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Passwörter verwalten – Manager und Bordmittel

Sichere Passwörter sind eine komplizierte Angelegenheit, denn man kann sich nur wenige merken. Darum sollte man das einer Software überlassen – oder den Bordmitteln von Mac und iPhone.

Um die im Internet benötigten Passwörter zu erstellen und zu verwalten, gibt es verschiedene Optionen. Da ist zum einen der in macOS und in iOS/iPadOS eingebaute Schlüsselbund, der von Safari verwendet wird. Zum anderen haben Browser wie Chrome, Edge und Firefox eine eingebaute Passwortverwaltung. Als dritte Möglichkeit gibt es spezielle Passwortverwaltungen, wie beispielsweise 1Password , Bitwarden , Dashlane und Keeper . Eine dieser Möglichkeiten sollte man unbedingt wählen und es dann der jeweiligen Passwortverwaltung überlassen, sichere und für jeden Web-Account unterschiedliche Passwörter zu erstellen. Das ist um Längen sicherer und auch komfortabler, als sich selbst Passwörter auszudenken. Auch beim Ändern von Passwörtern helfen die Passwortverwaltungen. Öffnet man die Seite, auf der man das Passwort für den jeweiligen Account ändern kann, wird nach der Eingabe des alten Passworts ein neues, sicheres Passwort vorgeschlagen und in die beiden Eingabefelder eingetragen. Man muss die Änderung dann nur noch bestätigen. Dann wird das alte Passwort in der Passwortverwaltung automatisch durch das neue ersetzt.

Eine Passwortverwaltung wie hier in Firefox hilft auch dabei, alte Passwörter durch neue, sichere zu ersetzen.
Vergrößern Eine Passwortverwaltung wie hier in Firefox hilft auch dabei, alte Passwörter durch neue, sichere zu ersetzen.

Apples Passwortverwaltung auf dem Mac …

Im Schlüsselbund sind die Passwörter nicht wie bei einer separaten Passwortverwaltung mit einem eigenen Kennwort geschützt. Man kann sie in Safari aber nur dann verwenden, wenn man sich bei jeder Anmeldung auf einem Web-Account mit dem Gerätepasswort oder per Touch-ID/Face-ID identifiziert. Auch kann man die Passwörter nicht ohne Autorisierung einsehen, kopieren oder exportieren. Wer jedoch das Gerätepasswort kennt, kann nicht nur auf das Gerät, sondern auch auf alle Passwörter zugreifen. Darum ist es unbedingt anzuraten, ein besonders sicheres Gerätepasswort zu verwenden. Und das ist dann das einzige, das man sich merken muss.

Damit Safari auf dem Mac die Anmeldedaten einfügen kann, aktiviert man dies in den Einstellungen unter „Automatisch ausfüllen“.
Vergrößern Damit Safari auf dem Mac die Anmeldedaten einfügen kann, aktiviert man dies in den Einstellungen unter „Automatisch ausfüllen“.

Damit Safari auf dem Mac gespeicherte Benutzernamen und Passwörter beim Anmelden eines Accounts in die entsprechenden Felder einträgt oder starke Passwörter für einen neuen Account vorschlägt, muss in den Einstellungen unter „Automatisch ausfüllen“ der Punkt „Benutzernamen und Passwörter“ markiert sein. Meldet man sich dann bei einem Web-Account an, blendet sich unterhalb der Eingabefelder ein Fenster mit dem für den Account hinterlegten Benutzernamen ein. Per Touch-ID lässt sich die Eingabe schnell bestätigen. Bei einem neuen Account wird beim Klick in das Eingabefeld für das Passwort ein starkes Passwort vorgeschlagen und, wenn man die Eingabe bestätigt, auch gleich in das Kontrollfeld eingetragen. Die vom Schlüsselbund generierten Passwörter haben immer dasselbe Schema und bestehen aus drei durch Bindestriche getrennten Gruppen mit jeweils sechs Zeichen, darunter eine Zahl und ein Großbuchstabe.

Jede Anmeldung bei einem Web-Account muss man auf dem Mac mit Touch-ID oder dem Gerätepasswort bestätigen.
Vergrößern Jede Anmeldung bei einem Web-Account muss man auf dem Mac mit Touch-ID oder dem Gerätepasswort bestätigen.

