Pornhub, Youporn & Mydirtyhobby: Sperre bestätigt

Pornhub, Youporn & Mydirtyhobby: Sperre bestätigt

Pornhub, Youporn und Mydirtyhobby dürfen ihre pornografischen Inhalte in Deutschland nicht verfügbar machen. Der Grund.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat bestätigt (Aktenzeichen: 13 B 1911/21, 13 B 1912/21 und 13 B 1913/21), dass die Porno-Portale Pornhub, Youporn und Mydirtyhobby (diese werden in dem Urteil des OVG nicht namentlich genannt, es steht aber fest, dass es sich um diese drei Portale handelt) in Deutschland nicht erreichbar sein dürfen, solange sie nicht ein Jugendschutzsystem einführen, das garantiert, dass nur Erwachsene Zugang zu deren Inhalten bekommen.

Das OVG hat mit seiner aktuellen Entscheidung die Beschwerde der beiden Betreiber der genannten Porno-Portale gegen die vorausgegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf (VG Düsseldorf 27 L 1414/20, 27 L 1415/20, 27 L 1416/20) zurückgewiesen. Denn das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte zuvor die entsprechenden Verbote der Landesanstalt für Medien NRW bestätigt. Die Beschlüsse des OVG sind unanfechtbar.

Landesanstalt für Medien NRW verbietet Inhalte der drei Porno-Portale

Die Landesanstalt für Medien NRW hatte seinerzeit angeordnet, dass Pornhub, YouPorn und Mydirtyhobby ihre pornografischen Inhalte für Jugendliche unzugänglich machen müssen. Das sei zum Beispiel dadurch möglich, dass jeder Online-Besucher einen Altersnachweis vorlegen muss. Solange das nicht der Fall ist, dürfen Pornhub, YouPorn und Mydirtyhobby ihre Inhalte in Deutschland nicht anbieten. Doch die Betreiber der genannten Portale weigern sich, entsprechende Jugendschutzmaßnahmen einzuführen.

Verwaltungsgericht Düsseldorf gibt Landesanstalt für Medien NRW recht

Die beiden Anbieter pornografischer Internetseiten, die ihren Firmensitz auf Zypern haben, hatten gegen das durch die Landesanstalt für Medien NRW verhängte Verbot vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf geklagt. Dieses gab aber der Landesmedienanstalt recht. Gegen diese Entscheidung der Düsseldorfer Richter klagten die Betreiber der Porno-Portale jetzt in einem Eilantrag vor dem Oberverwaltungsgericht Münster.

Doch das OVG Münster bestätigte nun ausdrücklich, dass auch Porno-Portale, die ihren Sitz im europäischen Ausland haben, von deutschen Jugendschützern reguliert werden können.

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