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Warum ein neues iPhone-Abo die perfekte Falle wäre

Apple plant offenbar ein neues Hardware-Abo, das sich von dem gewöhnlichen Trade-in-Programm unterscheiden soll.

Berichten zufolge bereitet Apple eine größere Änderung im iPhone-Vertrieb vor. Die Kunden können immer noch in den nächsten Store gehen und 1.000 Euro und mehr für das neueste und beste iPhone auf den Tisch legen. Optional wird das Unternehmen Gerüchten zufolge einen neuen Abonnement-Service einführen, mit dem Sie iPhones und andere Geräte zu einem festen Preis beziehen können.

Es gibt noch nicht viele Details zum Programm, aber Apple wird angeblich mit dem iPhone beginnen, bevor es das Angebot auf andere Geräte ausweitet. Im Moment bietet Apple bereits das iPhone Upgrade Programm an, mit dem man die Kosten für ein neues iPhone mit AppleCare+ über zwei Jahre verteilen kann. Bei diesem Programm handelt es sich im Wesentlichen um einen Kredit, der eine Bonitätsprüfung und monatliche Zahlungen an eine Bank erfordert, mit der Option, nach zwölf Zahlungen auf ein neues Modell (und einen Kredit) umzusteigen.

Angebot für häufige Wechsler

Wenn Sie regelmäßig auf neue iPhone-Modelle umsteigen, ist das ein tolles Programm für alle Beteiligten. Der Kunde erhält ein neues iPhone und Apple behält einen Kunden, während der Konzern gleichzeitig ein gebrauchtes Smartphone bekommt, das er mit einem ordentlichen Gewinn weiterveräußert. Für ein Vorjahresmodell kann man wahrscheinlich mehr bekommen, wenn man es privat oder an einen Drittanbieter verkauft, aber nichts ist einfacher als das Umstiegsprogramm bei Apple: Sie bestellen Ihr neues iPhone, legen Ihr altes in die mitgelieferte Versandbox: Ab zur Post – fertig! Es gibt keine zusätzlichen Kosten oder Probleme.

Ein Abonnementdienst wird etwas anderes sein, wahrscheinlich mit einem einprägsamen Namen. (Ich werde ihn für diesen Artikel iPhone+ nennen, aber das ist nur eine Vermutung). Bloombergs Bericht zufolge wird der Dienst weniger eine Ratenzahlung sein als vielmehr eine wiederkehrende Gebühr wie für Apple TV+ oder Apple Arcade. Wenn Sie ein Abonnement abschließen, zahlen Sie wie bei Apple Music oder TV+ eine monatliche Gebühr, bis Sie sich entscheiden, den Dienst zu beenden. Mark Gurman spekuliert, dass man am Ende mehr für das iPhone bezahlt, als man es sonst tun würde. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Apple Mechanismen einbauen würde, die einen wissen lassen, wann die Zahlungen auslaufen, eine Inzahlungnahme anbieten oder einfach die Rechnung automatisch senken.

Das heißt aber nicht, dass Sie trotzdem bei jedem neuen Gerät sparen werden. Das iPhone-Upgrade-Programm von Apple kostet monatlich 37,45 Euro für das iPhone 13 und 52,04 Euro für das iPhone 13 Pro Max. Das macht 898,80 Euro bzw. 1.248,96 Euro, wenn Sie Ihr iPhone die vollen zwei Jahre behalten, also fast exakt die Summe für ein neues Gerät in der entsprechenden Konfiguration . Wenn nicht, tauschen Sie es ein und beginnen mit einem neuen Modell. 

Das ewige Abo

Damit Kundschaft den Abo-Service iPhone+ annimmt, muss dieser einen gewissen Mehrwert anbieten. Apple verkauft bereits zig Millionen iPhones pro Jahr, ohne dass ein Abo-Service nötig wäre. Ein anschauliches Beispiel ist Google Pixel Pass , aktuell nur in den USA . Für 55 US-Dollar im Monat erhalten Sie ein Pixel 6 Pro mit Geräteschutz, 200 GB Google-One-Speicher, Youtube Premium und Youtube Music Premium, Google Play Pass und “Google-Store-Angebote”. Es handelt sich um ein zweijähriges Abonnement, das eine monatliche Ersparnis von etwa 12 US-Dollar gegenüber dem Einzelkauf der einzelnen Komponenten bietet. Der Haken an der Sache ist, dass der Käufer oder Käuferin erst dann ein Upgrade durchführen kann, wenn er oder sie den vollen Preis des Telefons abbezahlt hat.

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Ein iPhone+-Abo könnte ähnliche Bedingungen bringen. Wie beim Dienstepaket Apple One würde es vermutlich einen Anreiz bieten, Mitglied zu werden und zu bleiben. Apple One Premium zum Beispiel kostet 28,95 Euro pro Monat für Apple Music Family, Apple TV+, Apple Arcade, Apple Fitness+ und 2 TB iCloud-Speicher. Einzeln würden diese Leistungen 45 Euro pro Monat kosten, sodass die Ersparnis erheblich ist. Apple könnte etwas Ähnliches mit seinem iPhone-Abo machen und einen oder mehrere seiner Dienste und den erweiterten iCloud-Speicher für eine Pauschalgebühr bündeln. Vielleicht bekommt man Apple TV+ oder zusätzlichen iCloud-Speicher kostenlos.

Die Frage ist die nach den neuen Geräten. Würde Apple den Kunden erlauben, nach zwölf Zahlungen auf das neue Modell umzusteigen, wie beim aktuellen Programm? Oder würde man den vollen Preis für ein iPhone zahlen müssen? Ich vermute Letzteres. Bei Apples Abo geht es sowohl um die Bindung als auch um die Bequemlichkeit, und ein Abonnement wäre ein Weg, um sicherzustellen, dass die Anwender so lange für ein iPhone bezahlen, wie sie es nutzen. Stellen Sie sich das so vor, wie bei Apple Music: Sie besitzen nicht wirklich die Songs in Ihrer Mediathek, aber solange Sie eine monatliche Gebühr zahlen, fühlt es sich so an, als ob die Musik Ihnen gehört.

Die interessante Frage wäre bei anderen Produkten. Apple bietet für andere Geräte kein Umstiegsprogramm an, sodass ein Mac- oder Apple-Watch-Abonnement für die Zielgruppe verlockend sein könnte, die kein Geld für ein neues, hochpreisiges Gerät ausgeben will oder kann. Das Ziel eines jeden Abos ist es, den Nutzer oder die Nutzerin dazu zu bringen, für immer zu zahlen, und die Erweiterung eines Programms namens iPhone+ auf andere Geräte wäre eine fantastische Möglichkeit, dies zu erreichen. Der Preis eines Macs kann mehrere Tausend Euro höher sein als der eines iPhones, und die Aussicht, über einen viel längeren Zeitraum eine viel geringere Rechnung zu bezahlen, wäre eine Möglichkeit für Apple, mehr Menschen für höherwertige Macs zu begeistern.

Apple bietet mit seinen bestehenden Produkten und Diensten bereits ein hohes Maß an Bindung. Aber mit einem neuen Hardware-Abonnement könnten wir am Ende für immer für unsere Produkte bezahlen, ohne jemals eins davon zu besitzen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei unserer Schwesterpublikation ” Macworld “.