… und iPhone/iPad

Auf dem iPhone und dem iPad aktiviert man das automatische Ausfüllen und Erzeugen der Passwörter in den Einstellungen unter „Passwörter > Automatisch ausfüllen“ und wählt „iCloud-Schlüsselbund“ aus, den man zuvor in den iCloud-Einstellungen aktiviert. Dann kann Safari auch starke Passwörter vorschlagen. Wenn man noch andere Browser oder eine eigenständige Passwortverwaltung installiert hat, werden diese hier ebenfalls aufgelistet und lassen sich auswählen. Außerdem aktiviert man, in den Einstellungen unter „Touch/Face ID & Code“ den Schieberegler bei „Passwort automatisch ausfüllen“. Dann kann man die Eingabe der Benutzerdaten in die Eingabefelder mit Fingerabdruck oder Gesichtsscan bestätigen. Das betrifft auch die Passwortverwaltungen von Chrome, Edge und Firefox und die Apps der Passwortverwaltungen.

Ist der iCloud-Schlüsselbund auf dem iPhone aktiviert, kann Safari starke Passwörter für neue Accounts vorschlagen.
Vergrößern Ist der iCloud-Schlüsselbund auf dem iPhone aktiviert, kann Safari starke Passwörter für neue Accounts vorschlagen.

Um die Passwörter und Benutzernamen der Web-Accounts einsehen zu können, hat man auf dem Mac seit macOS Monterey zwei Optionen. Zum einen findet man die Passwörter wie bisher in den Voreinstellungen von Safari, und zum anderen in der Systemeinstellung „Passwörter“. Hier kann man jeweils Einträge löschen sowie neue hinzufügen, generieren lassen sich sichere Passwörter hier aber nicht. Zudem kann man nach einem Klick auf das Kreissymbol mit den drei Punkten Anmeldedaten exportieren und importieren. Die Daten werden im Format CSV gesichert und importiert. Dieses Format unterstützen auch Chrome, Edge und Firefox sowie viele eigenständige Passwortverwaltungen. Wichtig ist, die Option „Kompromittierte Passwörter erkennen“ zu aktivieren. Dann wird automatisch geprüft, ob die Anmeldedaten eventuell in einem bekannten Datenleck aufgetaucht sind. Die Passwortverwaltung warnt zudem, wenn man dasselbe Passwort mehrfach oder ein zu schwaches Passwort verwendet. Dazu muss die Passwortüberwachung aber nicht aktiviert sein. Auf dem iPhone und dem iPad findet man die Anmeldedaten in den Einstellungen unter „Passwörter“. Hier aktiviert man unter „Sicherheitsempfehlungen“ auch die Option „Kompromittierte Passwörter erkennen“.

In der Systemeinstellung „Passwörter“ wird man auch gewarnt, wenn ein Passwort doppelt oder zu leicht zu erraten ist.
Vergrößern In der Systemeinstellung „Passwörter“ wird man auch gewarnt, wenn ein Passwort doppelt oder zu leicht zu erraten ist.

Ein besonderes Highlight in macOS Monterey und iOS/iPadOS 15 ist die Möglichkeit, die sechsstelligen Bestätigungscodes für die Zwei-Faktor-Autorisierung (2FA) zu generieren, für den man sonst ein separates OTPT-Programm auf dem iPhone verwendet. Man markiert dazu auf dem Mac einen Eintrag links in der Liste, öffnet mit einem Klick auf „Bearbeiten“ ein Fenster und klickt dort auf „Konfigurationsschlüssel eingeben“. Unter iOS und iPad OS tippt man in den Einstellungen unter „Passwörter“ auf ein Passwort und dann auf „Bestätigungscode konfigurieren“. Wie das jeweils funktioniert, ist von Webanbieter zu Webanbieter unterschiedlich. Entweder wird ein QR-Code oder ein Konfigurationsschlüssel erzeugt. Zukünftig wird dann der sechsstellige Einmal-Code direkt von Safari generiert und automatisch in das betreffende Feld auf der Webseite eingetragen. Im Prinzip hat man dann aber keine echte Zwei-Faktor-Autorisierung, da ja keine zwei unterschiedliche Mittel verwendet werden, sondern eine Zwei-Stufen-Autorisierung auf demselben Gerät. Sollten aber die Anmeldedaten abhandengekommen sein, kann sich mit diesen niemand ohne Zugang zum Mac, iPhone oder iPad am Konto anmelden, da nur hier der Bestätigungscode generiert wird.

