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Wann kommt M2 für andere Macs?

Die nächste Generation von Apples eigenen Chips ist endlich da, aber es könnte noch eine Weile dauern, bis andere Macs sie bekommen.

Nach Monaten, wenn nicht Jahren der Spekulation über Apples Chip-Roadmap gab uns das Unternehmen bei der WWDC 2022 einen ersten ordentlichen Vorgeschmack auf den Nachfolger des M1 -Chips, der vor etwas mehr als anderthalb Jahren erstmals in Macs erschienen ist.

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Bis die ersten neuen Macbooks Pro und Air M2 in die Hände von Nutzer:innen und Tester:innen landen, lässt sich die Performance des neuen M2-Chips nicht genau einschätzen. Wir wissen allerdings, dass der Prozessor im Inneren des neuen Macbook Air M2 und des nicht ganz so neuen Macbook Pro M2 13” in zwei Varianten kommt: als 8-Core-CPU/8-Core-GPU-Modell im Einstiegs-Macbook Air und als 8-Core-CPU/10-Core-GPU-Modell in allen anderen Geräten. Wir wissen außerdem, dass Apple mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung stellt, eine höhere Speicherbandbreite und die Video-Codierung-Decodierung des M1 Pro und höher integriert. Auch die ersten Benchmarks sehen recht vielversprechend aus .

Lesetipp : Unsere Zusammenfassung der WWDC 2022

Jetzt, wo wir einen zweiten Datenpunkt haben, können wir grob überschlagen, wie die Zukunft des M2 aussehen könnte und wann die restlichen Macs ihn bekommen. Denn wie jeder seriöse Autor kann ich zwei Punkte zu einer Linie verbinden. Aber machen Sie das bitte nicht zu Hause nach.

Jenseits von M2

Es braucht keine Kristallkugel, um zu sehen, dass der M2 für den Großteil des verbraucherorientierten Sortiments erscheinen dürfte, genau wie der M1 nun auch im 24-Zoll iMac und dem Mac Mini verfügbar ist. Die eigentliche Frage ist, ob Apple dieselbe Version des Chips in allen diesen Geräten verbauen wird.

Im Fall des M1 hat Apple für die Einstiegsmodelle des iMac und das Macbook Air eine abgespeckte Variante mit einer 7-Core-GPU verwendet. Die kleine Variante des M2 wiederum hat eine 8-Core-GPU, was bedeutet, dass es sich hierbei um eine abgespeckte Version des M2 mit 10-Core-GPU handeln könnte. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass das Einstiegsmodell des M2 Macbook Air 200 Euro teurer ist als das des M1 Macbook Air.

Angenommen, Apple bleibt beim selben Zeitrahmen, der wegen des anhaltenden Zustands der Lieferkette alles andere als sicher ist, müssen wir auf einen iMac M2 noch mindestens ein paar Monate warten. Die wichtigere Frage ist, ob Apple genug Kapazitäten hat, um diesen Herbst andere M2-Macs auf den Markt zu bringen oder ob wir bis zum nächsten Frühjahr warten müssen. Die Veröffentlichung neuer iMacs ist auf keinen bestimmten Zeitpunkt festgelegt. Stattdessen erscheint er mal im Frühling, mal im Herbst, mal mitten im Jahr. Doch wenn Apple seine ersten M2-Macs erst im Juli bringt, könnte Herbst sogar etwas zu früh sein, besonders bei den aktuellen Lieferschwierigkeiten. Wir rechnen daher mit Frühjahr, denn hypothetische Apple-Produkte erscheinen generell eher später als früher.

Dann wäre da noch der Mac Mini. Als Apple ihn auf demselben Herbst-Event vorgestellt hat wie das M1 Macbook Air, entschied sich das Unternehmen dazu, den Mac Mini mit Intel-Prozessor weiterhin anzubieten. Zusammen mit dem Mac Pro gehört er also zu den letzten Apple-Geräten mit Intel-Prozessor. Die meiste Spekulation um den Nachfolger des Spitzenmodells des Mac Mini dreht sich darum, welcher Apple-Chip den Intel-Prozessor ersetzt – Pro oder gar Max?

