Nachricht an eigene Kontakte weiterzuleiten. Als Belohnung winkt dann ein Geschenk.

Tatsächlich gibt es natürlich keine leckeren Milka-Produkte zu gewinnen, sondern den Betrügern geht es einzig und allein darum, an die Personendaten der Nutzer zu gelangen und für die Verbreitung des Gewinnspiel-Fakes zu sorgen. Nicht auszuschließen ist, dass es auch Varianten der gefälschten Milka-Gewinnspielseiten gibt, bei denen versucht wird, Malware auf den Rechnern zu installieren oder den Nutzern irgendwelche teuren Abos anzudrehen.

So erkennen Sie echte Milka-Gewinnspiele

Bei der Gelegenheit betont Mondelez auch, dass Milka-Gewinnspiele ausschließlich auf den offiziellen Websites und den offiziellen Kanälen in den sozialen Medien angeboten werden.  Und dies immer mit den dazugehörigen Teilnahmebedingungen, einem Impressum und Datenschutzbestimmungen.

Dabei würden auch immer die für die Aktion verantwortlichen Unternehmen konkret benannt, wie etwa “Mondelez Deutschland Services GmbH & Co KG” oder “Mondelez Europe Services GmbH – Zweigniederlassung Österreich”. Die Empfehlung für Verbraucher lautet:

“Ist der Absender nicht MONDELEZ, sind Informationen nicht eindeutig oder fehlen, raten wir klar von der Abgabe personenbezogener Daten ab!”

Jagd auf Naschkatzen auch im Ausland – inspiriert von Offline-Betrugsfall im Jahr 2006

Der gute Name von Milka dürfte vor allem im deutschsprachigen Raum von den Online-Betrügern missbraucht werden. Es gibt aber ähnliche Beispiele aus dem Ausland.

Unsere britischen Kollegen von Techadvisor.com hatten beispielsweise kürzlich vor gefälschten Oster-Gewinnspielen berichtet , die über Whatsapp verbreitet werden und den im britischen Raum bekannten Hersteller Cadbury betreffen. Auch hier geht es um “Ostern” und angebliche Gewinnchancen für “kostenlose Osterkörbe mit Cadbury-Schokolade”.

Solche Attacken finden also auch in Großbritannien alljährlich statt. Interessant ist die Herkunft:

Eine angebliche Truppe von Marktforschern hatte im Jahr 2006 kurz vor Ostern Passanten vor dem Londoner Bahnhof in Victoria befragt. Im Gegenzug für das Ausfüllen eines Formulars mit vielen, vielen persönlichen Daten wurde den Passanten ein Korb voller Schokolade angeboten. Über 80 Prozent der Befragten nahmen das Angebot an und gaben damit jedes Mal den Betrügern viele Informationen von sich preis. Und dies nur für Schokolade.

Seit Whatsapp & Co. müssen sich die Betrüger nicht mehr an die Straße stellen…

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