Die Passwortverwaltung von macOS und iOS/iPadOS kann auch die Bestätigungscodes für die Zwei-Faktor-Autorisierung erzeugen.
Vergrößern Die Passwortverwaltung von macOS und iOS/iPadOS kann auch die Bestätigungscodes für die Zwei-Faktor-Autorisierung erzeugen.

Passwörter in Firefox

In Firefox lässt sich auf dem Mac der Zugriff auf die Anmeldedaten mit einem Hauptpasswort absichern. Alle Passwortoptionen findet man in den Einstellungen von Firefox unter „Datenschutz & Sicherheit“. Man muss sich für jede Sitzung einmal mit dem Hauptpasswort identifizieren, um die gespeicherten Passwörter zu verwenden, einzusehen oder zu bearbeiten. Leider unterstützt Firefox auf dem Mac Touch-ID bisher nicht. In den Einstellungen lässt sich zudem festlegen, ob Benutzername und Passwort in die entsprechenden Eingabefelder automatisch eingetragen werden sollen, oder ob man sie nach einem Klick in eines der Felder erst auswählen muss, was aus Sicherheitsgründen besser ist. Meldet man sich an einer neuen Webseite an, kann Firefox zudem sichere Passwörter vorschlagen, sofern dies in den Einstellungen aktiviert ist.

Die Einstellungen für die Passwortverwaltung findet man auf dem Mac in den Einstellungen des Browsers.
Vergrößern Die Einstellungen für die Passwortverwaltung findet man auf dem Mac in den Einstellungen des Browsers.

Außerdem prüft der Browser, ob ein Benutzernamen in einem bekannten Datenleck aufgetaucht ist und verwendet dazu den Service von „Have I been pwned“. Um Passwörter aus einer CSV-Datei zu importieren, schaltet man dies zuerst in den Konfigurationen frei. Dazu tippt man „about:config“ (ohne Anführungszeichen) in die Adresszeile ein. Dann sucht man nach „fileimport“ und stellt dort die Option bei „signon.management.page.fileImport.enabled“ von „false“ auf „true“ um. Der Export als CSV-Datei ist standardmäßig aktiviert. Die Befehle für den Import und den Export der Passwörter findet man im Fenster „Gespeicherte Zugangsdaten“, wenn man rechts oben auf das Symbol mit den drei Punkten klickt.

Nachdem man eine Einstellung in der Konfiguration geändert hat, lassen sich Passwörter aus einer CSV-Datei in Firefox importieren.
Vergrößern Nachdem man eine Einstellung in der Konfiguration geändert hat, lassen sich Passwörter aus einer CSV-Datei in Firefox importieren.

Die Passwörter sind auf dem Mac mit dem Hauptpasswort lokal verschlüsselt, sofern man es eingerichtet hat. Aktiviert man die Synchronisation, wozu man ein Firefox-Konto benötigt, werden die Passwörter auf dem Gerät entschlüsselt, dann mit dem Passwort des Firefox-Kontos verschlüsselt und auf dem Synchronisationsserver abgelegt. Um auf dem iPhone und dem iPad die Passwortverwaltung von Firefox zu aktivieren, ruft man in den Einstellungen „Passwörter > Automatisch ausfüllen“ auf, identifiziert sich per Touch-ID oder Face-ID, aktiviert die Option und markiert das Häkchen bei „Firefox“. Das muss man dann nochmals per Touch/Face-ID bestätigen. Die in Firefox gespeicherten Zugangsdaten sind in den Einstellungen von Firefox unter „Zugangsdaten & Passwörter“ zu finden. Hier lässt sich die Speicherung auch ausschalten, und man kann die Daten bearbeiten oder löschen. Aktiviert man „Im Anwendungsmenü anzeigen“, erscheint der Eintrag „Passwörter“ direkt im Menü von Firefox. Die Synchronisierung deaktiviert man in den Einstellungen, wozu man auf den Benutzernamen bei „Firefox-Konto“ tippt und dann „Sync trennen“ auswählt.

