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Telekom zeigt alle WM-Spiele live – trotz 15.000 Toter!

Die Deutsche Telekom zeigt alle Spiele der Fußball-WM 2022 in Katar live und in UHD. Obwohl laut Amnesty International 15.000 Menschen für die WM gestorben sind. Für jedes auf MagentaTV übertragene Spiel starben 234 Menschen, rechnet der Tagesspiegel vor.

Die nächste Fußball-Weltmeisterschaft findet 2022 in Katar statt. Katar als Austragungsland ist wegen Menschenrechtsbedenken umstritten – ähnlich wie es China als Austragungsland für die Olympischen Winterspiele 2022 war. Die Deutsche Telekom überträgt die FIFA WM 2022 aber trotzdem komplett bei MagentaTV.

Fußball-Fans können ab dem 21. November 2022 alle 64 Spiele der Fußball-WM 2022 bei MagentaTV sehen. Live und in UHD, wie das Unternehmen stolz betont. 16 Partien (darunter zwei Achtelfinals, ein Viertelfinale und das Spiel um Platz drei) laufen sogar exklusiv auf MagentaTV.

MagentaTV wird also der einzige Anbieter in Deutschland sein, der alle 64 Spiele der WM zeigt. Zusätzlich erwartet die Zuschauer eine umfangreiche Berichterstattung (Hintergrundberichte, exklusive Interviews und Live-Schalten) rund um die Spiele mit bis zu 14 Stunden Programm täglich. Die Telekom spricht von über 200 Stunden Live-Programm.

Als Moderator ist Johannes B. Kerner mit dabei, assistiert von dem Experten Michael Ballack und dem Kommentator Wolff Fuss. Thomas Wagner ist als Reporter bei den Spielen und im DFB-Lager.

Gruppenauslosung am 1. April live auf MagentaTV

Bereits am 1. April 2022 können Sie die Gruppenauslosung für die WM live aus Katar auf MagentaTV verfolgen. Neben dem Gastgeber werden bei der Auslosung 31 Teams auf vier Lostöpfe verteilt, um die acht WM-Gruppen der Vorrunde zu ermitteln. Die Übertragung mit Wolff Fuss und Michael Ballack startet um 17.30 Uhr und ist über den Sender #dabeiTV bei MagentaTV zu sehen.

Vorwurf: Über 15.000 Menschen starben bei Arbeiten für die WM

Die Deutsche Telekom weiß, dass Katar als Ausrichter der Fußball-WM sehr umstritten ist. Laut einem Bericht der Tagesschau von 2021 sind „mehr als 6.500 Gastarbeiter, vorwiegend junge Männer, in Katar verstorben, seitdem das Wüstenemirat im Jahr 2010 den Zuschlag für die Ausrichtung der Fußball-WM 2022 erhalten hat.“ Dabei handelt es sich um Arbeitsmigranten aus Indien, Bangladesch, Nepal und Sri Lanka sowie aus Pakistan. Die Tagesschau ergänzt zudem: „Die tatsächliche Gesamtzahl der Todesopfer liegt wahrscheinlich höher, da Daten aus Ländern wie beispielsweise Kenia und den Philippinen fehlen. Die Todesfälle aus den letzten Monaten des Jahres 2020 sind ebenfalls noch nicht aufgeführt.“

Spiegel Online berichtet Ende 2021 sogar von über 15.000 Toten in Katar und beruft sich dabei auf Amnesty International. Der Tagesspiegel stellt darauf basierend diese Rechnung auf: Für jedes der 64 Spiele der WM starben 234 Menschen! Und n-tv bringt es auf den Punkt: Wer zur WM fährt, wird Teil des Missbrauchs.

So versucht die Telekom die Übertragung zu rechtfertigen

Deshalb hat die Telekom hier eine lange Stellungnahme zu dieser Frage veröffentlicht. Darin steht unter anderem:

“Einen medialen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hält die Telekom…nicht für zielführend. Sie sieht die kritische Begleitung des Turniers als Chance, um volle Aufmerksamkeit auf die vorhandenen Probleme wie zum Beispiel die Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter zu lenken . “

Und weiter:

„Auch in ihrer eigenen Berichterstattung wird die Telekom die Geschehnisse für ihre Zuschauer*innen redaktionell beleuchten. Ausführliche Vor- und Nachberichte rund um die Spiele werden über die Situation vor Ort informieren. Das Moderatoren-Team rund um Johannes B. Kerner wird die sport-politischen Aspekte der Weltmeisterschaft kritisch begleiten. Darüber hinaus plant die Telekom eine ausführliche Dokumentation zum Emirat. Sie wird sich u.a. mit der Ausbeutung und Entrechtung von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten, den Rechten von Frauen, den Rechten aller Menschen der LGBTQI+-Community und der Kritik in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Weltmeisterschaft beschäftigen. Die Dokumentation wird im Umfeld der Weltmeisterschaft ausgestrahlt.“

In ihrer langen Stellungnahme nennt die Telekom aber keine einzige Opferzahl!

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