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Warum wir das iPhone Mini vermissen werden

Offenbar ist die Mini-Reihe der iPhones nicht so erfolgreich, wie sich Apple erhofft hat. Höchstwahrscheinlich wird sie eingestellt.

Vor einigen Tagen sind in den Tiefen des Internets die angeblichen Gussformen für die iPhone-14-Hüllen aufgetaucht, neben allerlei Hinweisen, wie die Kamera der neuen iPhones ausschauen wird, war den aufmerksamen Betrachtern klar, dass Apple höchstwahrscheinlich sein Mini-iPhone einstellt. Statt des iPhone 14 Mini gab es ein iPhone 14 Max, also eine noch größere Version des Einstiegsmodells. 

Seit der Einstellung des iPhone SE (2016) im Jahr 2018 und bis zur Einführung des iPhone 12 Mini im Oktober 2020  hat Apple im Portfolio nur mittelgroße iPhones mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 5,8 Zoll. Beim iPhone 11 war die Auswahl besonders abstrus: Für das kleinste iPhone musste man zum iPhone 11 Pro mit 5,8 Zoll greifen, das iPhone 11 war mit 6,1 Zoll knapp größer. Mit dem iPhone 12 wurde das Portfolio endlich logischer: Es gab ein iPhone 12 in groß und klein und ein iPhone 12 Pro in groß und klein, das große iPhone 12 war genauso groß wie das kleine iPhone 12 Pro. Das kleine iPhone 12, genannt Mini, maß gerade mal 5,4 Zoll. 

Doch gleich nach der Vorstellung kursierten die Gerüchte: Das kleine iPhone verkauft sich recht mäßig und unter Erwartungen Apples, der Hersteller möchte das Modell einstellen. Ok, eine Schwäche hatte das iPhone 12 Mini – sein Akku, viele Nutzer beschwerten sich, nicht mit einer Ladung über den Tag zu kommen. Da sich sehr viele im Winter 2020/2021 in diversen Formen von Lockdowns befanden und eh ständig an der Steckdose, fiel das nicht sonderlich auf. Das iPhone 13 Mini hat diesen Nachteil ausgebügelt: Der Akku ist bombastisch, den haben wir in einem etwas ungewöhnlichen Test herausgefunden. 

Dass Apple sein Mini-iPhone nicht mit der 13er Generation eingestellt hat, zeigt einfach, wie weit im Voraus Apple manche Sachen plant. Das Mini-Modell nach nur einem Jahr einzustellen wäre wohl teurer als das iPhone Mini noch ein Jahr zu verkaufen. 

Größe

Wenn Apple sein Mini-Modell tatsächlich einstellt, ist der offensichtlichste Grund, es zu vermissen, seine Größe. Im Apples Portfolio bleibt dann einfach kein Smartphone, das man komfortabel mit einer Hand bedienen kann, oder das bequem in alle Taschen passt. Das iPhone 13 Mini ist mit 13,15 cm Höhe und 6,42 cm Breite um knapp 15 mm kleiner und um 7 mm schmaler als das iPhone 13 Pro, selbst im Vergleich mit dem iPhone SE 3 ist das iPhone 13 Mini um 7,3 mm kürzer und 3,1 mm schmaler. Alle diejenigen, die auf kleinere iPhones setzen, werden von Apple im Regen gelassen. Friss oder stirb, ist hier wohl die Strategie aus Cupertino. Entweder müssen sich solche Kunden an das iPhone 13 Mini klammern, solange das Smartphone noch einigermaßen aktuell ist und das wird es noch zumindest zwei bis drei Jahre bleiben. Oder sie müssen sich bei Android umsehen, obwohl die Auswahl bei der Konkurrenz auch nicht so prächtig ist: Die Plattform Idealo schlägt als Ersatz zum Beispiel das Google Pixel 3 aus dem Jahr 2018 vor

Preis

Für seine Größe ist das iPhone 12/13 Mini zwar nicht günstig, mit 799 Euro ist das jedoch das billigste iPhone im aktuellen Portfolio, das iPhone 13 kostet gleich Hundert Euro mehr. Aus der Rechnung nehmen wir das iPhone SE 3 mit seinen 519 Euro heraus, dieses kann nur dem Chip nach mit den aktuellen iPhones mithalten. Wenn Apple das iPhone 14 Max präsentiert, werden sich die Preise wohl folgendermaßen gestalten: Das iPhone 14 wird bei den 899 Euro bleiben, seine Max-Version beginnt ab 999 Euro, die Pro-Modelle starten wie beim Vorgänger ab 1.149 und 1.249 Euro respektive. Wie man es dreht und wendet, Apple wird sein Einstiegspreis für iPhones wieder mal erhöhen, diesmal auf knapp 900 Euro. Der Einstiegspreis für das iPhone 6 war mal 699 Euro, seitdem kletterte er immer weiter nach oben: Das iPhone 6S kostete in Deutschland beim Verkaufsstart 739 Euro, iPhone 7 – 759 Euro, iPhone 8 – 799 Euro. Wenn man sich beschwert, dass alles teurer wird, hat man bei den iPhones besonders recht: Mit der Steigerung des niedrigsten Preises werden automatisch alle Konfigurationen teurer. Mittlerweile kann man für ein iPhone 13 Pro Max mit einem Terabyte Speicher 1.829 Euro ausgeben. 

Kamera, Akku und Prozessor

Wenn die Android-Konkurrenz an ein kleines Smartphone denkt, denkt sie gleich an gestrichene Features: Die kleineren Modelle sind meist deutlich “schlechter”. Phil Schiller hat bei der Vorstellung des iPhone 5C das Adjektiv “unapologetically plastic” verwendet. Beim iPhone 13 Mini insbesondere kann man ruhig “unapologetically iPhone” verwenden, das Mini verzichtet auf nichts, was das iPhone 13 hat. Man kann fast schon sagen, Apple hat beim Mini das iPhone konzentriert. Und diese Konzentriertheit gibt Cupertino einfach auf – schade!