Die gespeicherten Zugangsdaten findet man auf dem iPhone über das Einstellungsmenü des Browsers.
Vergrößern Die gespeicherten Zugangsdaten findet man auf dem iPhone über das Einstellungsmenü des Browsers.

Passwörter in Edge

In Edge hat man in den Einstellungen auf dem Mac unter „Profile > Kennwörter“ die Wahl, die im Browser gespeicherten Passwörter, ohne jegliche weitere Identifizierung zu verwenden, oder Edge so einzustellen, dass entweder einmal pro Sitzung oder für jede Anmeldung an einer Webseite das Gerätepasswort eingetippt werden muss. Das Tippen kann man sich ersparen, wenn der Mac einen Fingerabdrucksensor hat. Außerdem aktiviert man unter „Kennwörter“ das Speichern von neuen Passwörtern sowie das Vorschlagen sicherer Passwörter. Man kann die Passwörter einsehen, indem man jeweils auf das Augensymbol klickt, und sich außerdem anzeigen lassen, ob sie kompromittiert wurden (Integrität).

In Edge lässt sich auf dem Mac der Zugriff auf die gespeicherten Zugangsdaten wie in Safari mit dem Gerätepasswort absichern.
Vergrößern In Edge lässt sich auf dem Mac der Zugriff auf die gespeicherten Zugangsdaten wie in Safari mit dem Gerätepasswort absichern.

Um Kennwörter zu bearbeiten, zu löschen oder zu kopieren, klickt man auf das Symbol mit den drei Punkten rechts neben dem jeweiligen Eintrag in der Liste. Hier gibt es auch die Option „Ändern“, mit der man die Webseite aufruft, um ein neues Passwort zu erstellen. Damit Edge auf dem Mac ein sicheres Passwort für einen neuen Account erzeugen kann, klickt man in das Passwortfeld mit einem Sekundärklick (rechte Maustaste) und wählt „Sicheres Kennwort vorschlagen“ im Kontextmenü aus. Und um Passwörter aus einer CSV-Datei zu importieren oder um sie zu exportieren, klickt man in der Abteilung „Gespeicherte Kennwörter“ rechts oben auf das Symbol mit den drei Punkten. Die Passwörter werden mit AES-256 verschlüsselt, das Verschlüsselungspasswort legt Edge in der Schlüsselbundverwaltung von macOS ab. Um die Passwörter zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren, richtet man ein Konto bei Microsoft ein.

Um auf dem Mac ein sicheres Passwort zu erzeugen, muss man im Eingabefeld mit einem Sekundärklick das Kontextmenü öffnen.
Vergrößern Um auf dem Mac ein sicheres Passwort zu erzeugen, muss man im Eingabefeld mit einem Sekundärklick das Kontextmenü öffnen.

Die Einstellungen für die Synchronisierung findet man unter „Profile > Synchronisieren“. Dazu werden die Passwörter verschlüsselt auf einem Server von Microsoft abgelegt. Auf dem iPhone oder dem iPad ruft man wie bei Firefox in den Einstellungen „Passwörter > Automatisch ausfüllen“ auf und aktiviert Edge. In den Einstellungen von Edge findet man unter „Persönlich > Kennwörter“ die gespeicherten Zugangsdaten. Hier lässt sich die Speicherung der Kennwörter und das Vorschlagen sicherer Passwörter auch ausschalten sowie jeder Eintrag in der Liste bearbeiten oder löschen. Über „Kennwortmonitor“ prüft man die Benutzerdaten auf Datenlecks. Unter „Persönlich“ lässt sich auch die Synchronisierung ausschalten oder das Konto bei Microsoft löschen. Um bei einem neuen Account ein sicheres Passwort erstellen zu lassen, tippt man in das Eingabefeld für das Passwort, dann auf das Schlüsselsymbol und auf „Kennwort vorschlagen“ und abschließend auf „Vorgeschlagenes Kennwort verwenden“.

