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Studie: Soziale Medien machen Nutzer zu Rauchern

Postings, Videos oder Werbung mit Tabak auf Facebook, Instagram, Twitter, Youtube etc. erhöhen deutlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer selbst zum Raucher werden. Das fand eine Studie heraus.

Die Keck School of Medicine of USC (die medizinische Fakultät der Universität von Südkalifornien) hat in einer Meta-Studie untersucht, ob und wie sehr Tabak-relevante Inhalte in den sozialen Netzwerken die Nutzer zum Tabak-Rauchen verführt. Für die Metastudie werteten die Forscher 29 Einzelstudien aus, mit den Daten von 139.624 Teilnehmern. Es soll sich dabei um die bisher derart größte Studie zu Tabak-Inhalten in sozialen Netzwerken sein.

Aufbau der Studie

Die Studienteilnehmer stammten aus den Vereinigten Staaten, Indien, Australien und Indonesien. Jugendliche machten 72 % der Teilnehmer aus, während junge Erwachsene und Erwachsene 15 % bzw. 13 % ausmachten. Die “Tabak-Inhalte” umfassten sowohl Veröffentlichungen von Freunden in den sozialen Netzen (also zum Beispiel Videos, die die Freunde beim Rauchen zeigen) als auch Werbeanzeigen. Als Tabakprodukte gelten im Rahmen der Studie Zigaretten, E-Zigaretten, Zigarren, Wasserpfeifen und rauchlose Tabakwaren. Zu den ausgewerteten sozialen Netzwerken gehören Facebook, Instagram, Twitter, Youtube, Snapchat, Pinterest und Tumblr. TikTok wurde dagegen nicht ausgewertet.

Das Ergebnis

Wer auf Social Media Tabak-Inhalte gesehen hat, hat ein doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit Tabak zu konsumieren als jemand, der keine Tabak-Inhalte gesehen hat. Wer noch nie zuvor Tabak konsumiert hat, hat zudem eine höhere Wahrscheinlichkeit Tabak in Zukunft doch einmal zu probieren. Bei Nichtrauchern können Tabak-relevante Inhalte in den sozialen Netzen also den erstmaligen Tabakkonsum verursachen. Die Anfälligkeit für Tabakkonsum steigt zudem, wenn man Tabak-Inhalte auf mehreren Plattformen sieht.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Ergebnisse belastbar sind und die Ergebnisse “Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit auf Bevölkerungsebene haben”. Die Studien-Ergebnisse würden ein überzeugendes Argument dafür liefern, dass Online-Tabakinhalte den Offline-Tabakkonsum der Nutzer beeinflussen können.

Die sozialen Medien würden Tabakunternehmen neue Werbemöglichkeiten bieten und das würden sich die Firmen nicht entgehen lassen. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene würden die Unternehmen aus der Tabakbranche auf den Social-Media-Plattformen erreichen. Jetzt hoffen die Studienmacher, dass “politische Entscheidungsträger und andere Akteure die Studie als Grundlage für Entscheidungen und Maßnahmen nutzen können”.

Dazu raten die Forscher

Die Forscher raten dazu, dass die Jugendlichen darüber aufgeklärt werden sollen, wie die Tabak-Industrie ihre Produkte “heimlich” an die jungen Menschen bringt. Die Betreiber der Social-Media-Plattformen sollten zudem Sicherheitsvorkehrungen treffen, um Nutzer und vor allem jungen Menschen vor Tabak-Inhalten zu schützen. Beispielsweise durch Warnhinweise. Zudem könnten gesetzliche Vorgaben Werbung für Tabak in den sozialen Netzen einschränken.

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