Über 85 mobile Apps mit Adware verseucht

Über 85 mobile Apps mit Adware verseucht

75 Android-Apps auf Google Play und über 10 Apps im Apple App Store brachten unerwünschte Werbung auf das Smartphone. Die fiesen Apps wurden über 13 Millionen Mal installiert. So reagieren Sie richtig.

Schon wieder entdeckten Sicherheitsforscher verseuchte Apps auf Google Play, aber auch im Apple App Store. Insgesamt soll es sich um über 75 Android-Apps handeln, die auf Google Play zur Installation angeboten wurden. Weitere mehr als zehn Apps standen im Apple App Store zum Download bereit. Über 13 Millionen Mal wurden diese nicht empfehlenswerten Apps bereits installiert.

Zwar soll in diesem Fall keine Malware in den Apps versteckt sein, sondern “nur” Adware. Doch auch unerwünschte und lästige Werbeeinblendungen sowie Betrügereien rund um Werbung haben auf dem Smartphone nichts zu suchen. Und genau das verursachen die mit Adware infizierten Apps, wie die US-IT-Sicherheitsseite Bleepingcomputer berichtet . Die Sicherheitsforscher von “HUMAN’s Satori Threat Intelligence” gaben der damit verbundenen Kampagne den Namen “Scylla” ( benannt nach dem mythologischen Seeungeheuer aus der Odyssee ). Dabei handelt es sich nach 2019 und 2020 bereits um die dritte Welle derartiger Apps mit betrügerischer Werbung. Die Sicherheitsforscher haben Google und Apple informiert und beide Unternehmen haben die Apps aus ihren App-Stores bereits entfernt.

Das müssen Sie tun

Auf Android-Apps sollte Android diese Apps mittlerweile dank der Google-Play-Protect-Funktion erkennen und entfernen können. Auf iOS-Geräten müssen die Besitzer anscheinend selbst nach den mit unerwünschter Werbung verseuchten Apps suchen und diese von Hand entfernen.

Sie finden hier weiter unten auf der Seite die vollständige, lange Liste der verseuchten Apps. Durchsuchen Sie die auf Ihrem Smartphone installierten Apps daraufhin, ob Sie eine oder mehrere dieser Apps installiert haben und entfernen Sie diese. In der Liste sind auch die Apps aus den beiden vorangegangenen Betrugskampagnen enthalten.

Bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit handelte es sich dagegen nicht um Betrügereien mit unerwünschter Werbung, sondern um regelrechte Malware, die auf die Android-Smartphones eingeschleust wurde. iOS-Geräte waren damals davon nicht betroffen:

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