Passworteinstellungen und gespeicherte Zugangsdaten findet man auf dem iPhone in Edge unter „Persönlich“.
Vergrößern Passworteinstellungen und gespeicherte Zugangsdaten findet man auf dem iPhone in Edge unter „Persönlich“.

Passwörter in Chrome

In den Einstellungen von Chrome auf dem Mac gibt es unter „Automatisches Ausfüllen > Passwörter“ nur zwei Einstellungen: Man kann das Speichern von eingetippten Passwörtern und das automatische Anmelden aktivieren. Viele Webseiten unterstützen das automatische Anmelden aus Sicherheitsgründen aber nicht und man muss dann die Anmeldung jeweils noch per Klick bestätigen. Aber es ist sowieso sicherer, diese Einstellung ausgeschaltet zu lassen. Die Anmeldedaten werden trotzdem in die Eingabefelder eingetragen, die Anmeldung muss man dann aber noch per Klick bestätigen. Es gibt in Chrome keine Option wie in Firefox oder Edge, um die Anmeldedaten per Passwort oder Touch-ID zusätzlich zu schützen. Das Vorschlagen von sicheren Passwörtern für neue Accounts ist immer aktiv, darum gibt es hierfür keine Einstellung.

Damit man in Chrome Passwörter aus einer CSV-Datei importieren kann, muss man zuerst eine Einstellung auf der Konfigurationsseite ändern.
Vergrößern Damit man in Chrome Passwörter aus einer CSV-Datei importieren kann, muss man zuerst eine Einstellung auf der Konfigurationsseite ändern.

Möchte man Passwörter aus einer CSV-Datei importieren, muss man zuerst Hand anlegen. Dazu tippt man in die Adresszeile „chrome://flags“ ein (ohne Anführungszeichen), um die Seite mit den Konfigurationen aufzurufen. Dort sucht man nach „password import“, wählt dann rechts „enabled“ aus und startet Chrome neu. Nun kann man unter „Gespeicherte Passwörter“ rechts auf das Symbol mit den drei Punkten klicken und „Importieren“ auswählen. Um zu prüfen, ob Benutzername und Passwort durch einen Hack kompromittiert wurden, klickt man auf das kleine, nach rechts weisende Dreieck neben „Passwörter prüfen“. Damit das funktioniert, muss in den Einstellungen unter „Sicherheit und Datenschutz“ der Standardschutz oder der erweiterte Schutz aktiviert sein. Das Synchronisieren der Daten mit anderen Geräten wird unter „Google und ich“ eingeschaltet. Und unter „Synchronisierung und Google-Dienste“ legt man fest, was zwischen den Geräten abgeglichen werden soll, darunter die Passwörter. Standardmäßig werden die Daten mit dem Passwort des Google-Kontos verschlüsselt. Man kann aber auch ein eigenes Passwort verwenden. Dazu klickt man auf „Verschlüsselungsoptionen“ und tippt ein eigenes Passwort ein. Es wird dann auf allen synchronisierten Geräten verwendet.

Anstatt mit dem Passwort des Google-Kontos lassen sich die Anmeldedaten auch mit einem eigenen Passwort verschlüsseln.
Vergrößern Anstatt mit dem Passwort des Google-Kontos lassen sich die Anmeldedaten auch mit einem eigenen Passwort verschlüsseln.

Auf dem iPhone oder dem iPad ruft man wie bei Edge und Firefox in den Einstellungen „Passwörter > Automatisch ausfüllen“ auf und aktiviert Chrome. Um die gespeicherten Zugangsdaten aufzulisten, zu bearbeiten oder zu löschen, öffnet man auf dem iPad die Einstellungen mit einem Tipp auf das Anwendersymbol und tippt dort auf „Passwörter“. Auf dem iPhone findet man die Einstellungen auch nach dem Tipp auf das Symbol mit den drei Punkten rechts unten. Unter „Passwörter“ lässt sich die Speicherung generell ausschalten, und man kann die Benutzerdaten auf Datenlecks hin prüfen lassen. Unter „Synchronisierung > Verschlüsselung“ findet man die Einstellung, um ein eigenes Passwort für die Verschlüsselung zu erstellen. Und um sich vom Google-Konto und der Synchronisierung abzumelden, tippt man in den Einstellungen von Chrome auf den Benutzernamen.

