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Startlaufwerk wird nicht gefunden – das ist zu tun

Es kommt zwar selten vor, aber manchmal will der Mac nicht starten. Oft lässt sich das Problem aber mit Bordmitteln beheben.

Auf Macs mit älteren macOS-Versionen kann es vorkommen, dass beim Neustart ein Ordner mit einem Fragezeichen auf dem Bildschirm erscheint und der Mac nicht weiter startet. Das bedeutet, dass kein startfähiges System auf dem Mac gefunden wurde, weil dieses beispielsweise durch Fremdsoftware beschädigt wurde. Auf Macs mit Apple-Chip oder Intel-Macs ab macOS Catalina kann das eigentlich nicht mehr passieren, da hier das System auf einem eigenen, geschützten Volume liegt .

Anders sieht es aus, wenn ein Fehler des Datenträgers vorliegt, weil beispielsweise die Verzeichnisstruktur durcheinandergeraten ist. Das kann alle Macs treffen, wobei das aktuelle Mac-Dateisystem APFS sehr robust ist und selten Probleme macht. Es ist seit macOS 10.13 High Sierra der Standard und damit schon seit 2017.

Von der Wiederherstellungspartition starten

Verweigert der Mac den Start, startet man ihn von der Wiederherstellungspartition, die zusammen mit dem System auf dem Datenträger installiert ist, aber normalerweise nicht in Erscheinung tritt. Dann lässt sich der Datenträger mit dem Festplattendienstprogramm prüfen und gegebenenfalls reparieren. Das Starten funktioniert bei Macs mit Intel-Prozessor und Macs mit Apple Silicon unterschiedlich. Intel-Macs startet man neu und hält zugleich die Tasten Command (⌘)-R so lange gedrückt, bis auf dem Bildschirm der Fortschrittsbalken erscheint. Dann startet die macOS-Wiederherstellung. Nun muss man sich gegebenenfalls zuerst als Benutzer mit seinem Passwort identifizieren und kann dann das Festplattendienstprogramm aktivieren. Einen Mac mit Apple-Chip schaltet man aus, drückt dann die Einschalttaste und hält sie so lange gedrückt, bis ein Zahnradsymbol mit der Beschriftung „Optionen“ zu sehen ist. Man klickt es an, dann auf „Weiter“ und kann nach der Eingabe des Benutzerpassworts das Festplattendienstprogramm starten.

Um den internen Datenträger zu reparieren, wenn der Mac nicht startet, hilft die Wiederherstellung.
Vergrößern Um den internen Datenträger zu reparieren, wenn der Mac nicht startet, hilft die Wiederherstellung.

Datenträger prüfen und reparieren

Nach dem Start des Festplattendienstprogramms wählt man zuerst im Menü „Darstellung“ den Eintrag „Alle Geräte einblenden“ aus. Dann findet man beim älteren Datenträgerformat „Mac OS Extended“ in der Seitenleiste des Programms unter „Intern“ den internen Datenträger und darunter das Symbol des Volumes mit dem System und den Daten. Hat man den Datenträger partitioniert, können es auch mehrere Volumes sein. Bei APFS-Laufwerken sieht man das Festplattensymbol, darunter die eingerichteten Container (standardmäßig ist das einer) und nochmals darunter die dort verfügbaren Volumes, ab macOS Catalina sind das standardmäßig zwei. Eines enthält das geschützte System und eines die Anwenderdaten und die vom Anwender installierten Programmen, erkenntlich an der Zusatzbezeichnung „Data“.

