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So zerlegt Apples Daisy 200 iPhones pro Stunde

Seltene Einblicke in das Recycling ausgedienter iPhones zeigt eine Youtuberin – nicht ohne Grund führt Apple hinter die Kulissen.

Apple erklärt in der jüngsten Version seines Umweltschutzreports , dass es immer mehr recycelte Materialien in seinen Produkten verwendet – in den iPhones 13 etwa erstmals Gold aus zertifizierten Recyclingquellen im Logic Board und den Kameras. Den Bedarf an seltenen Erden deckt man mit mittlerweile zu 45 Prozent aus der Wiederverwertung, den für Zinn zu 30 Prozent und den für Kobalt für die Akkus immerhin zu 13 Prozent. Das ist nicht zuletzt “Daisy” zu verdanken, jenem Roboter, der außer Dienst gestellte iPhones in ihre Einzelteile zerlegen kann. Wie Daisy dabei vorgeht, zeigt nun die von Apple in die Fabrik eingeladene Youtuberin Sara Dietschy in einem Video:

Dabei zeigt sie einige interessante Details: Denn Daisy ist nicht nur ein einzelner Automat, sondern eine Anlage, die aus mehreren Stationen besteht und so 200 iPhones pro Stunde in die wesentlichen Bestandteile zerlegen kann, weit akkurater, als das mit traditionellen Anlagen möglich ist, die einzelne Metalle nicht so sauber separieren können. Daisy steht aber in einer Fabrik in Texas, in der auch herkömmliche Recyclinganlagen ihre Arbeit verrichten.

Fleißigem Roboter droht die Langeweile

Daisy hatte einen Vorgänger namens Liam, Dietschy zeigt einen wesentlichen Unterschied: Während Liam noch die Schrauben einzeln zu ziehen versuchte, müht sich Daisy gar nicht erst mit einem Schraubendreher ab, sondern drückt die Schrauben mit sanfter Gewalt aus dem Gehäuse heraus, nachdem sie das Display schon mechanisch entfernte und die Batterie mit einem Schwall kalter Luft löste, der den Klebstoff trocken werden und seine Wirkung verlieren ließ.

Daisy kann so 1,2 Millionen iPhones pro Jahr in wertvolle Bestandteile zerlegen, die wiederum zum Bau neuer Geräte zum Einsatz kommen. Klingt nicht viel, angesichts von geschätzt mehr als 200 Millionen iPhones, die Apple weltweit verkauft. Das mag auch der Grund sein, warum Apple die Youtuberin in eine sonst verschlossene Anlage lässt: Daisy ist nach Dietschys Worten nicht ausgelastet, was sie dazu veranlasst, auf Apples Rücknahmeprogramm hinzuweisen. Ausgediente iPhones, die man auch nicht mehr weiter geben kann, haben eben im Wertstoffhof wenig verloren und im Hausmüll schon mal gar nichts, wenn Daisy noch was damit anfangen kann.

Emissionen steigen nicht – Ziel der Klimaneutralität bis 2030

In seinem 2022 Environmental Progress Report betont Apple zudem die Fortschritte auf dem Weg, der eine (rechnerische) CO 2 -Neutralität bis zum Jahr 2030 zum Ziel hat. Im letzten Jahr sei der Umsatz um 33 Prozent gestiegen, die Emissionen über die komplette Produktions- und Lieferkette hinweg seien aber gleich geblieben. Die Zulieferer hätten im vergangenen Jahr doppelt so viel grüne Energie eingesetzt wie im Jahr zuvor, man habe 13,9 Millionen Tonnen CO 2 einsparen können, was einem Äquivalent der Emissionen von drei Millionen Autos entspricht.

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