In den Einstellungen von Chrome auf dem iPhone findet man die Anmeldedaten und kann sie dort auch prüfen lassen.
Vergrößern In den Einstellungen von Chrome auf dem iPhone findet man die Anmeldedaten und kann sie dort auch prüfen lassen.

Passwortmanager: Das taugen die Programme

Sobald man Passwörter für unterschiedliche Browser oder mit anderen Betriebssysteme als macOS und iOS/iPadOS verwalten möchte, kommt man nicht um einen Passwortmanager herum. Aber auch ohne diese Anforderungen haben Passwortmanager einige Vorteile. Man kann unter anderem auch Notizen, Softwarelizenzen und Dokumente verwalten, und die meisten können auch Einmalpasswörter (TOTP) generieren. Zudem lassen sich viele Konten außer mit dem Masterpasswort zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentisierung schützen. Wir haben uns von  Bitwarden , Dashlane und Keeper die Testversionen angesehen und ausprobiert, 1Password verwenden wir seit längerem in der bezahlten Variante.

Passwortmanager wie 1 Password können nicht nur Passwörter, sondern auch andere Dinge wie etwa Softwarelizenzen verwalten.
Vergrößern Passwortmanager wie 1 Password können nicht nur Passwörter, sondern auch andere Dinge wie etwa Softwarelizenzen verwalten.

In der Regel installiert man auf dem Mac ein Programm sowie für jeden Browser eine Erweiterung beziehungsweise ein Plug-in, Safari, Chrome, Edge und Firefox werden von allen unterstützt. Installiert man die Manager über den Mac App Store, ist die Safari-Erweiterung schon dabei. Von 1Password gibt es auch eine Erweiterung für Safari im Store, die ohne das eigenständige Programm funktioniert. Über die Erweiterungen hat man im Browser Zugriff auf die Passwörter und alle anderen gespeicherten Daten. Für das iPhone und das iPad gibt es eine App des jeweiligen Anbieters. Auf dem Mac schaltet man beim Einsatz eines Passwortmanagers die Passwortverwaltung in den Browsern aus, damit diese dem Passwortmanager nicht in die Quere kommt. Unter iOS/iPadOS aktiviert man den Passwortmanager in den Einstellungen unter „Passwörter & Accounts > Automatisch ausfüllen“ und deaktiviert den iCloud-Schlüsselbund und alle anderen Passwortmanager.

Über die Erweiterungen für die Browser, hier Bitwarden, hat man direkten Zugriff auf die gespeicherten Informationen.
Vergrößern Über die Erweiterungen für die Browser, hier Bitwarden, hat man direkten Zugriff auf die gespeicherten Informationen.

Alle Programme beherrschen es, im Browser bei der Anmeldung an einem Account die Daten in die Felder für Benutzernamen und Passwort einzutragen. Sofern verfügbar, schaltet man aus Sicherheitsgründen aber die automatische Anmeldung aus. Legt man einen neuen Account auf einer Website an, werden die Daten nach einer Nachfrage als neues Login von der Passwortverwaltung gespeichert. Das Passwort sollte man sich dabei nicht selbst ausdenken, sondern lässt es vom Passwortmanager erzeugen. Dabei kann man den zu verwendenden Zeichenvorrat sowie die Länge und die Art des Passworts festlegen. Auch beim Ändern eines Passworts wird man unterstützt, die Passwortverwaltungen speichern automatisch das neue Passwort für den Login. Dashlane beherrscht zudem einen automatischen Passwortwechsel für eine Reihe von Accounts, man muss dazu nicht jeweils die Seite der Accounts aufsuchen.

Für den Passwortgenerator lassen sich Zeichenvorrat und Länge des Passworts festlegen.
Vergrößern Für den Passwortgenerator lassen sich Zeichenvorrat und Länge des Passworts festlegen.

