Webkit: Apple öffnet Safari-Engine noch ein bisschen mehr

Webkit: Apple öffnet Safari-Engine noch ein bisschen mehr

Mit dem Projekt Webkit, auf dem Safari basiert, wechselt ein weiteres wichtiges Projekt von SVN auf git und auf die Plattform Github.

Webkit ist wohl eines der bekanntesten Open-Source-Projekte , basiert doch Apples Browser Safari auf der freien HTML-Rendergin-Engine Webkit und bildet auch für viele andere Browser die Grundlage. Apple entwickelt Safari seit Jahrzehnten im Rahmen des gleichnamigen Projektes. Wie der Webkit-Entwickler Jonathan Bedard jetzt in einem Blogbeitrag erklärte, ist das Projekt nun von der Plattform und Versionskontrolle Subversion (SVN) auf die Plattform Github umgezogen und ebenso zu zur Versionskontrolle Git gewechselt.

Gründe für den Wechsel zu Git

Wie die Webkit-Entwickler berichten, waren die Vorzüge von Git der Grund für die Entscheidung. So soll sich die Versionsverwaltung einfacher über Organisationen hinweg nutzen lassen, Änderungen seien einfacher möglich und das Modell von „author“ und „commiter“ passe gut zum Webkit-Projekt. Ebenfalls ein Vorteil: Vor allem neue Beitragende wären bereits mit Git vertraut gewesen und hätten oft bereits git-svn-Mirror genutzt.

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Gründe für den Wechsel zu Github

Neben der Nutzung von Git habe man sich auch für die Nutzung der Plattform Github entschieden, um den Kontakt zu den zahlreichen Entwicklern der Plattform zu nutzen. Das Projekt Webkit sei stark an Beiträgen und Kommentaren von anderen Entwicklern interessiert und GitHub habe eine sehr große Community an Entwicklern und der für Webkit wichtigen Webentwickler. Ein weiterer Vorteil von Github sei außerdem das Github API, etwa bei der Verwaltung von Commits.

Diesen Schritt von SVN zu Git haben offensichtlich schon viele Projekte vollzogen, in den letzten Jahren sind immer mehr Projekte von der Versionskontrolle SVN zu Git gewechselt. SVN und Git waren vor einigen Jahren noch Konkurrenten, nicht zuletzt die Popularität der Plattform Github hat viele Entwickler offenbar angezogen. Allerdings blieb auch der Github-Besitzer Microsoft, der Github 2018 übernommen hatte, nicht immer frei von Kritik .

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