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So lösen Sie Probleme mit Microsoft Teams am Mac

Probleme mit Microsoft Teams sind häufig, mit unseren Tipps lassen sich Probleme wie stockende Video-Verbindungen und Audio-Hänger aber leicht beheben.

Die Videokonferenzsoftware Microsoft Teams ist in den letzten Jahren eines der meistgenutzten Office-Programme geworden. Oft gibt es aber die immer gleichen Probleme. Bei einer Konferenz verlieren Sie plötzlich die Verbindung, Ihre Kollegen beschweren sich, dass Sie nicht zu verstehen sind und das Videobild friert ein – außerdem springt ständig der Lüfter des Macbooks an.

In den meisten Fällen handelt es sich um eins von zwei Problemen: Entweder ist der Mac überfordert oder die Netzwerkverbindung zu lahm oder gestört. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Problem erkennen und dann lösen. In den meisten Fällen sollten schon die ersten beiden Tipps Ihre Probleme beheben. In manchen Fällen kann die Lösung aber komplizierter werden und sorgt auch in Unternehmen für viel Frust

Ursache A: Die Internetverbindung ist zu lahm

Nutzten Sie Teams im Home-Office, ist unter Umständen die Latenz ihrer Internetanbindung für Teams zu schlecht. Für eine stabile Video- und Audio-Verbindung sind nämlich nicht nur gute Download-Raten, sondern auch eine gute Latenz notwendig. Für Windows-Anwender gibt es einen eigenen Online-Test , die weitergehende Prüfung funktioniert aber nur an einem PC, nicht am Mac.

So erkennen Sie, ob es an der Internetverbindung liegt

Welche Latenz Ihre Internetverbindung hat, zeigt Ihnen am Mac etwa eine Webseite der Telekom an, auch mit dem Terminalbefehl „networkquality“ können Sie schnell Ihre Internetqualität prüfen. Vor allem bei einer Ping-Zeit von über 100 ms müssen Sie bei Videokonferenzen mit Verzögerungen rechnen, bei Apples Tool “networkquality” sollte die „Responsiveness“ besser bei „Medium“ liegen. Ein weiteres Problem können Netzdienste sein, die auf Ihrem Mac zusätzlich aktiv sind.

Nach Eingabe von "networkquality" erhalten Sie ihre Verbindungsqualität angezeigt.
Vergrößern Nach Eingabe von “networkquality” erhalten Sie ihre Verbindungsqualität angezeigt.

So lösen Sie das Problem

  • Einfachste Lösung wäre ein Upgrade Ihres Internetanschlusses, das ist aber nicht immer möglich

  • Bei einer lahmen Verbindung kann das Deaktivieren der Kamera helfen. Audio-Konferenzen und das Teilen von Dokumenten ist weiterhin möglich, der Verzicht auf ein Videobild spart aber Bandbreite. Alternativ können Sie bei manchen externen Webcams die Auflösung reduzieren.

  • WLAN-Verbindungen reduzieren die Latenz. Sind Sie per Ethernet-Kabel mit ihrem Router bzw. Firmennetz verbunden, kann dies die Verbindungsqualität verbessern. Sie können auch versuchen Ihre WLAN-Verbindungen zu optimieren, das ist aber ein eigenes Thema .

  • Einige Router bieten eine Option, ein Netzwerkgerät zu priorisieren – Ihr Teams-Rechner wird dann bevorzugt. Bei einer Fritzbox finden Sie die Option unter “Heimnetz > Netzwerk”. In der Liste der aufgeführten Geräte klicken Sie jetzt auf das Stiftsymbol neben dem gewünschten Gerät. Unter „Zugangs-Eigenschaften“ können Sie das Gerät nun priorisieren.

  • Müssen Sie Teams über eine VPN-Verbindung nutzen, etwa weil Ihr Unternehmen diese vorschreibt, sollten Sie überprüfen, ob das Unternehmen Split Tunneling aktiviert hat, dies wird von Microsoft empfohlen .

Ursache B: Der Mac ist zu lahm

Die Hardwareanforderungen von Teams sollte man nicht unterschätzen, sowohl CPU, RAM als auch die SSD werden stark ausgelastet. Bei einigen älteren Macs merken Sie dies daran, dass Teams fast sofort die Lüfter hochdrehen lässt. Die App ist eine sehr komplexe App, bei deren Start zahllose Dateien und Bibliotheken aufgerufen werden. Auch der Arbeitsspeicherbedarf ist hoch, selbst auf einem Mac mit 16 GB RAM beobachten wir, dass das System bald Daten vom Arbeitsspeicher auf die Festplatte auslagern muss.  

So erkennen Sie, ob es an Ihrem Mac liegt

Versuchen Sie aber das Problem auf RAM oder die CPU einzugrenzen. Öffnen Sie während einer Teams-Sitzung die App „Aktivitätsanzeige“ und achten Sie auf die CPU-Last. Überfordert Teams die CPU, können Sie dies schon am Programmicon der Aktivitätsanzeige erkennen – das Icon zeigt nämlich die aktuelle CPU-Last an.

Idealerweise sollte der "Speicherdruck" grün sein.
Vergrößern Idealerweise sollte der “Speicherdruck” grün sein.

Achten Sie auch in der Aktivitätsanzeige auf den so den sogenannten „Speicherdruck“, tippen Sie dazu in der Anzeige auf den Reiter „Speicher“. Sie sehen nun im unteren Bereich der App eine kleine Grafik. Die Anzeige zeigt den aktuellen Speicherdruck, der idealerweise grün sein sollte. Ändert sich unter „Speicher“ die Farbe der Grafik auf Gelb oder gar Rot, ist Speichermangel das Problem.

So lösen Sie das Problem:

  • Beenden Sie vor der Nutzung von Teams andere offene Programme. Oft verbraucht nur eine offene Webseite sehr viel Arbeitsspeicher.

  • Nutzen Sie als Hintergrund keine aufwendigen Video-Effekte. Die Berechnung eines künstlichen Hintergrundes erhöht die Systemlast.

  • Nutzen Sie gegebenenfalls nur Audio-Konferenzen, das Videobild sorgt für höhere CPU- und RAM-Last.

  • Als Standard nutzt Teams Hardwarebeschleunigung, greift also auf Ihre Grafikkarte zu. Manchmal kann dies aber auch Probleme verursachen. Über die Voreinstellungen von Teams können Sie dies unter “Einstellungen > Allgemein” probehalber deaktivieren.

  • Sie können Teams sowohl als eigenständige App als auch als Browserversion verwenden. Die Webversion hat anscheinend niedrigere Systemanforderungen und könnte weniger Probleme verursachen. Bei Safari sollten Sie laut Microsoft aber unter “Einstellungen > Datenschutz” die Option „Websiteübergreifendes Tracking verhindern“ deaktivieren.

  • Was vermutlich ebenfalls die Systemlast erhöht: Laut einigen Nutzern, kann bei Macbooks das Anschließen eines externen Monitors Probleme bereiten.

ARM-Macs

Ein eigenes Problem betrifft ARM-Macs. Bei Redaktionsschluss war die offizielle Version von Teams noch nicht als native Apple Silicon-App verfügbar . Das verlangsamt auf ARM-Macs den Programmstart, auch die Leistung wird dadurch reduziert. Eine native Version ist aber bereits im Beta-Test und sollte im September 2022 verfügbar sein. Auch eine neue Version für Intel-Macs hat Microsoft versprochen.

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