In der Seitenleiste markiert man nun ein Volume und klickt in der Symbolleiste auf „Erste Hilfe“. Lässt man sich die Details einblenden, sieht man, welche Dinge gerade geprüft werden. Wenn das Festplattendienstprogramm meldet, dass das Volume in Ordnung ist oder erfolgreich repariert wurde, ist der Vorgang abgeschlossen und man klickt auf „Fertig“. Danach prüft man die anderen Volumes, anschließend bei APFS-Laufwerken den übergeordneten Container und zum Schluss jeweils die SSD. Ist alles in Ordnung, sollte der Mac wieder normal starten. Falls keine Reparatur möglich war, kann man den Vorgang nochmals wiederholen. Klappt auch das nicht, muss man das System neu installieren oder in manchen Fällen sogar zuerst noch den Datenträger neu formatieren. Wer in diesem Fall kein Backup seiner Daten hat, verliert diese.

Das Festplattendienstprogramm prüft die Verzeichnisstruktur des Datenträgers und repariert sie gegebenenfalls.
Vergrößern Das Festplattendienstprogramm prüft die Verzeichnisstruktur des Datenträgers und repariert sie gegebenenfalls.

System neu installieren

Der Vorteil der Neuinstallation des Systems gegenüber dem Löschen des Datenträgers: Es gehen dabei keine Daten verloren. Dazu startet man den Mac wiederum von der Wiederherstellungspartition. Dann klickt man auf „macOS …. erneut installieren“, dann auf „Fortfahren“ und kann nun das System installieren. Dabei wird nur das vorhandene System ersetzt, alle anderen Daten auf dem Mac bleiben erhalten. Führt das nicht zum Erfolg und startet der Mac weiterhin nicht vom normalen System, startet man nochmals von der Wiederherstellungspartition, öffnet dann aber das Festplattendienstprogramm. Hier markiert man links den Datenträger und klickt in der Symbolleiste auf „Löschen“. Als Format nimmt man ab macOS High Sierra „APFS“ und als Schema „GUID-Partitionstabelle“. Alle vorhandenen Daten gehen dabei verloren. Nach dem Löschen beendet man das Festplattendienstprogramm, wechselt zu „macOS … erneut installieren“ und installiert das System neu. Die Daten kann man sich später mit dem Migrationsassistenten aus dem Backup von Time Machine oder mit einem Backupprogramm wie Carbon Copy Cloner aus dessen Sicherungskopie zurückholen.

Das macOS lässt sich bei Problemen erneut installieren, die vorhandenen Anwenderdaten werden dabei nicht gelöscht.
Vergrößern Das macOS lässt sich bei Problemen erneut installieren, die vorhandenen Anwenderdaten werden dabei nicht gelöscht.

Apple Hardwaretest

Um ein Problem mit der Hardware auszuschließen, lässt sich die Hardware prüfen. Aktuelle Macs verfügen hierfür über einen eingebauten Modus. Einen Intel-Mac startet man für den Test neu und hält die Taste D so lange gedrückt, bis das Apfelsymbol vom Bildschirm verschwindet. Der Mac startet anschließend neu und nimmt eine Internetverbindung auf, um den Test über das Netz zu starten. Zuerst muss man das WLAN auswählen und das dazugehörige Passwort eintippen. Berücksichtigen muss man dabei, dass die amerikanische Tastaturbelegung aktiv ist, unter anderem bei der Eingabe von z und y . Anschließend wird die Software geladen und man startet den Test. Bei einem Fehler werden das betroffene Bauteil und der dazugehörige Referenzcode angezeigt. Dann ist ein Besuch beim Apple-Händler angesagt.

Einen Mac mit Apple-Chip schaltet man aus, drückt die Einschalttaste und hält sie so lange gedrückt, bis sich die Optionen und das Laufwerkssymbol einblenden. Nur hält man die Tasten Command (⌘)-D so lange gedrückt, bis der Mac neu startet. Das WLAN muss man in diesem Fall nicht auswählen und kein Passwort eintippen, der Mac hat es sich gemerkt. Auch in diesem Fall wird zum Schluss angezeigt, ob ein Fehler gefunden wurde oder nicht.

Um ganz sicher zu gehen, kann man auch die Hardware des Mac überprüfen lassen.
Vergrößern Um ganz sicher zu gehen, kann man auch die Hardware des Mac überprüfen lassen.

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