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Nach iPhone: Bastler bringt USB-C auch auf Airpods

Nicht so einfach, aber machbar: Ken Pillonel zeigt, wie man das komplette Airpods-Gehäuse druckt und mit USB-C statt Lightning-Anschluss versieht.

Als das Ladegehäuse seiner Airpods nicht mehr laden wollte, meldete sich der Roboter-Ingenieur Ken Pillonel bei der Apple-Hotline und erfuhr, dass sich eine Reparatur oder der Austausch des Akkus oder des Anschlusses nicht lohne – man würde einfach ein neues Modell dafür erhalten, das sei wirtschaftlicher. Das ist natürlich nicht nachhaltig, sondern eine ziemliche Verschwendung. Doch leider ist das Gehäuse so gut verklebt und zusammengesteckt, dass man das normalerweise gar nicht auseinander bekommt.

So sägt Pillonel das Airpods-Gehäuse gekonnt auseinander und entwirft anschließend zwei Ersatzteile für jede Seite des Gehäuses, wie “The Verge” berichtet . Dafür benutzt der junge Ingenieur zunächst einen FDM-3D-Drucker, erhält dann aber mit einem SLA-Drucker ein glatteres Ergebnis. Die von ihm konstruierten Teile rasten perfekt ein und schaffen eine Außenhülle, die aussieht, ”als wäre sie nicht einmal berührt worden.”

Doch damit gibt er sich nicht zufrieden. Wie schon vorher beim iPhone, dem er erstmalig einen USB-C-Anschluss statt Lightning verpasst hat , was ironischerweise auch der neuen EU-Richtlinie entspricht, zukünftig alle Smartphones und andere Geräte auf USB-C umzustellen – gelingt Pillonel dies nun auch mit seinem Airpod-Gehäuse. Nach tagelanger Forschung vermag Pillonel eine maßgeschneiderte Leiterplatte zu entwickeln, die genau in das (perfekt 3D-nachgedruckte) Gehäuse der Airpods passt. Das Endergebnis ist ein Paar Airpods, das sich über das neu gedruckte Gehäuse mit jedem USB-C-Kabel aufladen lässt. Das knapp zehnminütige Video mit (übersetztem) Titel ”Das Schmutzige Geheimnis der Airpods (und wie ich es bekämpfe!)” gibt es auf Youtube:

Alles Open Source zum Selbermachen

Und da es nicht nur die technischen Details zeigt, sondern auch noch flott und spannend gemacht ist, lohnt sich die Ansicht auf jeden Fall, auch wenn man erkennt, dass man doch einiges an technischem Know-how benötigt, um das nachzumachen. Immerhin bietet Ken Pillonel mit den Open-Source-Druckerdaten fürs Gehäuse und die USB-C-Platine und weiteren präzisen Anweisungen alles, damit man das unter dieser Voraussetzung und mit den nötigen Geräten zu Hause auch selbst hinbekommt. Außerdem erwägt er, ein fertiges Produkt zum Kauf anzubieten. Weitere Details und um sein Interesse als Kunde anzumelden, findet man auf seiner Homepage ” Airpods’ Dirty Secret