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Studie: Apps von Dritten im App-Store meist erfolgreicher als Apples eigene Apps

Apples eigene Apps wie Karten und Apple Musik sind laut einer Studie oft weniger erfolgreich wie die von Drittherstellern – trotz Vorinstallation.

Kauft man ein iPad oder iPhone, sind bereits zahlreiche Apps von Apple vorinstalliert. Vor allem Apps wie Apple Music oder Apple TV sind aber eindeutig Konkurrenten von Drittherstellern, worüber sich schon viele Anbieter beschwert haben. Wie eine von Apple unterstützte Studie der Analysis Group nun unter Auswertung der Nutzung nachweist , ist Apple aber mit seinen eigenen Apps keineswegs übermächtig. Die Gründe dafür: Einige Apps von Konzernen wie Alphabet und Meta bleiben erfolgreicher und in vielen Ländern sind regionale Marktführer beliebter. Zudem nutzen viele Anwender oft viele Apps parallel, etwa im Bereich Kommunikation. In einigen Bereichen gibt es von Apple zudem keine eigenen Angebote: Dazu gehören Apps für soziale Medien wie TikTok, Twitter und das koreanische NAVER Café, aber auch Dating-Dienste wie Bumble, Reiseplanungs-Apps wie Kayas oder Essen und Trinken – wie das BBC Good Food Magazine.

Zu den Apps von Apple gebe es dagegen Alternativen. Manche davon weltweit verfügbar, andere auch nur regional. Gerade für Apple Music gäbe es zahlreiche erfolgreiche Alternativen, neben dem global erfolgreichen Spotify in Frankreich Deezer und Melon und Genie in Korea. Ebenso gibt es mit Apps wie Whatsapp, WeChat und LINE globale Alternativen als auch spezialisierte Apps wie Telegram.

In der auf Apples Homepage bereitgestellten Studie haben die Forscher dazu Apps in den fünf wichtigsten Bereichen mit der Beliebtheit der Apple-Angebote verglichen. Zu diesen Bereichen gehören Kommunikation, Musik, Navigation, TV und Lese-Apps. In den acht überprüften Regionen war Apples App nur selten die beliebteste Anwendung, oft waren die Apps von Drittherstellern um ein mehrfaches erfolgreicher. Oft stehen hinter den Angeboten Konzerne wie Google, Tencent und Amazon, oft sind aber auch regionale Angebote erfolgreicher, hier nennt die Studie die koreanische Chat-App KakaoTalk und das chinesische Wechat. Im Bereich Lesen sind weltweit Kindle und Wattpad führend, im Bereich Karten bzw. Maps Google Maps und Waze (außer in China und Korea).

Kommunikation

Bei den Kommunikations-Apps sind in den meisten Ländern die Messenger-Apps von Meta (zu denen auch Instagram gezählt werden) unabkömmlich, in China ist vor allem Wechat sehr beliebt. Die Nachrichten-App und Telefonie-App von Apple sind aber in den USA, UK, Frankreich, Australien und Neuseeland die beliebteste Kommunikations-App unter allen iPhone-Nutzern. Metas drei Apps sind in allen Ländern unter den beliebtesten fünf Apps, vor allem in Deutschland ist Whatsapp extrem beliebt – in den USA aber nicht halb so verbreitet wie das unter Jüngeren beliebte Snapchat. Was man aber beachten sollte: Gerade im Bereich Kommunikation würden die meisten Anwender mehrere Apps gleichzeitig verwenden.

Musik

Global wurde mit Musikstreaming 23 Milliarden Dollar verdient, hier gibt es zahlreiche Anbieter. Neben Spotify und Apple Music müsse man eigentlich beim Musikhören auch immer mehr Youtube dazuzählen. Neben werbefinanzierten Angeboten ist außerdem die Zahl kostenpflichtiger Angebote gestiegen. Regional ist der Erfolg unterschiedlich, so ist Apple Music in Japan führen, Spotify in den USA. Abgesehen von China, Japan und Korea ist Spotify aber in den beobachteten Ländern auf dem ersten Platz, Apple auf dem zweiten Rang.

Karten

Ähnlich ist das Bild auch im Bereich Karten. Hier ist Google Maps auf dem ersten, Apple Maps auf dem zweiten Rang zu finden. Ausnahmen sind wieder Korea mit Naver und China mit Amap.

Video-Streaming

Im Bereich Video ist in fast allen Ländern Netflix mit großem Abstand führend, in vielen Ländern auch Amazon Prime Video. In den USA ist Apple TV immerhin auf Rang 5, aber Netflix ist um den Faktor 17 erfolgreicher. Allerdings ist Apple TV erst im Aufbau.

Apple TV kann mit Netflix bisher nicht mithalten.
Vergrößern Apple TV kann mit Netflix bisher nicht mithalten.

© Apple

Lesen

Unter den Apps für das Lesen von E-Books ist Apple Books ebenfalls begrenzt erfolgreich. Hier führen Wattpad und Kindle, nur in Deutschland ist Apples vorinstallierte App immerhin auf Rang zwei. Was man hier anmerken sollte: Die Definition der Kategorie „Reading“ ist erklärungsbedürftig. Beim Kaufen und Lesen von Büchern auf dem iPad sind Kindle und Apple Books führend, können aber zahlenmäßig mit den jungen Nutzern von Wattpad nicht mithalten. Die kanadische Storytelling-Plattform hat schließlich monatlich 90 Millionen Leser und 5 Millionen Autoren – ist also nicht ganz mit dem herkömmlichen E-Book-Markt zu vergleichen.

Spiele

Etwa zehn Prozent der Nutzungszeit eines Smartphones wird mittlerweile für das mobile Gaming genutzt. Im 60-Milliarden-Geschäft mit Mobilspielen ist Apple mit seinem Dienst Apple Arcade aktiv. Laut Studie wird dieser Dienst aber vor allem kostenlos genutzt und soll nur für einen geringen Teil der hohen Umsätze stehen ­– laut einer Fußnote waren es 2021 wohl etwa 1,3 Milliarden Dollar. Durch Cloud-Gaming wären außerdem immer mehr Spiele per Browser verfügbar, würden also bereits außerhalb des App Stores gekauft und genutzt.

Unsere Meinung

Die Dominanz der eigenen Apps ist laut Studie recht begrenzt. Was man aber nach unserer Meinung ergänzen sollte: Apple-Apps haben weit bessere Startvoraussetzungen als viele Drittfirmen. Die vorinstallierten Apps geben Apple einen klaren Vorsprung, den die Konkurrenz mit Werbung und besseren Angeboten aufholen muss. Apple hat natürlich nicht unrecht, dass man Erstkäufern eine Grundfunktionalität bieten muss. Das gilt aber nur beschränkt – vor allem, wenn Apple bei Angeboten wie Apple TV+ und Apple Music nicht nur eine App installiert, sondern sogar kostenlose Probe-Abos spendiert.