Was Apple auf der Keynote noch nicht gezeigt hat

Was Apple auf der Keynote noch nicht gezeigt hat

Vier neue iPhones, drei neue Apple Watches, ein Paar neue Airpods Pro – was will man mehr? Das, was wir vorgestern nicht sahen.

Gewiss, die neuen Produkte, die Apple vorgestern zeigte, haben es in sich und werden uns eine Weile beschäftigen. iPhone 14 und iPhone 14 Pro in jeweils zwei Größen, drei neue Apple Watches und die zweite Generation der Airpods Pro wollen ausprobiert und bewertet werden . Insofern vermissen wir nicht wirklich etwas, zumindest, bis wir mit unseren Tests durch sind. Apple hat aber noch jede Menge in der Pipeline und wird sicher noch mal in diesem Herbst eine Show ähnlich der gestrigen veranstalten. Dann wird es aller Voraussicht nach um folgende Produkte gehen:

iPad 10: Die neue Einstiegsklasse der Tablets

Im letzten Jahr hatte Apple noch das iPad der neunten Generation zusammen mit dem iPhone vorgestellt , im Jahr davor auch im September, sogar noch vor den 12er-Modellen. Gestern schwieg Apple aber zu seinen Tablets, und das aus gutem Grund. Denn das iPad der zehnten Generation dürfte in fünf bis sechs Wochen als zentrales neues Produkt im Rampenlicht stehen . Apple wird aller Voraussicht nach auch das Brot-und-Butter-Tablet mit USB-C ausstatten und auf der Rückseite einem Kamera-Array, wie man es vom iPhone X kennt. Die Rahmen werden schmäler, die Bildschirmdiagonale wächst daher auf 10,5 Zoll, das Design wird insgesamt ein wenig kantiger. Logisch, dass Apple dem neuen Tablet etwas mehr Präsentationszeit geben will. Zudem wird iPadOS 16.1 erst im Oktober fertig sein, wahrscheinlich zeitgleich mit macOS Ventura. Was uns zum zweiten vermissten Produkt führt:

Neue Macs mit M2

Schon ein Jahr nach den Macbooks Pro mit M1 Pro und M1 Max wird es Zeit für das erste Update – die M2-Ära hatte bereits in diesem Sommer mit dem Macbook Pro und vor allem dem Macbook Air begonnen. Warum also nicht auch gleich die Profi-Modelle auf die zweite Generation umstellen? Zuviel darf man nicht erwarten, äußerliche Veränderungen wird es keine geben. Der M2 Pro/Max sollte aber einen soliden Geschwindigkeitsschub geben, selbst wenn der Chip weiterhin im 5-nm-Prozess entsteht. Womöglich stellt Apple aber im Oktober schon ein Top-Modell vor, dessen Chip im 3-nm-Prozess gefertigt ist, das aber erst Anfang 2023 zu kaufen sein wird.

Einen anderen Mac hat Apple schon länger nicht mehr aktualisiert, der Mac Mini schreit geradezu nach einem Update. Hier wird es wohl ein Basismodell mit M2 geben und ein etwas besser ausgestattetes mit M2 Pro, das den immer noch verkauften letzten Intel-Mac-Mini aus den Regalen verdrängt. Dafür wird es höchste Zeit, Apple hatte dieses Modell im Jahr 2018 vorgestellt – ebenso auf einer Oktoberkeynote.

Spannend bleibt die Frage nach einem neuen Mac Pro. Ein M2 Ultra könnte für das High-End fast ein wenig unterdimensioniert sein, der Abstand zum Mac Studio zu gering. Eine weitere Verdoppelung auf M2 Extreme wäre für den Mac Pro denkbar. Und da Apple seinen Umstieg auf eigenes Silizium innerhalb von zwei Jahren abschließen wollte, wäre es allerhöchste Zeit für den Mac Pro. Es sei denn, Apple plant wie im Jahr 2022 noch eine dritte Herbstkeynote.

Apple TV und Homepod

Auf der könnte man dann auch noch zwei nicht ganz unwichtige Nebenprodukte zeigen, wenn das nicht auch schon im Oktober geschieht. In diesem Jahr sollte der Smart-Home-Standard Matter endlich final werden, Apple hat seine Betriebssysteme schon dafür vorbereitet. Es fehlt jedoch noch an passenden neuen Borderroutern, also Steuerzentralen für das plattformübergreifende Smarthome. Apple TV und ein neuer Homepod bieten sich dafür an. Das Apple TV könnte nebenbei auch 8K-Streams verarbeiten, der neue Homepod wird wieder etwas größer als der zwei Jahre alte Homepod Mini, aber nicht mehr so wuchtig wie das Original von 2018 .

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