Ein weiteres nützliches Werkzeug ist der Passwortcheck. Damit lassen sich die Passwörter auf Stärke und auf Doppler hin überprüfen. Zudem kann man prüfen lassen, ob ein Account und dessen Passwort durch einen Angriff auf die Website des Anbieters gefährdet worden ist. Auf jeden Fall sollte man sich die Voreinstellungen des Passwortmanagers genau anschauen. Hier legt man nämlich unter anderem fest, wann der Manager automatisch geschlossen werden soll, wann eine aus dem Passwortmanager in die Zwischenablage kopierte Information dort wieder gelöscht wird, ob Touch-ID oder Face-ID verwendet werden sollen und wann wieder die Angabe des Masterpassworts erforderlich ist.

In den Passworteinstellungen auf dem iPhone legt man fest, welche Passwortverwaltung verwendet werden soll.
Vergrößern In den Passworteinstellungen auf dem iPhone legt man fest, welche Passwortverwaltung verwendet werden soll.

Die Daten werden in einem verschlüsselten Tresor (Vault) gespeichert. Die Synchronisierung zwischen verschiedenen Geräten geschieht über das Internet, wozu ein Konto beim jeweiligen Anbieter erforderlich ist. Geschützt wird der Tresor durch das Masterpasswort. Es muss unbedingt besonders sicher sein. Denn wäre es leicht zu knacken, könnten Angreifer auf sämtliche Informationen zugreifen. Zusätzlichen Schutz erreicht man zudem mit einer Zwei-Faktor-Authentisierung. 1Password verwendet außer dem Masterpasswort noch einen lokal auf dem Gerät des Anwenders automatisch erstellten langen Sicherheitsschlüssel, um die auf dem Server des Anbieters gespeicherten Daten abzusichern.

Schwache und mehrfach verwendete Passwörter werden von einem Passwortmanager automatisch angezeigt.
Vergrößern Schwache und mehrfach verwendete Passwörter werden von einem Passwortmanager automatisch angezeigt.

Die Passwortmanager bieten eine Testversion an, die für einen bestimmten Zeitraum genutzt werden kann. Danach gibt es bei Dashlane und Keeper ohne Abo nur noch eine sehr eingeschränkte Version, die sich ausschließlich auf einem Gerät verwenden lässt und auch weniger Funktionen aufweist. 1Password lässt sich nach der Probezeit ohne Abo gar nicht verwenden. Bitwarden kann man dagegen weitgehend ohne Bezahlung verwenden, für einige Optionen wie den OTPT-Generator oder die Passwortprüfung benötigt man aber ein Abo für den Premium-Account. Neben Einzellizenzen stehen jeweils auch Familienlizenzen zur Verfügung, die von mehreren Personen genutzt werden können.

Passwortverwaltungen

1Password

Bitwarden

Dashlane

Keeper

Preis pro Jahr ca.

38,00 €

10,00 €

40,00 €

42,00 €

Familientarif

55,00 €

40,00 €

60,00 €

89,00 €

Betriebssysteme

macOS, iOS, Windows, Android, Linux, Chrome OS

macOS, iOS, Windows, Android, Linux

macOS, iOS, Windows, Android

macOS, iOS, Windows, Android, Linux

Browser

Safari, Firefox, Edge, Chrome, Brave

Safari, Firefox, Edge, Chrome, Opera, Vivaldi, Brave, Tor

Safari, Firefox, Edge, Chrome

Safari, Firefox, Edge, Chrome, Opera, Internet Explorer

Synchronisierung

Web

Web

Web

Web

Zwei-Faktor-Authentisierung für den Tresor

ja

ja

Lässt sich nur mit Firefox und Chrome/Chromium einrichten

ja

TOTP-Generator

ja

ja, mit bezahltem Account

ja

ja

Touch-ID Mac

ja

ja

ja

ja

Apple Silicon

ja

ja

ja

nein

Unabhängige Security Audits

ja

ja

Keine Info

ja

Testversion

14 Tage, Konto erforderlich

Kostenlose Version ohne Limit mit etwas geringerem Funktionsumfang

30 Tage, Dashlane free für ein Gerät und 50 Passwörter mit geringerem Funktionsumfang

30 Tage, kostenlose Version für 1 Mobilgerät

Sonstiges

Open Source

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