Tesla per Handbewegung öffnen: dank Chip unter Haut

Tesla per Handbewegung öffnen: dank Chip unter Haut

Ein Mann hält nur seine rechte Hand an die B-Säule des Teslas und schon öffnet sich die Tür. Ein Chip unter der Haut macht es möglich.

Brandon Dalaly fährt Tesla. Seinen Wagen öffnet er aber nicht etwa per Chip-Karte oder Smartphone, mit denen alle anderen Tesla-Besitzer ihre Fahrzeuge öffnen und mit denen auch wir unsere Testfahrzeuge Model 3 und Model Y geöffnet haben, sondern er hält seine Hand an den Kontaktsensor an der B-Säule des Teslas. Denn Dalaly hat sich einen Chip unter die Haut pflanzen lassen, um sein Auto auf- und zuzusperren.

Der Vivokey-Apex-Flex-Chip (7,5 mm x 28 mm) befindet sich in der rechten Hand. Auf Twitter veröffentlichte Dalay ein Video, das das Einsetzen des Chips unter die Haut und das Entsperren des Teslas zeigt.

Dalay sagt, dass die Bluetooth-Funktion seines Smartphones den Tesla nicht immer zuverlässig öffnen würde, deshalb habe er sich für den Chip unter der Haut entschieden. 400 US-Dollar zahlte der Technik-Enthusiast für den NFC-Chip vom Typ Vivokey Apex inklusive Einsetzen. Das Einsetzen übernahm ein professioneller Piercer.

Dalaly nimmt dabei auch an einem Betatest teil. Insgesamt rund 100 Personen sollen mit dem unter die Haut gesetzten Chip testen, wie man damit unterschiedliche Geräte kontrollieren kann; es geht dabei also nicht nur um das Öffnen und Schließen von Tesla-Fahrzeugen. Auf dem Chip kann man kabellos Java-Applets von Vivokey installieren und damit unterschiedliche Funktionen ausüben. Eines dieser Mini-Programme von Vivokey ist eine Tesla-Key-Card und die hat Dalaly auf seinem frisch eingesetzten Chip installiert.

Bereits der zweite NFC-Chip

Doch Dalay besitzt bereits einen anderen Chip in seiner linken Hand. Damit öffnet er seine Haustür. Außerdem befinden sich auf dem Chip in der linken Hand seine Visitenkarte und medizinische Informationen. Diesen Chip kann man mit einem Smartphone scannen. Während des Scanvorgangs leuchtet eine kleine grüne LED unter der Haut auf dem Chip. Aber auch Kreditkartenzahlungen sowie das Speichern von Kryptowährung sollen damit möglich sein, wie Dailymail schreibt .

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