Der Mac mini in Space Grau ist der letzte mit Intel-Prozessor.
Vergrößern Der Mac mini in Space Grau ist der letzte mit Intel-Prozessor.

Der M1 Pro etwa hat es nie in einen Desktop geschafft, was wir, ehrlich gesagt, schade finden. Ein Desktop-Mac mit M2 würde uns nämlich sehr freuen, selbst wenn es ein größerer iMac wäre. Unserer Einschätzung nach musste Apple genau überlegen, in welche Geräte die verfügbaren M1 Pro und M1 Max Chips gesteckt werden, und entschied sich für die deutlich beliebteren Macbook Pros und im Fall des M1 Max für den neuen Mac Studio.

Wie der iMac könnte ein neuer Mac Mini jederzeit erscheinen, selbst, wenn es nur ein M2-Modell ist, das über dem günstigeren M1-Modell steht. Wenn wir aber die historische Roadmap von Apple betrachten, können wir uns nur schwer vorstellen, dass der Mac Mini allzu weit oben auf dieser Liste steht.

Von Pro bis Max

Wie sieht es mit den Pro- und Max-Varianten des M2 aus? Der M1 Pro und der M1 Max wurden weniger als ein Jahr nach den ersten M1 Macs vorgestellt und waren nicht nur deutlich leistungsfähiger, sondern waren auch in mehr Konfigurationen erhältlich als der normale M1, besonders, was die GPU-Kerne angeht.

Noch wissen wir nicht, wie sich der M2 gegen den M1 Pro und den M1 Max schlägt – Apple selbst war sehr zögerlich, sie öffentlich miteinander zu vergleichen. Doch aller Wahrscheinlichkeit nach wird die nächste Generation der Pro- und Max-Chips ähnlich leistungsfähiger sein als ihre Vorgänger wie der M2 gegenüber dem M1.

Folgen wir diesem Ablauf, dürften der M2 Pro und der M2 Max wohl leider erst nächsten Herbst erscheinen, worauf die jüngsten Gerüchte auch hindeuten . Und wenn sie es diesmal nicht zum Desktop schaffen, würden wir davon ausgehen, dass Apple sie nur in die Macbook Pros stecken will, die sich ach so gut verkaufen – und in den nächsten Mac Studio.

Machen wir es Ultra

Bleibt also noch der Mac Pro. Angesprochen hat ihn Apple bei derselben Frühjahrsveranstaltung, bei der das Unternehmen auch den Mac Studio und den M1 Ultra angekündigt hat. Die Hoffnung war groß, dass auch ein neuer Mac Pro angekündigt würde. Wurde er aber nicht. Und so befinden wir uns in der unangenehmen Position, dass Apple 2020 bekannt gegeben hatte, alle Macs innerhalb von zwei Jahren auf eigene Chips umzustellen – und das Versprechen auch eingehalten hätte, wäre da nicht der Mac Pro.

Doch wenn der Mac-Hersteller weiterhin versucht, bis zum Ende des Jahres einen neuen Mac Pro auf den Markt zu bringen, stellt sich die Frage: mit welchem Chip wird er laufen? Aktuell müsste es der M1 Ultra sein. Als John Ternus, Senior Vice President of Hardware Engineering, den M1 Ultra vorgestellt hat, beschrieb er ihn als „den letzten Chip“ der M1-Reihe, was einen noch leistungsfähigeren Chip ausschließen würde.

Freilich würde der Mac Pro keinen Prozessor haben, der weniger leistungsfähig ist als der Mac Studio, und ausgehend davon, dass noch nicht einmal der normale M2 ausgeliefert wird, klingt es höchst unwahrscheinlich, dass ein M2 Ultra bald erscheinen könnte. Es müsste also der M1 Ultra sein – oder vielleicht mehrere davon?

Da Apple das M1-Air weiterhin im Sortiment behält, ist es wenig verwunderlich, dass Produktionslinien für beide Chip-Generationen existieren. Schließlich hat es über ein Jahr gedauert, bis die Ultra-Version des M1 erschienen ist und selbst das ist nur wenige Monate her. Ein neuer Ultra wäre ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich kürzlich für den großen Chip entschieden haben.

Dieser Artikel erschien zuerst bei den Kollegen von der  Macworld   und wurde aus dem Englischen übersetzt.