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Warum ich ein iPhone 11 kaufe – wegen Displays

Auch das iPhone 11 hat Vorzüge, die Gründe für den Kauf sind aber recht persönlich und hängen mit Kopfschmerzen zusammen.

Es ist keine gute Idee, ein schon drei Jahre altes iPhone-Modell wie das iPhone 11 zu kaufen – außer man will Geld sparen. Der Autor steht trotzdem kurz davor, sich nach einem iPhone XR genau dieses Modell anzuschaffen, was unter den Kollegen in der Macwelt-Redaktion zu einigem Unverständnis geführt hat. Übergroße Sparsamkeit ist aber nicht der Grund, ich halte nur das Modell für meine Zwecke für ideal und den Bildschirm für besonders angenehm. Das ist vielleicht erklärungsbedürftig, empfehlen wir doch allen Lesern, ein neueres Modell zu wählen. Die Gründe sind aber sehr individuell und für die meisten Leser nebenbei völlig irrelevant.

Ein veraltetes Modell

Die größten Schwächen des iPhone 11 sind wohl der veraltete Bildschirm und die fehlende Unterstützung von 5G. Die fehlende Unterstützung von 5G könnte in den kommenden Jahren bereut werden. Es ist erstaunlich, dass Apple das 2019 vorgestellte Modell nicht schon längst aus dem Apple Store verbannt hat. Mit Erscheinen des iPhone 14 wird es aber wohl aus dem Apple Store genommen werden. Aktuell wird es allenfalls Familien als billiges iPhone für den Nachwuchs empfohlen. Ist es doch etwa bei Amazon für knapp 500 Euro zu haben.

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Dabei kann es noch gut mithalten. Immerhin bietet es als Chip den A13 und hat akzeptable 4 GB Arbeitsspeicher. Damit sollte auch für die kommenden Jahre schnell genug sein. Die beiden Rückenkameras sind ausgezeichnet, der Nachtmodus wird bereits unterstützt. Die erstklassige Akkulaufzeit ist ebenfalls ein Plus, wenn auch das Gewicht niedriger sein könnte. Dafür „darf“ man das 500-Euro-iPhone auch ohne Schutzhülle verwenden.

Der Grund

Der entscheidende Grund für den Autor ist aber, dass das iPhone 11 das einzige größere iPhone mit LCD-Bildschirm ist – das iPhone SE ist doch etwas klein. Das ist für viele jetzt vermutlich nicht nachvollziehbar, gelten doch die aktuellen OLED Displays von iPhone 12 und iPhone 13 als deutlich überlegen. Das ist für die meisten Anwender auch völlig korrekt. Diese Displaytechnologie bietet einen unübertroffenen Kontrast, hohe Auflösung und ist sehr sparsam. Nebenbei ermöglichen diese Displays flache und leichte Geräte. Das Problem: Der Autor bekommt von manchen dieser Displays Kopfschmerzen. Man kann ein OLED-Display nämlich nicht so dimmen, wie ein LCD-Display. Um bei einem OLED-Display die Helligkeit zu regulieren, wird dies üblicherweise in hoher Frequenz ein- und ausgeschaltet, eine sogenannte Pulsweitenmodulation . Anders ist dies bei herkömmlichen LCD-Displays, wie sie zuletzt im iPhone SE und eben im iPhone 11 verwendet werden. Zugegeben: Ein Thema wie PWM klingt ein wenig nach Handy-Strahlung , Bachblüten und den Gefahren der Weltraumstrahlung –  ein junger Kollege brachte auch gleich vor Strahlung schützende Decken ins Gespräch.

Thema PWM

Dass flimmernde Bildschirm bei manchen Nutzern Kopfschmerzen oder zumindest Augenschmerzen verursachen können, ist allerdings keineswegs neu und wurde schon viel diskutiert, auch in Mac-Foren . Vor allem bei Tests von Displays ist die Prüfung auf PWM ein Standard , bei Lampen gibt es den Standard IEEE PAR1789. Anfangs ging man wohl davon aus, dass bei kleinen, nur gelegentlich genutzten Smartphone-Bildschirmen dies gar nicht relevant ist – und für die meisten Anwender trifft dies auch zu. Zu Kopfschmerzen führt der Effekt vielleicht bei 1 % der Nutzer – bei intensiver Nutzung. Über 50 zu sein, scheint dies ebenfalls zu fördern. Anders gesagt: Gehört man zu diesem einen Prozent, hat man einfach Pech.

Nach einigen Jahren Erfahrung mit OLED-Displays haben viele Hersteller diesen Effekt übrigens längst erkannt, so gibt es immer mehr Android-Handys mit einer Funktion namens DC-Dimming . Auch die Frequenz von PWM ist ein wichtiger Einflussfaktor, so nutzt Apple beim aktuellen iPhone 13 und 13 Pro recht hohe Frequenzen , die diesen Flimmer-Effekt abmildern. Beim iPhone X war diese Frequenz noch deutlich niedriger und der Effekt deutlicher spürbar, der Autor hat das Smartphone damals nach wenigen Wochen zurückgegeben . Es ist übrigens kein iPhone, bei dem dieser Kopfschmerz-Effekt beim Autor besonders stark auftrat, sondern ein Android-Smartphone namens Google Pixel 3A , das einen besonders starken Flimmer-Effekt aufweist. Da der Autor vor einem Jahr sehr intensiv an einem Buch über iOS- und Android-Apps arbeitete, wurde auch dieses Android-Smartphone täglich stundenlang genutzt und führte zu regelmäßigen Kopfschmerzattacken.

Da die unerfreulichen Erfahrungen noch frisch sind, greift er lieber für die nächste Zeit zum iPhone 11. Kurioserweise wurde dieses Modell gerade für diesen niedriger aufgelöste Bildschirm bei seiner Einführung stark kritisiert wird. Die Geschmäcker sind halt verschieden.