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Streiks gegen Abschaffung der Rundfunkgebühr

Frankreich schafft die Rundfunkgebühren ab. Präsident Emmanuel Macron löst damit ein Versprechen aus dem Wahlkampf ein. Update: Jetzt streiken die Mitarbeiter des öffentlichen Rundfunks.

Update 29.6.2022: Die Entscheidung der französischen Regierung, die Rundfunkgebühr abzuschaffen, führt nun zu Streiks unter den Mitarbeitern der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Frankreich. Im Fernsehen laufen deshalb nur Wiederholungen und im Radio nur Musik, wie die Tagesschau berichtet . Update Ende

Frankreich schafft Rundfunkgebühren ab – ursprüngliche Meldung vom 30.5.2022

In Deutschland ist der Rundfunkbeitrag zur Finanzierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks durchaus umstritten. Es gibt Vorschläge zur Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Kritik an der Mittelverwendung. Doch eine Abschaffung des Rundfunkbeitrags steht in Deutschland nicht zur Diskussion. Anders sieht die Lage dagegen in Frankreich aus. Der wiedergewählte Präsident Emmanuel Macron schafft die Rundfunkgebühren ab. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

Rundfunkbeitrag: Bis zu 395.000 Euro verdient ein ARD-Intendant

Macron löst damit ein Versprechen ein, dass er während seines Wahlkampfes gegeben hat. Im französischen Präsidentschaftswahlkampf war die Finanzierung des öffentlichen Rundfunks ein heißes Thema. Gerade politisch rechts stehende Kreise wollten und wollen die öffentlichen Sender abschaffen – diesbezüglich ähneln sich die Rechtsparteien von Frankreich und Deutschland. Denn auch in Deutschland fordert die AFD die Abschaffung des Rundfunkbeitrags. Deshalb ist es wenig überraschend, dass Politiker der AFD wie Joachim Paul die Abschaffung der Rundfunkgebühren in Frankreich begrüßen und das Gleiche auch für Deutschland fordern.

Rundfunkgebühr: Zu hohe Gehälter bei ARD und ZDF

So viel zahlen Franzosen bisher

138 Euro zahlen Franzosen pro Jahr und zwar auf einmal im Herbst eines jeden Jahres. 2021 bekamen die öffentlichen Sender dadurch 3,2 Milliarden Euro, wie der Tagesspiegel berichtet . Im Jahr 2022 sollen diese Rundfunkgebühren aber nicht mehr eingezogen werden. Die Finanzierung des öffentlichen Rundfunks soll stattdessen künftig aus Steuergeldern erfolgen.

ARD-Chef verteidigt aggressiv höheren Rundfunkbeitrag

Zum Vergleich: Der Rundfunkbeitrag in Deutschland beträgt im Jahr 220,32 Euro. Dieser Betrag könnte bald steigen, wie Martin Detzel, der Chef der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF), es für möglich hält. Um inflationsbedingte Kostensteigerungen auszugleichen. Wobei allerdings viele Beitragszahler ihren Rundfunkbeitrag nicht bezahlen: Rundfunkbeitrag – So viel wird nicht bezahlt.

Übrigens verschickt der Beitragsservice keine vierteljährlichen Zahlungshinweise mehr. Diese kommen von nun an nur noch ein Mal pro Jahr. Wer deshalb die rechtzeitige Bezahlung seines Beitrags vergisst, muss einen Säumniszuschlag in Höhe von mindestens acht Euro bezahlen: Ab sofort kann es teurer werden – das sollten Sie beachten.