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Update: Keine Hilfe von Apple: Thunderbolt-Display hat M1-Problem

Ausgerechnet mit Apple letztem eigenen Monitor, der Thunderbolt Display 27-Zoll, haben die neuen Macs noch immer Ansteuerungsprobleme.

Update vom 20.5.2022:

Anscheinend hat Apple den beschriebenen Darstellungsfehler mittlerweile behoben. Wie uns ein Leser berichtet, tritt das Problem unter einem aktuellen System bei seinem Thunderbolt Display 27-Zoll nicht mehr auf. Vermutlich wurde der Fehler durch ein Systemupdate behoben. Auch in den Foren von Macrumors und Apple wird dies bestätigt, hier soll der Fehler bereits nach dem Update auf macOS 12.3 verschwunden sein.

Leider gibt es aber mit einigen Monitoren immer noch Probleme, laut dem Leser tritt der beschriebene Pixelfehler bei einem alten Cinema Display 24-Zoll immer noch auf, der per Adapter betrieben wird.

Ursprünglicher Artikel vom 18.1.20222

Apples Thunderbolt-Display 27-Zoll ist schon seit 2011 auf dem Markt, der elegante Alu-Monitor ist aber bei Apple-Fans immer noch beliebt und in vielen Büros in Gebrauch. Bis 2016 hatte Apple den Monitor mit WQHD-Auflösung im Angebot, auf Ebay erzielt er selbst heute noch hohe Preise. Mit Apples Thunderbolt2-auf-Thunderbolt3-Adapter kann man ihn auch an modernen Macs betreiben, bei allen Intel-Macs funktionierte der Monitor bisher auch problemlos. Leider gibt es beim Betrieb an allen M1-Macs ein ärgerliches Problem, das seit über einem Jahr bekannt und noch immer nicht behoben ist. Auch eine Beschwerde eines Lesers hat uns jetzt wieder erreicht. Nicht zu Unrecht, hat Apple doch eigentlich Nachhaltigkeit als Firmenpolitik ausgerufen.

Apples Thunderbolt-Display erzielt bei Ebay noch immer hohe Preise
Vergrößern Apples Thunderbolt-Display erzielt bei Ebay noch immer hohe Preise

Das Problem

Auf den ersten Blick wirkt der Fehler unscheinbar, eine Linie aus mehreren Pixeln am oberen rechten Bildschirmrand ist zu sehen –einige erinnert das Problem an die Austastlücke, die bei TV-Aufnahmen manchmal zu sehen ist. Wie zahlreiche Videos und Bildschirmfotos zeigen, handelt es sich fast immer um die gleiche Position am Bildschirm. Die Sichtbarkeit scheint allerdings auch von dem Bildschirmhintergrund abzuhängen und laut Berichten wird ein unterer Bildschirmbereich hier „gespiegelt“. Das klingt wie ein kleineres Problem, allerdings blinken die Pixel und hat man den Fehler allerdings erst einmal registriert, kann dies sehr störend sein.

Die Ursache ist nicht geklärt, die Art des Fehlers legt aber nahe, dass es sich um ein Kompatibilitätsproblem des Monitors mit der neuen Grafikkarte der Apple-Silicon-Macs handelt. Ältere Macs sind schließlich nicht betroffen. Auch der Vorgänger des Thunderbolt-Monitors, das LED-Cinema-Display zeigt laut Berichten diesen Pixelfehler, der Wechsel von Kabeln und Adaptern hilft nicht weiter, ebenso wenig das Aufspielen der aktuellsten Firmware . Die neuen Macbook Pro 14 und 16-Zoll mit neuer Grafikkarte sind laut Berichten leider ebenfalls betroffen, neben Macbooks und Mac Mini übrigens auch der iMac M1. Viele Anwender hatten gehofft, Apple würde das Problem durch ein Systemupdate beheben, so wurden schließlich bereits  einige Kompatibilitätsprobleme mit externen Monitoren durch neue Systemversionen gelöst. Nachdem auch unter macOS 12.1 das Problem auftritt, besteht hier wohl noch wenig Hoffnung.

Was kann man tun

Wir befürchten: Eine Lösung durch Apples Support sollte man nicht erwarten, der Monitor wird von Apple als ein Gerät im Status „ Vintage “ geführt und nicht mehr unterstützt. „Vintage“-Geräte sind Geräte, die Apple seit mehr als fünf Jahren nicht mehr im Angebot hatte. Für diese Geräte gibt es keine Ersatzteile, Reparaturen und Apple verspricht auch keine Betriebssystem-Unterstützung. Von Apple selbst gab es bedauerlicherweise bisher keine Stellungnahme, Grafikfehler bei nicht mehr unterstützten Displays haben wohl keine hohe Priorität. Der Monitor ist technisch auf dem Stand von 2011, vermutlich müsste Apple für den Monitor eine neue Firmware erstellen, um den Fehler zu beheben. Vom Kauf eines gebrauchten Thunderbolt-Displays würden wir aktuell jedenfalls abraten.